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Genial einfach: Füllstandsmessung im Biogasspeicher mit dem Gas-H-meter

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Artikel eingestellt am:
23.6.2008, 18:43

Quelle:
ltm-KE/Grafik: Seitz Electric

seitzhelmut [at] t-online.de

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Eine völlig neuartige Technik zur Füllstandsmessung im Biogasspeicher hat Helmut Seitz (Firma Seitz Electric, 86637 Wertingen) in Form des Gas-H-meter entwickelt. Von den bekannten Systemen zur Füllstandsmessung unterscheidet sich das Gas-H-meter laut Hersteller nicht nur durch den einfachen Aufbau, der eine schnelle und unkomplizierte Montage sowie einen zuverlässigen Betrieb ermöglicht, sondern auch durch den vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis von etwa 800,-- €. Das Gas-H-meter eignet sich gleichermaßen für den Einsatz mit Gas-Hauben, Tragluftdächern oder Kissenspeichern.

Ohne an dieser Stelle näher auf die physikalischen Grundlagen einzugehen, lassen sich Aufbau und Funktion des Gas-H-meter in etwa wie folgt beschreiben: An einem mit Wasser (und Frostschutzmittel) gefüllten Schlauch sind an einem Ende ein Ausgleichsbehälter und am anderen ein Druckaufnehmer angebracht. Der Ausgleichsbehälter wird außen an der bei maximaler Befüllung des Gaspeichers höchsten Stelle der Abdeckung befestigt, der Druckaufnehmer am Grund des Gasspeichers. Ändert sich nun der Füllstand im Gasspeicher, ändert sich auch die Lage des Ausgleichsbehälters und damit der gemessene Druck. Über die so gewonnenen Daten und eine entsprechende Auswerteelektronik kann dann die Höhe beziehungsweise Lage des Ausgleichsbehälters über dem Drucksensor – der bei der Messung als Bezugspunkt dient – bestimmt und so auf die Gasmenge im Speicher geschlossen werden.

Das Gas-H-meter erlaubt eine genaue Höhenmessung im Bereich von 0 bis 10 Meter und ermöglicht über ein vom Auswertegerät bereitgestelltes Steuersingnal die direkte Regelung der Biogasanlage in Abhängigkeit der im Gasspeicher vorhandene Biogasmenge. Zudem kann das Steuersignal auch für Alarmzwecke genutzt werden.

Autor: Klaus Esterer

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