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Pöttinger Geschäftsbericht 2016/2017: Umsatzsteigerung von 2 Prozent

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Artikel eingestellt am:
12.9.2017, 18:36

Quelle:
Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
www.poettinger.at

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Wie Pöttinger mitteilt, gelang dem österreichischen Familienunternehmen im Geschäftsjahr 2016/2017 trotz eines anfänglich schwierigen Marktumfeldes in der Landtechnikbranche eine Umsatzsteigerung von plus 2 Prozent auf 308 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 blieben die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise – vor allem die Milch- und Getreidepreise – auf einem relativ niedrigen Niveau. Das daraus resultierende niedrige Einkommen der Landwirte machte sich laut Pöttinger in einem verhaltenen Investitionsvolumen bemerkbar. Dank des innovativen Produktportfolios und des konsequenten Ausbaus der Internationalisierung konnte Pöttinger nach eigenen Angaben dieser allgemeinen Marktentwicklung entgegenwirken: Der Absatz der Maschinen sowie der Ersatzteile konnte um 2 Prozent gesteigert werden. In Summe gelang es Pöttinger, mit 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 308 Millionen Euro zu erzielen.

Bei Pöttinger war 2016/2017 der Grünlandbereich mit 58 Prozent der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von Bodenbearbeitung und Sätechnik mit rund 27 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Pöttinger im Grünlandbereich ein Plus von rund 5 Prozent erzielen. Die Getreidepreise blieben das ganze Jahr stark unter Druck. Das machte sich in der Bodenbearbeitung und Sätechnik mit einem leichten Umsatzrückgang bemerkbar. Das Original-Ersatzteile-Geschäft sorgte im Vergleich zum Vorjahr für einen positiven Beitrag (plus 5 Prozent), wobei auch das neue Ersatzteil-Logistikcenter einen wesentlichen Anteil hatte.

Einige Märkte waren laut Pöttinger stärker vom herausfordernden Marktumfeld betroffen, andere entwickelten sich positiv: Die Top-5-Umsatzzuwachsländer – bezogen auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr – sind die Exportmärkte Ukraine, Großbritannien, Schweden, Australien und Tschechien. Gemäß prozentualer Umsatzsteigerung wuchsen dagegen die Exportmärkte Schweden, Weißrussland, Dänemark, Ukraine und Australien überdurchschnittlich stark.

Internationale Märkte sind nach wie vor zentral für den Erfolg von Pöttinger und Treiber des Wachstums: Die Exportquote von 88 Prozent und ein aus internationalem Vertrieb erwirtschafteter Umsatz von rund 270 Millionen Euro zeigen die enorme Bedeutung. Rund 60 Prozent des Gesamt-Umsatzes werden in den sechs Ländern Deutschland, Frankreich, Österreich, Tschechien, Schweiz und Ukraine erzielt. Neben Deutschland mit rund 18 Prozent, und Österreich mit rund 12 Prozent stellt Frankreich mit 13 Prozent Anteil am Gesamtumsatz einen der größten und wichtigsten Einzelmärkte dar. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz in Österreich zwar etwas zurück gegangen, trotzdem sei heimische Qualität bei den österreichischen Landwirten nach wie vor stark gefragt. Der Umsatz in der Ukraine habe sich mit plus 41 Prozent sehr positiv entwickelt.

Um dem Ausbau der internationalen Absatzmärkte und den ständig steigenden Anforderungen an Landtechnik Rechnung zu tragen, hat Pöttinger in den letzten Jahren massiv in seine Standorte investiert: das Sätechnikwerk in Bernburg (DE) und das Werk in Vodnany (CZ) wurden erweitert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Verwaltungsgebäude am Stammsitz wurden laut Pöttinger zukunftsweisende Bürostrukturen geschaffen und damit die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen EUR wurde das Produktionslayout reorganisiert: Eine Hallenerweiterung um 12.000 m2 für Produktion und Logistik soll den künftigen Wachstumskurs unterstützen.
Übrigens: Am Standort St. Georgen bei Grieskirchen (AT) ist nach Unternehmensangaben bereits das nächste neue Werk in Planung. Damit bekennt sich Pöttinger zum Standort Österreich. Die erste Ausbaustufe soll 2021 produktiv gehen mit der Fertigung von Rundballenpressen und Ladewagen.

„Wenn wir Produkte entwickeln, denken wir in den Dimensionen unserer Kunden: hohe Futter- und Bodenschonung, herausragende Arbeitsergebnisse, Arbeits- und Einsatzsicherheit sowie Wirtschaftlichkeit. Dank dieser konsequenten Kundenorientierung haben wir uns zu einem internationalen, traktormarkenunabhängigen Spezialisten in den Bereichen Futterernte, Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Sätechnik entwickelt,“ erklärt Heinz Pöttinger, der Sprecher der Geschäftsführung und führt weiter aus: „Mit den Investitionen in unsere Werke und die Technik sind wir fit für die Zukunft und werden gemeinsam mit unseren Kunden und Vertriebspartnern unseren erfolgreichen Kurs weiter vorantreiben.“



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