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Landini zeigt Sondermodell des Spezialtraktors Rex4

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Artikel eingestellt am:
25.3.2019, 7:27

Quelle:
ltm-ME, Bild: Argo GmbH
www.landini.it/de

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Auf der SIMA 2019 präsentierte Landini das metallic-blaue Sondermodell „Model YEAR 2019“ des Rex4 Spezialtraktors mit mattschwarzen Felgen. Die sechs Modelle 070, 080, 090, 100, 110 und 120 des Landini Rex4 agieren im Maximalleistungssegment von 70 bis 112 PS und sind je nach Modell in den fünf verschiedenen Ausführungen F, GE, GB, GT sowie V erhältlich. Auf der SIMA 2019 stellte Landini außerdem das neue Kabinenmodell Rex4 S vor, das sich aus dem Fahrgestell des Rex4 F (mit der Möglichkeit der gefederten Vorderachse) und der schmalen Kabine des Rex4 V zusammensetzt, in Deutschland allerdings nicht angeboten wird. Ein Einführungstermin ist noch nicht geplant, auf Nachfrage teilte Landini mit, dass eine Einführung eventuell in 2020 erfolgen wird.

Beim Landini Rex4 F handelt es sich um einen Schmalspurtraktor, der für kleine Obstanlagen mit engen Reihenabständen ausgelegt wurde und bei dem sowohl eine Kabinenversion, als auch eine Plattform-Variante erhältlich ist. Das Modell GE (nur Plattform) ist niedrig, um unter tiefhängenden Ästen durchzufahren und das Modell GB (nur Plattform) extra niedrig, um damit unter Pergolen zu arbeiten. Diese drei Ausführungen sind in allen sechs Motorisierungen verfügbar. Der breite Rex4 GT, der als Kabinen- und Plattform-Modell angeboten wird, wurde für Feldarbeiten konzipiert und ist nicht als Rex4-070 bestellbar. Seine Kabine ist identisch mit der des Rex4 F (Außenbreite 1.205 mm). Das Kabinenmodell V (Außenbreite ca. 1.000 mm) ist speziell für den Einsatz im Weinbau ausgelegt und nicht in der stärksten Motorisierung Rex4-120 zu haben.

Angetrieben werden alle Landini Rex4 von 4-Zylinder-Deutz-Motoren mit 2,9 l Hubraum (2,9 TCD L4), die die Abgasnorm der EU Stufe IIIB/Tier 4i durch den Einsatz von EGR und DOC erfüllen, aber ohne einen Partikelfilter (DPF) auskommen. Der Motordrehzahlspeicher „Engine Memo Switch“ gehört zur Serienausstattung.
Die Maximalleistung (ISO) des Rex4-070 beziffert Landini (ohne Angabe einer Norm) mit 52/70 kW/PS, die des REX4-080 mit 56/76 kW/PS, die des REX4-090 mit 66/90 kW/PS, die des REX4-100 mit 70/95 kW/PS, die des REX4-110 mit 75/102 kW/PS und die des REX4-120 mit 82/112 kW/PS.
Der Kraftstofftank der Kabinenversionen des kleinen Rex4-070 fasst in allen Ausführungen 80 l, der der Plattform-Modelle 65 l. In der GT-Ausführung ist mit stärkerer Motorisierung eine Steigerung der Kapazität zu verzeichnen: Die Kabinenversionen des Rex4-080 bis 120 GT bieten 90 l, die Plattformversionen des Rex4-080 bis 120 GT bieten 82 l.

Serienmäßig sind alle Kabinenversionen des Landini Rex4 mit dem von Argo entwickelten Speed Four Getriebe mit mechanischem Wendegetriebe ausgerüstet, das durch drei mechanische Gruppen mit je vier Gängen 12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge bietet. Wie gewohnt, bietet Landini eine Vielzahl an Getriebeoptionen. So kann statt des mechanischen Wendegetriebes auch ein hydraulisches Wendegetriebe Verwendung finden, ohne die Gangzahl zu erhöhen. Beide Varianten lassen sich mit einem zusätzlichen Kriechganggetriebe ausrüsten, wodurch die Gangzahl auf 16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge steigt. Ergänzt man dies (Speed Four, mechanisches oder hydraulisches Wendegetriebe, Kriechgang) mit der Zweifachlastschaltung Power Four (Hi-Lo), resultieren daraus 32 Vorwärts- und 32 Rückwärtsgänge. Bestellbar ist aber auch die Kombination Speed Four Getriebe mit hydraulischem Wendegetriebe und Dreifachlastschaltung T-Tronic (High-Medium-Low), die 36 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge bereitstellt. Wird diese Kombination mit dem Kriechganggetriebe ergänzt, ergeben sich 48 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge.
Die Plattform-Modelle verfügen in der Serienausstattung über das Speed Five Getriebe mit mechanischem Wendegetriebe mit je fünf Gängen mit drei Gruppen (15 Vorwärts- und 15 Rückwärtsgänge), das sich optional auch mit hydraulischem Wendegetriebe ausrüsten lässt. Beide Varianten lassen sich, um die Gänge in beide Richtungen auf 20 zu erhöhen, mit dem Kriechganggetriebe ausstatten. Als weitere Option können die Plattform-Modelle mit Speed Five Getriebe mit hydraulischer Wendeschaltung und der elektrohydraulischen 2-fach-Lastschaltung Powerfive (Hi-Lo) bestellt werden, die die Geschwindigkeit jeder mechanischen Gangstufe um 20 % reduziert und (durch Drücken der grünen Taste am Schalthebel) die Zahl der schaltbaren Gänge auf jeweils 30 verdoppelt. Ergänzt man diese Variante um das Kriechganggetriebe, ergeben sich 40 Vorwärts- und 40 Rückwärtsgänge. Neben diesen Ergänzungen des Speed-Five-Getriebes, können die Plattform-Rex4 auch mit dem Speed Four Getriebe mit mechanischem Wendegetriebe der Kabinenmodelle geordert werden, ohne Kriechganggetriebe (12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge) oder mit (16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge).
Auch bei den Zapfwellen bietet Landini für den Rex4 viele Auswahlmöglichkeiten. Ob die Zapfwelle mechanisch oder hydraulisch gesteuert wird, ergibt sich aus der Ausführung des Wendegetriebes. In der Serienausstattung verfügt der Rex4 über eine 2-fach-Zapfwelle mit den Geschwindigkeiten 540/540E; diese kann auch optional mit den Geschwindigkeiten 540/1000 bestellt werden. Für die Kabinenmodelle steht außerdem auf Wunsch eine 4-fach-Zapfwelle mit den Geschwindigkeiten 540/540E/1000/1000E zur Wahl. Unabhängig von der gewählten Zapfwellenausstattung gehört bei allen Rex4 eine servounterstützte Betätigung mit Drucktaste und eine Wegzapfwelle zur Serienausstattung. Eine 1000er Frontzapfwelle ist nur für die Ausführungen Rex4 F, GT (Plattform und Kabine) und V bestellbar.

Landini rüstet die Hydraulik der Rex4 wahlweise mit einer Doppelpumpe mit einer Förderleistung von 55 und 30 l/min respektive 60 und 30 l/min bei der Version GT oder einer Dreifachpumpe (25+55+30 l/min) mit bis zu 7 Steuergeräten aus. Optional können Durchflussregler und Mengenteiler bestellt werden. Bedient werden die Steuergeräte entweder mechanisch mit Hebeln oder elektrohydraulisch mit auf der rechten Seitenkonsole angeordneten Tasten oder auf Wunsch mit einem „All-in-One“ Multifunktions-Joystick. Die Standard-Heckhubkraft der Kabinenmodelle beziffert Landini mit 2.700 kg, die der Plattform-Modelle mit 2.600 kg. Für die GT-Kabinenmodelle sind zwei Zusatzzylinder erhältlich, die die Heckhubkraft auf 3.400 kg erhöhen. Für die Plattform-Modelle F, GE, GB und GT sind optional ebenfalls zwei Zusatzzylinder bestellbar, mit denen die Hubkraft auf 3.250 kg steigt. Der optionale Frontkraftheber bietet nach Herstellerangaben eine Hubkraft von 1.400 kg.

Die Vorderachse aller Landini Rex4 bietet serienmäßig eine elektrohydraulische Allradzuschaltung und einen Einschlagwinkel von 55°. Die elektrohydraulische Differentialsperre Twin-Lock gehört bei den Ausführungen F und GT zur Serienausstattung, kann für die Ausführungen GE und GB optional bestellt werden und steht für die Ausführung V nicht zur Verfügung. Eine Differentialsperre mit begrenztem Schlupf ist bei den Versionen GE und GB Serie, bei den Versionen F und GT Option und für die Rex4 V nicht lieferbar. Das Modell V verfügt über eine starre Vorderachse vom Typ High Pivot, die in einer breiteren und einer schmäleren Version erhältlich ist. Für die Kabinenmodelle F und GT kann auf Wunsch eine gefederte Vorderachse mit zwei nassen Lamellenbremsen bestellt werden, die sich zusätzlich mit der Differentialsperre Twin-Lock ausrüsten lässt. In den Ausführungen F, GE, GB und V kommt die gleiche Hinterachse zum Einsatz – die der Ausführung GT ist breiter.

Landini hat für die Rex4 zwei unterschiedlich breite Kabinen im Sortiment: eine schmale Version für den Rex4 V sowie eine um 25 cm breitere Version für die Modelle Rex4 F und GT. Beide Kabinen bieten serienmäßig ein digitales Armaturenbrett, eine Klimaanlage sowie aufstellbare Heck- und Frontscheiben. Optional lässt sich die Kabine mit einem ISOBUS-Anschluss und dem satellitengestützten Lenksystem PSM ausstatten. Ein Landini Fleet Management Protokoll informiert über den Stand der Betriebsstunden, anstehen Wartung oder Fehler, die im System des Traktors auftreten können. Neu ist die Möglichkeit für die Ausführungen F und GT statt der standardmäßigen Filterkategorie 2 auf Wunsch eine Kabine der Schutzkategorie 4 zu ordern, die durch ein Druckaufbausystem den Sitzbereich isoliert. Ein Bordsensor überwacht den Druck und den Wirkungsgrad der Aktivkohlefilter.

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