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Claas stellt die neuen Modelle der Traktoren-Baureihe ARION 400 vor

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Artikel eingestellt am:
10.7.2014, 7:26

Quelle:
ltm-KE, ltm-ME

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Claas hat die ARION 400 Baureihe komplett überarbeitet und mit nun sechs statt bisher drei Modellen auch deutlich erweitert. Während die Vorgänger-Baureihe Traktoren von 90 bis 110 PS umfasste, deckt die Claas ARION 400 Edition 2014 den Nenn-Leistungsbereich von 90 PS bis 139 PS ab. Darüber hinaus bietet der neue ARION 400 deutlich mehr Ausstattungsvarianten.

Die überarbeitete ARION 400 Serie besteht aus den Typen ARION 410, ARION 420, ARION 430, ARION 440, ARION 450 und ARION 460. Die 4-Zylindermotoren mit 4,5 l Hubraum werden jetzt von FPT hergestellt und nicht mehr von DPS. Sie erfüllen mittels zweistufiger Abgasreinigung per Diesel-Oxidations-Katalysator und SCR-Katalysator, die komplett unter der Motorhaube verbaut sind, die Abgasnorm EU Stufe 4/Tier 4; eine externe Abgasrückführung und ein zusätzlicher Dieselpartikelfilter sind hierfür nicht erforderlich. Bei den neuen ARION 400 Modellen gibt es keinen zusätzlichen Boost mehr, so dass die volle Motorleistung jederzeit verfügbar ist. Die Nennleistung gibt Claas nach 97/68 EG mit 66/90 kW/PS für den ARION 410, 72/98 kW/PS für den ARION 420, 80/108 kW/PS für den ARION 430, 86/117 kW/PS für den ARION 440, 93/126 kW/PS für den ARION 450 und 102/139 kW/PS für den ARION 460 an. Als Maximalleistung nach ECE R 120 nennt Claas 67/90 kW/PS für den ARION 410, 75/100 kW/PS für den ARION 420, 82/110 kW/PS für den ARION 430, 90/120 kW/PS für den ARION 440, 97/130 kW/PS für den ARION 450 sowie 104/140 für den ARION 460.

Beim Getriebe für die neue ARION 400 Generation setzt Claas wie bei den Vorgängern auf das QUADRISHIFT-Getriebe mit 16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgängen und nach wie vor maximal 40 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das Getriebe verfügt über vier Lastschaltstufen, vier hydraulisch geschaltete Gänge sowie die elektrohydraulische Wendeschaltung REVERSHIFT. Lastschaltstufen und Gruppen werden über eine Schaltwippe am neuen, serienmäßigen Multifunktionsgriff bedient, das Betätigen der Kupplung ist so auch beim Gruppenwechsel nicht erforderlich. Wer den neuen ARION 400 mit CIS (Claas Information System) bestellt, kommt in den Genuss der QUADRACTIV-Schaltautomatik, mit der die Schaltvorgänge automatisiert werden können. Claas bietet für die neue Generation der ARION 400 zwei Zapfwellenoptionen an: serienmäßig sind die drei Zapfwellendrehzahlen 540/540E/1000 und optional 540/540E erhältlich. Standardmäßig werden die Zapfwellendrehzahlen elektrohydraulisch vorgewählt, wahlweise gibt es eine Zapfwellenautomatik (Ein-/Ausschalten an Senken/Heben des Krafthebers gekoppelt) sowie eine externe Zapfwellenbedienung. Ebenfalls auf Wunsch lieferbar ist eine 1000er-Frontzapfwelle, die bei der CIS Variante des ARION 400 auch extern gestoppt werden kann.
Das Getriebe und der Motor mit seiner massiven Ölwanne aus Guß bilden beim neuen Claas ARION 400 eine tragende Einheit, die ohne zusätzliche Verstrebungen auskommt. Das gilt auch, wenn der ARION 400 mit einem Frontlader ausgerüstet wird: Die Frontladerkonsole wird direkt an Ölwanne und Getriebe geschraubt. Dem grundsätzlichen Konzept mit langem Radstand und gleichmäßiger Gewichtsverteilung (50 % vorne, 50% hinten) ist Claas auch bei der neuen Generation treu geblieben. Vom AXION 800/900 wurde das Wespentaillen-Konzept übernommen, das große Lenkeinschläge auch bei breiten Reifen ermöglichen soll. Neu ist auch die optionale PROAKTIV Vorderachsfederung.

Die ARION 400 Edition 2014 kann mit drei unterschiedlichen Hydraulikkreisläufen bestellt werden. Entweder man entscheidet sich für den offenen Hydraulikkreislauf mit 60 oder 98 l/min oder für den geschlossenen Load Sensing Hydraulikkreislauf mit 110 l/min, optional mit Power Beyond. Bei der 98-l/min-Variante ist eine Pumpe mit 57 l/min für Steuergeräte und eine weitere mit 41 l/min für den Heckkraftheber verbaut, die bei sehr hohem Bedarf an den Steuergeräten per Knopfdruck zusammen arbeiten. Beim neuen ARION 400 sind bis zu drei mechanische oder vier elektronische Steuergeräte verfügbar. Zwei weitere Steuergeräte, die elektrohydraulisch (ELECTROPILOT) oder mit einem hydraulisch vorgesteuerten Ventil (FLEXPILOT) am Multifunktionsgriff bedient werden, können für die Frontladersteuerung bestellt werden. Die maximale Hubkraft des Heckkrafthebers mit EHR beziffert Claas mit 4.600 kg für die Modelle ARION 410 und 420 beziehungsweise 5.750 kg für die Modelle ARION 430, 440, 450 und 460. Die Bedienung des Heckkrafthebers kann sowohl über den neuen Multifunktionsgriff als auch über ein neu gestaltetes Bedienfeld in der rechten Konsole erfolgen, zudem gibt es eine externe Bedienung auf beiden Heckkotflügeln. Auf Wunsch können alle neuen ARION 400 Traktoren mit einem voll integrierten Frontkraftheber mit laut Claas 2.800 kg maximaler Hubkraft ausgerüstet werden. Beim ARION 400 CIS mit elektronischen Steuergeräten ist auch eine externe Bedienung des Frontkrafthebers möglich. Frontseitig können zudem ein Steuergerät und ein freier Rücklauf integriert werden.

Bei der Kabine stehen bei der neuen ARION 400 Serie insgesamt vier Varianten zur Auswahl, wobei nicht jedes Modell mit jeder Kabinenausführung bestellt werden kann. Für alle ARION 400 Modelle sind die Hochdach-Kabine mit Dachluke und wahlweise aufstellbarer Frontscheibe sowie die neue PANORAMIC Kabine bestellbar. Bei der PANORAMIC Kabine mit der 2,41 m² großen Panoramascheibe sind die Windschutzscheibe und die Dachscheibe aus Polycarbonat für eine optimale Sicht bei Frontladerarbeiten ohne Querholm miteinander verbunden. Für die ARION 440 und 450 gibt es auch eine 5-Pfosten-Kabine mit Dachluke und durchgehender rechter Scheibe aus Polycarbonat, die ideal für Kommunalanwendungen sein soll. ARION 410 und 420 lassen sich auch mit einer Niedrigdach-Kabine mit oder ohne Glasdachluke sowie wahlweise aufstellbarer Frontscheibe ausrüsten, deren Mindestgesamthöhe laut Claas 2,48 m statt der 2,70 m bei den übrigen Kabinen beträgt. Alle Kabinen-Varianten – bis auf die 5-Pfosten-Kabine – verfügen über 2 Türen, die sich dank des 6-Pfosten-Designs mit geringem Überhang öffnen lassen, was der Anwender gerade bei Arbeiten unter beengten Verhältnissen, wie etwa in Ställen, begrüßen wird.

Den Innenraum hat Claas bei allen Kabinenvarianten neu gestaltet. Zu den neuen Details zählt unter anderem der schon genannte, serienmäßige Multifunktionsgriff mit dem die bereits erwähnten Getriebe- und Hydraulikfunktionen sowie Motordrehzahl bedient werden. Neu ist auch die individuell in Neigung und Höhe einstellbare Lenksäule, die mit dem Armaturenbrett eine Einheit bildet. Die rechte Seitenkonsole wurde ebenfalls neu gestaltet, zudem gibt es in der Kabine jetzt mehr Stauraum. Zu den neuen Merkmalen der Kabine zählen auch ein auf der rechten Fahrzeugseite oberhalb der Batterie serienmäßig integrierter Werkzeugkasten und ein Halter am Heckkotflügel für eine komfortable und geschützte Unterbringung der Unterlenkerkugeln.

Wer mehr Bedienkomfort möchte, der kann den neuen ARION 400 mit CIS bestellen. Neben den bereits erwähnten Funktionen beinhaltet CIS einen Bordcomputer und ermöglicht unter anderem auch die Einstellung zum Beispiel der REVERSHIFT Wendeschaltung sowie die Zeit- und Mengenregelung der elektronischen Steuergeräte. Das CIS-Display befindet sich im Armaturenbrett, die Bedienung erfolgt über einen Drehtaster rechts unterhalb des Lenkrades.

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