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Neue 300er Baureihe von Fendt auf dem Markt

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Artikel eingestellt am:
04.9.2006, 9:19

Quelle:
AGCO GmbH, Fendt-Marketing
www.fendt.com
info [at] xfendt.com

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Fendt hat eine komplett neu entwickelte 300er Vario-Baureihe mit vier Typen im Leistungsbereich von 95 bis 125 PS auf den Markt gebracht – alle Traktoren sind mit dem stufenlosen Vario-Getriebe ausgerüstet. Damit hat Fendt seine Vario-Technologie - bei Großtraktoren bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz - jetzt auf seine kompakte Vierzylinder-Klasse übertragen und stellt der Praxis erstmals auch in diesem Marktsegment die technischen und wirtschaftlichen Vorzüge eines stufenlosen Antriebs zur Verfügung.

Ziel bei der Entwicklung dieser 300er Spitzentraktoren war – parallel zur universellen Einsatzfähigkeit – die Erhöhung der Arbeitsproduktivität und des Arbeitskomforts auf der Grundlage neuer innovativer Techniken und gleichzeitig leistungsstarker und äußerst sparsamer Motoren. Alle vier 300er Schlepper verfügen zudem über ein äußerst einfaches Bedienungskonzept; das Erscheinungsbild ist neu gestaltet, die Kabine noch komfortabler ausgelegt worden.

Die vier neu konzipierten Fendt 300 mit Vario-Getriebe kombinieren ein extrem niedriges Eigengewicht mit sehr kompakten Abmessungen: Das Leergewicht beim 309 Vario und 310 Vario beträgt 4130 kg bei 95 beziehungsweise 105 PS; beim 311 Vario sind es 4190 kg bei 115 PS, beim 312 Vario 4350 kg bei 125 PS (Max. Leistung nach ECE R 24). Das Resultat: Eine hervorragende Dynamik und Vielseitigkeit auf der Basis eines niedrigen Leistungsgewichts von beispielsweise nur 35 kg/PS - 47 kg/kW beim Vario 312. Das macht sich besonders positiv bemerkbar beim Einsatz als hochbereifter Pflegeschlepper oder bei Grünlandarbeiten mit bodenschonender Breitbereifung. Die Fahrzeuglänge der neuen 300er von Fendt beträgt 4,15 Meter; zusammen mit dem kurzen Radstand von 2,35 Metern bleiben die 300 Varios auch in beengten räumlichen Arbeitslagen sehr wendig.

Zudem bietet Fendt erstmals zwei Vario-Modelle in Hinterradausführung an: Das sind die Modelle 309 und 310 Vario.

Die anhaltend hohen Kraftstoffpreise bilden bei den Lebenszyklus-Kosten eines Schleppers mit einem Anteil von über 50 Prozent den größten, oft immer noch unterschätzten Kostenfaktor – die Entwicklung von Motoren mit möglichst gerin-gem Kraftstoffbedarf gewinnt daher zunehmend an Bedeutung.

Fendt hat sich bei den vier 300 Varios deshalb für einen neu entwickelten, laufruhigen Vier-Zylinder-Deutz-Motor mit modernster Vier-Ventiltechnik, Common-Rail-Technik und hochwertiger AGRex-Abgasrückführung entschieden. Dieser Hightech-Motor mit 4,04 Litern Hubraum bietet beim 312 Vario mit einer Überleistung von 15 PS eine beeindruckende Durchzugskraft und leistet nach ECE R 24 maximal 125 PS (92 kW) bei 1800 U/min. Der 311 Vario kommt auf 115 PS (84 kW), beim 310 Vario sind es 105 PS (77 kW) und beim 309 Vario 95 PS (70 kW). Dieser Deutz-Motor erfüllt die Emissionsrichtwerte nach COM III a.

Das neue, drehzahlunabhängig angesteuerte Common-Rail- Hochdruckeinspritzsystem ermöglicht Einspritzdrücke von 1600 bar. Zusammen mit der vollelektronischen Motorrege-lung EDC-7 garantiert dieses System – besonders im unteren Drehzahlbereich – einen überragenden Drehmomentanstieg bei einer deutlich verbesserten Laufruhe.

Unterstützt wird das Hightech-Einspritzsystem durch die leistungsstarke externe Abgasrückführung AGRex. Dieses technologisch hochklassige Verfahren, das auch im neuen Flaggschiff 936 Vario eingesetzt wird, ermöglicht die gezielte Kühlung und Dosierung der Abgase, die teilweise wieder der Verbrennung zugeführt werden. Zusammen mit einer optimierten Einspritzeinstellung wird damit der Kraftstoffverbrauch – im Vergleich zu Motoren mit einer einfachen, internen Abgasrückführung – um bis zu 10 Prozent reduziert.

Eine weitere technische Innovation: zwei ölgeschmierte Hochdruckpumpen. Sie gewährleisten den problemlosen Einsatz von RME – ein Argument, das in Zeiten hoher Kraftstoffpreise zunehmend an betriebswirtschaftlicher Bedeutung gewinnt. Mit einem optimalen spezifischen Kraftstoffverbrauch, der beim 125 PS starken 312 Vario bei sparsamen 206 g/kWh liegt, und langen Wartungsintervallen von 500 Stunden werden ausgezeichnete Voraussetzungen für eine überragende Wirtschaftlichkeit auch in dieser Klasse der kompakten Traktoren von Fendt geschaffen. Der Tank fasst 210 Liter, eine ausreichende Basis für große Reichweiten.

Mit einem konventionellen Schaltgetriebe läuft der Schlepper – wegen der Stufung – immer einen Gang zu hoch oder einen Gang zu niedrig. Beim Vario-Getriebe hingegen ist laufend der \"richtige Gang\" eingelegt: Dieses völlig stufenlos agie-rende Getriebe mobilisiert im Zwischenbereich liegende Leis-tungsreserven, so dass der Motor ständig im wirtschaftlichen Optimum arbeiten kann. Das spart Treibstoff in erheblichem Ausmaß.

Das neue Vario-Getriebe ML 75 wurde speziell für diese kompakten 300er von Fendt entwickelt. Der gesamte Geschwindigkeitsbereich dieser – mit nur einem Fahrbereich aufgebauten – Antriebseinheit reicht von superlangsamen 30 Metern pro Stunde bis hin zu einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h vorwärts beziehungsweise 25 km/h rückwärts. Auf dem Feld sind somit je nach Gelände bis zu 10 Prozent mehr Flächenleistung möglich. Die Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h wird kraftstoffsparend bei einer reduzierten Motordrehzahl von nur 1700 U/min erreicht. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz großdimensionierter Hydrostaten mit bekannt hohem Wirkungsgrad sowie dem beachtlichen Schwenkwinkel von 45 Grad.

Ein zusätzliches Kriechganggetriebe, beispielsweise für den Gemüsebau oder für Arbeiten in Sonderkulturen, ist nicht mehr erforderlich, da das Vario-Getriebe auch diese Einsätze abdeckt. Zur Einhaltung exakter Arbeitsgeschwindigkeiten steht eine frei wählbare Tempomatgeschwindigkeit zur Verfügung. Die verschleißfreie Wendeschaltung wird per Fingertipp links am Lenkrad über einen Tastschalter bedient. Das vereinfacht all jene Arbeiten, bei denen häufiges Rangieren erforderlich ist, beispielsweise beim Frontladerbetrieb.

Die vier neuen 300er Varios setzen bei Fahrkomfort, Fahrsicherheit und Traktion mit ihrer wegweisenden, niveaugeregelten Vorderachsfederung neue technische Maßstäbe. Dieses optionale System basiert auf dem bewährten Querschwingenprinzip mit einem Federungszylinder und verfügt über einen Federweg von 90 mm. Sowohl auf dem Feld als auch auf der Straße verschafft die sperrbare Federung einen herausragenden Arbeits- und Fahrkomfort. Die Niveauregulierung sorgt auch bei hoher Zuladung für einen gleichbleibend hohen Federungskomfort. Zugleich sichert die Federung eine optimale Traktion und Bremssicherheit – besonders wichtig am Hang, weil so alle vier Räder länger Bodenkontakt haben. Zusammen mit der aktiven Schwingungstilgung und der Ringkolben-Hochleistungsbremse liegen die neuen 300er von Fendt bei Fahrkomfort und Fahrsicherheit auf Lkw-Niveau.

Zusätzlich steht für besonders hohe Ansprüche beim Arbeitskomfort optional noch eine mechanische Kabinenfederung bestehend aus Hydrolagern, Federbeinen und Panhard-Stab zur Verfügung. Damit werden Stöße und Bewegungen am Fahrerplatz nochmalig reduziert.

In der Kabine der 300 Varios sind alle Bedienelemente am Lenkturm beziehungsweise auf einer Bedienkonsole an der rechten Seite der Kabine angebracht. Am Lenkturm befinden sich neben dem zentralen Cockpit und integrierter Kraftstoffverbrauchsanzeige die Bedieneinheiten für Klimatisierung und Beleuchtung. Eine programmierbare Motordrehzahl ist bequem über Folientastatur zu speichern und zu aktivieren. Der vertikale Verstellweg des Lenkrads beträgt 100 mm. Die Änderung der Geschwindigkeit beziehungsweise der Übersetzung erfolgt komplett über nur einen Hebel – den Variostick. Die Hydraulik wird, analog zum bisherigen 300 Ci, per Kreuzschalthebel und EHR bedient.

Alle übrigen Elemente, also für Allrad und Differentialsperre sowie für Zapfwelle und Federung, sind griffgünstig auf der rechten Bedienkonsole angeordnet, die durch ihre Hinterleuchtung auch bei Dunkelheit eine sichere Bedienung ermöglicht. Für den Beifahrer steht eine klappbare, bequeme Sitzgelegenheit zur Verfügung.

Die Bedienung der vier 300 Varios erfolgt über den neuen eingassigen Fendt-Variostick, der an der rechten Konsole ergonomisch optimal platziert ist und mit seiner erstklassigen Bedienfreundlichkeit technisch neue Maßstäbe setzt. Im Vergleich zu Lastschalt- oder auch Synchronschleppern muss beim Superkriechganggetriebe nicht mehr hin- und hergegriffen werden.

Die neuen 300 Varios verfügen über eine Dreifach-Zapfwelle mit 540/540E/1000 U/min. Die Geschwindigkeit wird be-quem per Drehknopf auf der Bedienkonsole vorgewählt und per Drucktaste einfach aktiviert. Zusätzlich verfügen diese 300er jetzt serienmäßig über eine Zapfwellenautomatik, die das Handling am Vorgewende deutlich verbessert. Ist die Automatikfunktion aktiviert, schaltet sich die Zapfwelle in Abhängigkeit von der Hubwerkshöhe selbständig ein und auch wieder aus. Der Fahrer muss am Vorgewende nur noch das Heckhubwerk bedienen. Dadurch kann das Wendemanö-ver noch schneller erfolgen – eine Fehlbetätigung der Zapf-welle ist somit ausgeschlossen.

Einen besonderen Praxisvorteil bietet Fendt in der Verbindung von externer Heckzapfwellenbetätigung mit zusätzlicher Ansteuerung der einstellbaren Motordrehzahl. Damit kann der Fahrer z.B. die Kalibrierung einer Spritze oder pneumatischen Sämaschine, oder das Befüllen des Gülletankwagens bequem vom Traktorheck aus erledigen, ohne immer wieder in die Kabine aufsteigen zu müssen.

Die 300 Varios sind die ersten stufenlos fahrenden Schlepper, die auf Wunsch mit einer proportionalen Wegzapfwelle auch Extremeinsätze im Forstbereich (Anhänger mit Triebachse) oder in Sonderkulturen optimal abdecken. Außerdem steht eine integrierte Turbokupplungsfunktion zur Verfügung, die feinfühliges Rangieren beim Anbau von Geräten unterstützt.

Bei den 300 Varios erfolgt die Allradzuschaltung elektrohydraulisch und lässt sich auch unter Last zu- und abschalten; ebenso die Differentialsperre. Das Vorderachsdifferential wird über die Locomatic bei Bedarf automatisch gesperrt.

Alle Hydraulikfunktionen werden von der serienmäßigen Tandempumpe mit insgesamt 78 Litern Förderleistung gespeist. Damit können bis zu vier doppeltwirkende mechanische Steuergeräte betrieben werden. Die Hubkraft liegt bei 52,8 kN, das Ausheben von Geräten bis zu 3,1 t Gerätegewicht ist damit möglich. Die entnehmbare Ölmenge liegt bei großzügigen 42 Litern. Die Haushalte für Hydraulik- und Getriebeöl sind getrennt aufgebaut, Ölvermischungen werden damit vermieden und längere Standzeiten erreicht. Gleichzeitig können im Hydraulikbereich umweltfreundliche Bioöle eingesetzt werden. Der optional erhältliche Frontkraftheber hat eine durchgehende Hubkraft von 29,4 kN, das erlaubt Frontanbaugeräte bis 2 t Gerätegewicht.

Die mechanisch parallel geführten Fendt-Frontlader bieten dank Rohrbruchsicherung, Schock- und Überdruckventil absolute Sicherheit während der Arbeit. Durch die Sicherheits-Abstellstützen steht der Frontlader auch im abgebauten Zustand fest auf dem Boden Der Bedienkomfort ist hervorragend – sowohl bei der Bedienung des Laders über den Kreuz-schalthebel als auch bei der Bedienung der Fahrfunktionen. Dank der verschleißfreien Wendeschaltung, dem engen Wendekreis und der voll ausstellbaren Frontscheibe kann höchste Produktivität bei allen Arbeiten mit dem Frontlader erzielt werden. Durch die speziell abgestimmte Konstruktion zwischen Frontlader und Schlepper sind sämtliche Wartungsarbeiten an den 300 Varios auch bei angebautem Frontlader möglich.

Mit den vier neuen 300 Varios hat Fendt sehr kompakte und äußerst leistungsfähige Traktoren auf den Markt gebracht, die über eine innovative Technik verfügen, sich durch ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit auszeichnen und somit den wachsenden Ansprüchen der Praxis in vollem Umfang gerecht werden.



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