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Science meets Company: Agrartechnik-Professoren „networken“ bei John Deere in Mannheim

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Artikel eingestellt am:
24.9.2017, 18:29

Quelle:
VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik
www.vdi.de

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Am 12. und 13. September 2017 trafen sich die im VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik zusammenarbeitenden Hochschullehrer des Fachgebietes Agrartechnik zu ihrer jährlichen Sitzung. Die Fachausschüsse der Universitätsprofessoren und der Fachhochschulprofessoren tagten in gemeinsamer und getrennter Sitzung. Gastgeber war in diesem Jahr das Unternehmen John Deere in Mannheim. Die Führung durch die größte John Deere Fabrik außerhalb der USA ist auch für die Wissenschaftler beeindruckend. Neben der Montage der kompakten bis mittelgroßen Traktoren befindet sich im Mannheimer Werk auch die Getriebefertigung, in der Komponenten mechanisch bearbeitet werden. Bereits die Heinrich Lanz AG baute hier ihren berühmten Lanz-Bulldog. Heute exportiert John Deere aus Mannheim die Traktoren in über 100 Länder.

Auf der umfangreichen Agenda, die in den Sitzungen bearbeitet wurde, bildeten die Themen kooperative Promotionen, Veröffentlichungen, insbesondere von Dissertationen, sowie die Präsentation von Lehre und Forschung auf der Landtechnikmesse Agritechnica klare Schwerpunkte.

Die Promotion von Fachhochschulabsolventen ist prinzipiell an den Universitäten möglich, wird aber in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Dr. Gallenkämper vom VDI-Bereich „Beruf und Gesellschaft“ führte aus, dass das Thema in den entsprechenden VDI-Gremien intensiv diskutiert wird, aber bisher noch kein abgestimmtes Meinungsbild vorliegt.

Die bereits im Jahr 1975 gestarteten Veröffentlichungsreihe für Dissertationen „Forschungsberichte Agrartechnik des Fachausschusses Forschung und Lehre“ verfügt gegenwärtig über 500 verfahrenstechnisch orientierte Titel. Inzwischen sind auch viele ältere Dissertationen digital verfügbar und abrufbar. Die Dissertationsreihe Fortschritt-Berichte VDI des VDI Verlags, insbesondere die Reihe 14 „Landtechnik / Lebensmitteltechnik“, wird gegenwärtig überarbeitet. Zukünftig soll die Reihe für potenzielle Autoren mit maschinenbaulichem Hintergrund wesentlich attraktiver sein.

Einig sind sich die Fachausschussmitglieder, dass für sie die Präsens auf der Agritechnica, die vom 12. bis 18. November 2017 in Hannover stattfindet, von zentraler Bedeutung ist. Auf der Nachwuchsplattform der Landtechnikmesse, Campus & Career, organisieren die Fachhochschulen wieder den Treffpunkt „Rotes Sofa“. Hier stehen Branchenkenner der Landtechnik den Studierenden Rede und Antwort.

„Es ist ein echter Mehrwert, dass die Wissenschafts-Community im VDI ihre eigene Plattform besitzt“, stellt Prof. Dr.-Ing. Peter Pickel, Vorsitzende des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, zufrieden fest. „Letztlich bereichert die Netzwerkarbeit nicht nur die Lehre und Forschung an den Hochschulen, sondern es gehen von ihr auch Impulse für die Industrie aus“, resümiert Pickel.

Dem Fachausschuss „Forschung und Lehre" (FAFL) gehören hauptamtliche Universitätsprofessoren für Agrartechnik sowie Direktoren von wissenschaftlichen Instituten der Agrartechnik in Deutschland an. Im Fachausschuss „Lehre und angewandte Forschung an Fachhochschulen" (FALaF) wirken hauptamtliche Professoren mit, die an Fachhochschulen Landtechnik, landwirtschaftliches Bauwesen und artverwandte Fächer lehren. Beide Fachausschüsse verstehen sich als Vertreter der Wissenschafts-Community im VDI.



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