Anzeige:
 
Anzeige:

Fendt führt neue Traktoren-Baureihe 500 Vario ein

Info_Box

Artikel eingestellt am:
29.9.2012, 18:01

Quelle:
ltm-KE, Bilder: AGCO GmbH, Fendt-Marketing
www.fendt.com

5 Bilder zum Artikel:
Bildklick blendet Galerie ein.
Anzeige:
Anzeige:

Fendt führt die neue Traktoren-Serie 500 Vario mit den vier Modellen 512 Vario, 513 Vario, 514 Vario und 515 Vario im Leistungsbereich von 110 bis 150 PS ein. Mit Deutz-Motor inklusive SCR-/AdBlue-Abgasnachbehandlung und Vario-Getriebe sind die neuen Fendt 500er Varios nach dem inzwischen bekannten Muster aufgebaut und bieten hier keine Überraschungen. Gegenüber seinem Vorgänger 400 Vario – dessen Produktion im Laufe des Jahres 2013 enden wird – hat der 500 Vario nicht nur bei der Motorleistung sondern auch beim Leergewicht zugelegt. Dafür bietet Fendt mit dem 500 Vario jetzt auch in dieser Leistungs-Klasse Traktoren mit zeitgemäßer Kabine an. Darüber hinaus sind die 500er Varios in den drei Ausstattungsvarianten „Power“, „Profi“ und „ProfiPlus“ erhältlich.

Alle vier neuen Fendt 500 Vario Traktoren werden von Deutz 4-Zylinder-Motoren mit gut 4 Liter Hubraum angetrieben. Die Nennleistung (nach ECE R 24) beziffert Fendt mit 81/110 kW/PS für den 512 Vario, 88/120 kW/PS für den 513 Vario, 99/135 kW/PS für den 514 Vario und 110/150 kW/PS für den 515 Vario. Die Maximalleistung beträgt nach Herstellerangaben (nach ECE R 24) 92/125 kW/PS im 512 Vario, 99/135 kW/PS im 513 Vario, 107/145 kW/PS im 514 Vario und 121/165 kW/PS im 515 Vario. Die Abgasnachbehandlung erfolgt mittels AdBlue und SCR-Kat, der unten am Auspuff vor dem rechten Kabinen-A-Holm untergebracht ist. Als Fassungsvermögen des AdBlue-Tanks nennt Fendt 31 Liter, der Dieselvorrat wird mit 298 Liter angegeben.

Als Getriebe verwendet Fendt beim 500 Vario das aus dem 400 Vario bekannte, stufenlose Vario-Gertriebe ML 90 mit zwei Fahrbereichen (Acker/Straße), 50 km/h Endgeschwindigkeit und den drei Zapfwellendrehzahlen 540/540E/1000. Neu ist hier lediglich die jetzt serienmäßige Ausstattung mit dem Traktor-Management-System TMS sowie eine automatische Grenzlastregelung.

Ebenfalls aus dem 400 Vario bekannt ist die Axialkolben-Verstellpumpe der Hydraulik in der Version Power mit 75 l/min Leistung. Optional gibt es für den 500 Vario Power eine Pumpe mit 110 l/min Leistung, die Fendt in den Ausstattungsversionen Profi und ProfiPlus serienmäßig verbaut. Für den 500 Vario Profi und ProfiPlus gibt es zudem eine Hydraulikpumpe mit 158 l/min als Wunschausrüstung. Serienmäßig rüstet Fendt die 500 Vario Traktoren mit zwei Hydraulikventilen im Heck aus. Optional gibt es für den 500 Vario Power bis zu vier Ventile (davon maximal eines in der Front), für den 500 Vario Profi und ProfiPlus bis zu sieben Ventile (davon bis zu 5 im Heck und 2 in der Front). Mit 7.780 daN Hubkraft stemmt der 500 Vario laut Fendt im Heck gut 300 kg mehr als der 400 Vario. Ähnliches gilt für den optionalen Frontkraftheber mit einer Hubkraft nach Herstellerangaben von 3.420 daN (400 Vario: 3.100 daN).

Die arg in die Jahre gekommene Kabine der 400er Varios ersetzt Fendt beim neuen 500 Vario durch die vom 700 Vario übernommene VisioPlus Kabine. Wie in den 700er Varios bietet Fendt die Kabine auch im 500er Vario serienmäßig mit durchgehender, nicht zu öffnender Frontscheibe und ohne Tür auf der rechten Seite oder wahlweise mit geteilter und aufstellbarer Frontscheibe sowie rechter Türe an. Serienmäßig verfügt die VisioPlus Kabine über eine mechanische, optional über eine pneumatische Kabinenfederung. Hinsichtlich der weiteren Ausstattung respektive Ausstattungsmöglichkeit der Kabine und Bedienung des Schleppers unterscheiden sich die Versionen Power, Profi und ProfiPlus teilweise deutlich: Während die Klimaanlage in allen Varianten serienmäßig ist, gibt es eine Klimaautomatik lediglich für den Profi und ProfiPlus als Wunschausrüstung. Dem laut Fendt günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis beim 500 Vario Power zum Opfer gefallen ist auch der Komfort-Beifahrersitz mit umklappbarer und so als Tisch verwendbarer Rückenlehne der Versionen Profi und ProfiPlus. Dieser ist im Power statt des eher einfachen Beifahrersitzes mit verhältnismäßig kurzer, starrer Rückenlehne auch nicht wahlweise zu bekommen. Serienmäßig stattet Fendt den 500 Vario Power und Profi mit dem 7-Zoll-, den ProfiPlus mit dem 10,4-Zoll-Varioterminal aus, das es für den Profi als Option gibt. Die Variotronic ISOBUS-Gerätesteuerung ist ebenso nur für den Profi und ProfiPlus wahlweise erhältlich, wie das Dokumentationssystem VarioDoc Pro. Serienmäßig und nur in der Ausführung ProfiPlus verfügbar ist die VarioActive Lenkung sowie die Vorbereitung für das VarioGuide Spurführungssystem. Sinngemäß ist demnach auch nur beim 500 Vario ProfiPlus eine optionale Ausstattung mit dem VarioGuide Spurführungssystem möglich. Wer sich für einen Fendt 500 Vario interessiert, sollte demnach genau prüfen, welche Ausstattung er tatsächlich benötigt.

Anzumerken ist noch, dass der neue Fendt 500 Vario gegenüber dem 400 Vario einen um 14 cm längeren Radstand aufweist und wie eingangs erwähnt beim Leergewicht deutlich zugelegt hat. Je nach Modell ist der 500 Vario laut Prospekt knapp 500 kg (512 und 513 Vario) beziehungsweise 1.000 kg (514 und 515 Vario) schwerer als die 400er Varios. Dass Fendt das zulässige Gesamtgewicht von (je nach Modell) 9.000 respektive 9.500 kg beim 400 Vario auf jetzt einheitlich 10.500 kg beim 500 Vario erhöht hat, ist da nur konsequent. Bis zum endgültigen Auslaufen der Baureihe 400 Vario im kommenden Jahr werden beide Traktoren-Serien zunächst noch parallel angeboten. Wer auf gewisse Ausstattungsdetails und insbesondere die moderne VisioPlus-Kabine verzichten kann, hat also noch die Möglichkeit, sich für den leichteren und etwas kompakteren 400er Vario zu entscheiden.

Autor:

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze unsere Arbeit doch über die > Kaffeekasse!



Mehr über Fendt auf landtechnikmagazin.de:

Neue Gestängebreiten für Pflanzenschutzspritzen Fendt Rogator 300 und Fendt Rogator 600 [17.2.21]

Fendt zeigt neue Gestängebreiten für die gezogene Pflanzenschutzspritze Fendt Rogator 300 und den Pflanzenschutz-Selbstfahrer Fendt Rogator 600, die beide nach Unternehmensangaben am Standort Hohenmölsen produziert werden. Für die Pflanzenschutzspritzen Fendt [...]

Noch größer: AGCO/Fendt präsentiert mit neuen Fendt 1100 Vario MT stärkere Raupenschlepper [31.1.21]

Mit der neuen Baureihe Fendt 1100 Vario MT, die die vier Modelle Fendt 1151 Vario MT, Fendt 1156 Vario MT, Fendt 1162 Vario MT und Fendt 1167 Vario MT umfasst, stellt AGCO/Fendt stufenlose Raupentraktoren vor, die im Nennleistungsbereich von 511 bis 673 PS [...]

Fendt Mähdrescher zukünftig auch mit Geringhoff Spezialschneidwerken erhältlich [9.1.21]

Wie AGCO / Fendt mitteilt, können die Fendt Mähdrescher alternativ zu den hauseigenen Vorsätzen zukünftig auch mit Spezialschneidwerken von Geringhoff ausgerüstet werden. Hierzu haben die Carl Geringhoff Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG in Ahlen, Westfalen, und AGCO [...]
Weitere interessante Landtechnik-Berichte:

Neues Schar-Schnellwechselsystem C-Mix-Clip für Amazone Cenius Grubber [24.3.17]

Um den Scharwechsel beim Mulchgrubber Cenius zu vereinfachen, bietet Amazone jetzt alternativ zu den bekannten C-Mix-Scharen das neue C-Mix-Clip-Schnellwechselsystem an. Ein komfortabler Scharwechsel soll mit diesem System möglich sein, so dass ein schneller Austausch [...]

Kuhn erweitert Bandschwader-Programm mit neuen Modellen Merge Maxx 760 und 1090 [10.2.20]

Kuhn bietet mit dem Merge Maxx 760 und dem Merge Maxx 1090 jetzt zwei neue Bandschwader an, die nach Herstellerangaben über eine maximale Arbeitsbreite von 7,5 respektive 11 m verfügen. Wie das Schwestermodell Merge Maxx 950 verfügen der Merge Maxx 760 und der Merge Maxx [...]

Arbos erweitert Produktprogramm mit neuen Spezialtraktoren 4050F und 4080F [2.4.17]

Die Übernahme des italienischen Traktorenherstellers Goldoni im vergangenen Jahr ermöglicht der Lovol Arbos Gruppe eine bequeme Erweiterung des Traktoren-Sortimentes der Marke Arbos um Spezialtraktoren. Mit den neuen Modellen 4050F und 4080F wurden auf der EIMA 2016 [...]

Selbstfahrende Spritze Horsch Leeb PT 270 wird Leeb PT 280 [28.10.14]

Horsch stattet den Pflanzenschutz-Selbstfahrer Leeb PT 270 zum Modelljahrgang 2015 mit einem neuen Motor aus und ändert die Bezeichnung des Selbstfahrers in Leeb PT 280. Mit dem neuen Motor erhöht sich nach Unternehmensangaben auch die Geschwindigkeit bei Straßenfahrten [...]