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Wacker Neuson Group mit schwungvollem Start in das Jahr 2019

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Artikel eingestellt am:
22.5.2019, 18:28

Quelle:
Wacker Neuson SE
www.wackerneusongroup.com

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Die Wacker Neuson Group, Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen, ist nach eigenen Angaben mit einem Umsatzplus von 17,3 Prozent auf 434,6 Mio. Euro erfolgreich in das Jahr 2019 gestartet (Q1/18: 370,5 Mio. Euro). Auch bei der Profitabilität konnte der Konzern nach Unternehmensangaben deutlich zulegen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 31,3 Prozent auf 30,2 Mio. Euro (Q1/18: 23,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte 6,9 Prozent, ein Plus von 70 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q1/18: 6,2 Prozent). „Mit dem starken Jahresauftakt konnten wir die Wachstumsdynamik aus dem vierten Quartal 2018 fortsetzen. Unsere Produkte und Dienstleistungen werden stark nachgefragt und haben uns in vielen Ländern zu Marktanteilsgewinnen verholfen“, erläutert Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE und ergänzt: „Im gesamten Jahr 2018 hatten wir mit erheblichen Engpässen in der weltweiten Lieferkette zu kämpfen. Auch wenn sich die Lage noch nicht gänzlich entspannt hat, sehen wir im Jahr 2019 doch eine deutlich verbesserte Situation.“

Das Umsatzwachstum des Konzerns wurde nach Unternehmensangaben von zweistelligen Steigerungsraten in allen drei Berichtsregionen getragen. In der Region Europa, in der die Unternehmensgruppe rund drei Viertel ihrer Umsätze erzielt, wuchsen die Erlöse laut Wacker Neuson um 18,3 Prozent auf 316,7 Mio. Euro (Q1/18: 267,8 Mio. Euro). Stark beschleunigen konnte der Konzern nach eigenen Angaben unter anderem in England, wo insbesondere bei Baggern und Dumpern hohe Wachstumsraten mit Marktanteilsgewinnen erreicht werden konnten. Deutlich überproportional legte auch das Geschäft mit Maschinen für die Landwirtschaft zu. Der Umsatz mit Rad- und Teleskopladern der Marken Weidemann und Kramer wuchs hier laut Wacker Neuson um 42,2 Prozent auf 74,1 Mio. Euro (Q1/18: 52,1 Mio. Euro).

In der Region Amerikas stieg der Umsatz nach Unternehmensangaben um 14,0 Prozent auf 104,5 Mio. Euro (Q1/18: 91,7 Mio. Euro). Währungsbereinigt lag das Plus laut Wacker Neuson bei 6,7 Prozent. Während der Konzern in den USA deutlich zulegen konnte, war die Nachfrage in Kanada nach Unternehmensangaben aufgrund einer zum 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Verschärfung der Abgasgesetzgebung gedämpft. Im vierten Quartal 2018 war es, so Wacker Neuson, in diesem Zusammenhang zu Vorkaufeffekten gekommen. Beim Ergebnis profitierte der Konzern nach eigenen Angaben von der günstigeren Währungssituation. Die Restrukturierung im Werk in Wisconsin, USA, schreitet zudem laut Wacker Neuson planmäßig voran.

In Asien-Pazifik wuchs der Umsatz nach Unternehmensangaben um 21,8 Prozent auf 13,4 Mio. Euro (Q1/18: 11,0 Mio. Euro). Das Anfang 2018 eröffnete Werk in Pinghu, China, wurde laut Wacker Neuson plangemäß weiter hochgefahren. Erfolgreich angelaufen ist nach Unternehmensangaben zudem die im Sommer 2018 geschlossene OEM-Kooperation bei Mini- und Kompaktbaggern mit John Deere. Die ersten Maschinen wurden laut Wacker Neuson im ersten Quartal 2019 ausgeliefert. Während der Konzern den Umsatz in China nach eigenen Angaben deutlich steigern konnte, blieb das Geschäft in Australien etwas hinter den Erwartungen zurück.

Belastet durch einen deutlichen Anstieg des Net Working Capital und den Ausbau des Händlernetzes in Nordamerika lag der operative Cashflow im ersten Quartal 2019 laut Wacker Neuson bei -115,6 Mio. Euro (Q1/18: -41,4 Mio. Euro). Ursächlich waren nach Unternehmensangaben im Wesentlichen der saisonale Aufbau von Vorräten, weitere Lieferungen von Vorbaumotoren sowie erhöhte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. „Aufgrund der guten Markt- und Auftragslage haben wir in den letzten Monaten gezielt mehr Vorräte aufgebaut als in den Vorjahren. Mit dem Fortgang des Geschäftsjahres, den saisonal umsatzstärkeren Sommermonaten und dem schrittweisen Abbau der Vorbaumotoren werden wir hier eine Normalisierung sehen. Auch bei den Forderungen erwarten wir im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres eine Reduktion, was sich positiv in der Entwicklung des Cashflow niederschlagen wird“, so Martin Lehner.

Mit der Bauma fand Anfang April die Weltleitmesse für Baumaschinen in München statt. Neben zahlreichen Produktneuheiten zeigte der Konzern nach eigenen Angaben innovative Lösungen im Bereich elektrisch angetriebener Baugeräte und Kompaktmaschinen sowie digitaler Dienstleistungen. „Die auf der Messe geführten Gespräche haben uns einmal mehr gezeigt, dass wir mit unseren Neuentwicklungen auf dem richtigen Weg sind, um den Erfolg der Wacker Neuson Group nachhaltig zu sichern und auszubauen“, ergänzt Lehner. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2019 bestätigt der Konzern seine im März gegebene Prognose. Mit dem starken Jahresauftakt, gut gefüllten Auftragsbüchern und dem sehr positiven Kundenfeedback auf der Bauma erwartet der Vorstand, die obere Hälfte der prognostizierten Umsatzspanne von 1.775 bis 1.850 Mio. Euro zu erreichen. Die EBIT-Marge wird dabei zwischen 9,5 und 10,2 Prozent erwartet.



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