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Deutz-Fahr präsentiert neue Serie 5 Stage V

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Artikel eingestellt am:
06.6.2021, 7:29

Quelle:
ltm-ME und ltm-KE, Bilder: SAME DEUTZ-FAHR DEUTSCHLAND GmbH
www.deutz-fahr.com

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Deutz-Fahr vereint in der neuen Serie 5 – bestehend aus den fünf Modellen 5095, 5100, 5105, 5115 und 5125 – die bisherigen Traktoren-Baureihen Serie 5 und Serie 5G. Ob man die neue Serie 5 nun tatsächlich als Synthese der Deutz-Fahr Serien 5 und 5G auffasst oder eher als Nachfolge-Baureihe der Serie 5G mit nach oben verschobenem Leistungsbereich, ist vermutlich eine Frage des persönlichen Geschmackes.

Analog zu den Serie 5G Schleppern arbeiten in der neuen Deutz-Fahr Serie 5 SDF FARMotion-Motoren. Allerdings setzt Deutz-Fahr nun auf die im letzten Jahr vorgestellten FARMotion-Motoren Stufe V aus eigener Fertigung, die – der Name lässt es vermuten – den Vorgaben der Abgasnorm EU Stufe V entsprechen. Um genau zu sein, wird der 5100 vom 3-Zylinder FARMotion 35 mit 2,9 l Hubraum angetrieben, die Modelle 5095, 5105, 5115 und 5125 vom 4-Zylinder FARMotion 45 mit 3,8 l Hubraum. Beiden Motoren gemein ist die Einhaltung der EU-Abgasnorm der Stufe V durch DOC, DPF und SCR.
Die Nennleistung bei 2.200 U/min gibt Deutz-Fahr (ohne Angabe einer Norm) für den 5095 mit 66/90 kW/PS an, für den 5100 mit 71/97 kW/PS, für den 5105 mit 74/101 kW/PS, für den 5115 mit 81/110 kW/PS und für den 5125 mit 88/120 kW/PS. Die Maximalleistung bei 2.000 U/min (ohne Angabe einer Norm) beziffert das Unternehmen 5 bis 6 PS höher und gibt diese für den 5095 mit 70/95 kW/PS, für den 5100 mit 75/102 kW/PS, für den 5105 mit 78/106 kW/PS, für den 5115 mit 85/116 kW/PS und für den 5125 mit 93/126 kW/PS an. Das maximale Drehmoment bei 1.400 U/min beträgt Deutz-Fahr zufolge 389 Nm beim 5095, 417 Nm beim 5100, 433 Nm beim 5105, 472 Nm beim 5115 und 517 Nm beim 5125; der Drehmomentanstieg wird mit jeweils 35 % beschrieben. Der Kraftstofftank soll bei den Modellen 5095, 5100 und 5105 etwa 135 l fassen, der AdBlue-Tank 8 l. Bei den Modellen 5115 und 5125 gibt der Hersteller die Füllmengen mit 145 l und 10 l an.

Als Getriebe stehen in der neuen Deutz-Fahr Serie 5 jetzt die drei Ausführungen mechanisches Wendegetriebe, Hi-Lo-Getriebe mit 2-fach-Lastschaltung und HML-Getriebe mit 3-fach-Lastschaltung zur Wahl. Das Synchrongetriebe gab es 2013 bereits in der Deutz-Fahr Serie 5C, wurde dann aber 2017 beim Namenswechsel von Serie 5C auf Serie 5 gestrichen. Im Vergleich zur letzten Serie 5 ist dieses Getriebe demnach als neue Wunschausstattung hinzugekommen. Im Vergleich zur Serie 5G entfallen dafür das 8/8-Gang-Synchrongetriebe sowie dessen Varianten Synchrongetriebe mit Kriechgängen (16/16 Gänge), mechanisches Grundgetriebe mit 2-fach-Lastschaltung (16/16 Gänge) und mechanisches Grundgetriebe mit 2-fach-Lastschaltung und Kriechgängen (32/32 Gänge).
Die jetzt einfachste Getriebe-Einstiegsvariante bietet als rein mechanisches Wendegetriebe zehn Vorwärts- und Rückwärtsgänge. Dieses Synchrongetriebe mit fünf Gängen und zwei Gruppen bildet auch die Basis für die beiden Lastschaltgetriebe mit lastschaltbarer Wendeschaltung (PowerShuttle). Das Hi-Lo-Getriebe kommt so mit der zusätzlichen Lastschaltstufe auf 20 Vorwärts- und Rückwärtsgänge, während sich beim HML-Getriebe durch die drei Lastschaltstufen insgesamt 30 Gänge vorwärts und rückwärts ergeben. Alle drei Getriebe-Versionen können zusätzlich mit Kriechgang- und Superkriechganguntersetzung bestellt werden, die nach Herstellerangaben Geschwindigkeiten ab 300 m/h ermöglicht und die Gangzahl vorwärts und rückwärts auf 20, 40 respektive 60 verdoppelt. Die Höchstgeschwindigkeit der Serie 5 Traktoren beziffert Deutz-Fahr mit 40 km/h, wobei die Lastschaltgetriebe die Endgeschwindigkeit bei reduzierter Motordrehzahl erreichen. Bereits von den Vorgängern bekannt ist die Stop&Go-Funktion bei den Lastschalt-Wendegetrieben, die ein Anhalten beziehungsweise Anfahren ohne Kupplungsbetätigung ermöglicht. Neu ist hingegen die optionale automatische Lastschaltung APS (Automatic PowerShift) für das 3-fach-Lastschaltgetriebe. APS wählt lastabhängig und per Potentiometer im Ansprechverhalten anpassbar die zur jeweiligen Situation geeignetste der drei Lastschaltstufen.
Die Ausstattung der Heckzapfwelle der Serie 5 mit bis zu vier Drehzahlen (540/540E/1000/1000E) ist – nicht nur für diese Traktorenklasse – nach wie vor vorbildlich, wobei auch lediglich die Drehzahlkombination 540/540E oder die Solozapfwelle 540 bestellt werden können. Als weitere Wunschausstattung für die neue Deutz-Fahr Serie 5 gibt es eine Wegzapfwelle mit separatem Stummel sowie selbstverständlich auch eine 1000er-Frontzapfwelle.

Die Hydraulikausstattung der Serie 5 Stage V entspricht im Wesentlichen jener der Serie 5G respektive Serie 5 (alt). So gibt es serienmäßig einen offenen Hydraulikkreislauf mit Einfachpumpe, dessen maximale Förderleistung Deutz-Fahr mit 55 l/min angibt. Als Option steht jetzt für alle Modelle der Baureihe ein offener Hydraulikkreislauf mit Doppelpumpe zur Wahl, bei dem die zweite Pumpe bei Bedarf elektronisch zugeschaltet wird. Nach Herstellerangaben bieten beide Pumpen zusammen eine maximale Förderleistung von 90 l/min. Die in den bisherigen Serien 5G und 5 als Option angebotene 60ECO-Pumpe entfällt in der neuen Serie 5 als Wunschausstattung. Unabhängig davon, ob die Einfach- oder die Doppelpumpe installiert ist, verfügt die Serie 5 über eine separate Lenkungspumpe. Wie bisher in beiden Vorgänger-Baureihen, sind im Heck zwei mechanische doppeltwirkende Steuergeräte Standard, auf Wunsch gibt es ein weiteres mechanisches doppeltwirkendes Steuergerät sowie ein elektronisches (per Kippschalter betätigtes) doppeltwirkendes schwarz-weiß-Steuergerät. Analog zur Serie 5G wird der Heckkraftheber bei der neuen Serie 5 standardmäßig mechanisch via MHR bedient. Als Wunschausstattung gibt es auch eine elektronische Steuerung per EHR – inklusive Hubhöhen-abhängiger Zapfwellenschaltung. Die maximale Hubkraft des Heckkraftheber der Kategorie 2 beziffert der Hersteller im Serienzustand mit 3.600 kg für den 5095, 5100, 5105 und 5115 sowie mit 4.855 kg für den 5125. Wahlweise können die Serie 5 Traktoren mit erhöhter maximaler Hubkraft bestellt werden, die dann laut Deutz-Fahr 4.525 kg bei den Modellen 5095, 5100, 5105, 4.855 kg beim 5115 und 5.410 kg beim 5125 beträgt. Eine Front-Dreipunkt-Hydraulik mit nach Herstellerangaben 2.100 kg wird für alle Modelle der Baureihe als Wahlausrüstung angeboten.

Die TopVision-Kabine der neuen Deutz-Fahr Serie 5 ist eine 4-Pfosten-Kabine, bei der wenig Komfort-Details zur Serienausstattung zählen; zu diesen wenigen Details gehört die beibehaltene Lagerung auf Hydro-Silent-Blöcken, die Vibrationen (und damit auch den Geräuschpegel) um bis zu 40 % reduzieren sollen. Zur Serienausstattung zählt außerdem die komplett einstellbare Lenksäule; der luftgefederte Bediensitz und der klappbare Sozius sind Wunschausstattung. Die optionale manuelle Klimaanlage verfügt über 10 Belüftungsdüsen, die sich auf Wunsch mit Aktivkohle-Kabinenfiltern ergänzen lassen. Wer sich lieber Frischluft um die Nase wehen lassen möchte, kann die aufstellbare Front- und Heckscheibe sowie das aufstellbare Freisichtdach bestellen.
Sehen und gesehen werden suggeriert bei der TopVision-Kabine nicht nur der Name, sondern auch die Möglichkeit, aus einer Vielzahl an Scheinwerfer-Paketen auszuwählen, die alle auch in LED-Ausführung erhältlich sind. Das Kabinendach wurde neu gestaltet – möglicherweise um bis zu zwölf Arbeitsscheinwerfer montieren zu können. Deutz-Fahr bietet für die neue Serie 5 ein oder zwei Rundumleuchten, bis zu vier Arbeitsscheinwerfer am Kabinendach vorne und vier hinten oder bis zu sechs LED-Arbeitsscheinwerfer am Kabinendach vorne und sechs hinten, zwei Wiederholscheinwerfer am vorderen Kabinenholm, zwei Arbeitsscheinwerfer am Kabinenholm LED-Positionsleuchten vorne und hinten, Arbeitsscheinwerfer vorne in der Motorhaube und Fahrscheinwerfer vorne in der Motorhaube an.

Um die neue Deutz-Fahr Serie 5 in die betriebsinterne Datenumgebung integrieren zu können, lassen sich die Traktoren optional mit dem für den AlwaysOnTractor 8280 TTV vorgestellten CTM-Modul (Communication Telematic Module) mit e-SIM ausrüsten, das die Datenübertragung zum und vom Schlepper ermöglicht. Die Datenumgebung heißt »SDF Smart Farming Solutions« und soll das Nachverfolgen und Erfassen von Daten erleichtern. Die vom Traktor gelieferten Daten können Standort, Kraftstoffverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und Betriebsstunden sowie eventuelle Fehlercodes und/oder Informationen umfassen.

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