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Neue M5001 Traktoren von Kubota

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Artikel eingestellt am:
20.2.2017, 7:28

Quelle:
ltm-ME, Bilder: Kubota Deutschland GmbH
www.kubota.de

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Die neue Kubota Traktoren-Baureihe M5001 besteht aus den beiden Modellen M5091 und M5111 und fungiert als Nachfolger-Serie der M60-Modelle M8560 sowie M9960. Die offensichtlichste Neuerung der M5001-Traktoren betrifft das Design, das, salopp formuliert, weit weniger knuddelig ausfällt.

Die neuen Kubota M5001 Traktoren sind, im Gegensatz zur M60-Reihe, nicht mehr in einer ROPS-Variante (Roll Over Protective Structure / Überrollbügel) erhältlich. Die Erwähnung dieser Tatsache ist insofern relevant, da die Ausstattung mit einer Kabine bei den M60-Traktoren auch Auswirkung auf die Größe des Kraftstofftankes und das Getriebe hatte – aus praktischen Gründen werden im Folgenden lediglich die Kabinenmodelle der M60-Traktoren zum Vergleich herangezogen. In den neuen M5001-Traktoren findet sich auch weiterhin der Kubota-V3800-Motor, der über vier Zylinder und 3,8 l Hubraum verfügt. Um die Abgasnorm der EU-Stufe IV/Tier 4f zu erfüllen, setzt Kubota neben einem Dieselpartikelfilter (der sich schon bei den M60 fand) nun zusätzlich auf SCR. Die Leistung des neuen M5091 beziffert Kubota nach 97/68/EG mit 71/95 kW/PS und die des M5111 mit 84/113 kW/PS. Die Erfüllung der höheren Abgasstufe brachte dementsprechend eine Leistungssteigerung von 4 respektive 6 kW mit sich. Der Kraftstofftank ist mit 105 l Fassungsvermögen (M60: 110 l) etwas kleiner geworden, allerdings verfügen die neuen Modelle dafür zusätzlich über einen 12-l-AdBlue-Tank. Kubota unterstreicht die Integration eines neuen, elektronischen Drehzahlregelers mit dem die Motordrehzahl auch bei wechselndem Leistungsbedarf konstant bleibt.

Beim Getriebe bleibt Kubota dem lastschaltbaren Wendegetriebe mit 2-fach-Lastschaltung, drei Schaltgruppen und sechs synchronisierten Gängen treu. Damit verfügen die beiden neuen M5001-Traktoren über 36 Vorwärts- und 36 Rückwärtsgänge. Die Feststellbremse wurde bei der neuen Serie separat vom Schalthebel positioniert und für Fahrtrichtungswechsel muss, dank elektrohydraulischer Wendeschaltung, die Kupplung nicht getreten werden. Bei der Heck-Zapfwelle steht eine 2-fach Zapfwelle mit den Drehzahlen 540/540 E oder 540/1000 zur Auswahl – mehr Optionen gibt es leider nicht.

Die Förderleistung der Hydraulikpumpe ist mit 64 l/min ebenso unverändert wie die von Kubota angegebene maximale Hubkapazität des Heckkrafthebers von 4.100 kg. Neu hingegen ist der speziell für die M5001-Traktoren entwickelte Frontlader LA1854, der nach Herstellerangaben am M5091 eine maximale Hubhöhe von 3.700 mm und am M5111 von 3.350 mm bietet. Die Hubkapazität beziffert Kubota mit 1.810 respektive 1.880 kg.

Kubota hat die neuen M5001 mit komplett neuer Kabine vorgestellt – der Ultra Grand Cab II. Die Verbesserungen im Vergleich zur Kabine der M60-Traktoren (Ultra Grand Cab I) sind deutlich. So setzt Kubota bei der Gestaltung des Innenraums jetzt auf hellgraue Verkleidungen mit orangen Akzenten, was dem Interieur einen deutlich moderneren Look verleiht, als die beige Ausstattung der Vorgänger. Beim Info-Display des Armaturenbretts hat sich Kubota bei den großen Brüdern MGX III und M7001 bedient, was den Informationsgehalt und die Optik stark verbessert. Der Lenkradwinkel wurde optimiert, um eine bessere Sicht zu gewährleisten und die Bedienelemente neu angeordnet. Die umfangreiche Grundausstattung, die bei der Vorgänger-Baureihe sowohl Klimaanlage als auch einen luftgefederten Fahrersitz umfasste, hat Kubota etwas reduziert und baut den luftgefederten Fahrersitz nur noch auf Wunsch ein, dafür bietet die größere Ultra Grand Cab II jetzt die Möglichkeit, einen Beifahrersitz zu ordern.

Das eingangs als weniger knuddelig beschriebene Design der neuen Kubota M5001-Traktoren wird in erster Linie durch die neue, abfallende Motorhaube bestimmt, die mit mehr Lufteinlässen und mehr Kanten versehen wurde. Die Scheinwerfer sind schräger angeordnet und verleihen den neuen M5001 ein wenig mehr bösen Blick. Alles in allem wirken die neuen M5001 sportlicher, moderner und irgendwie auch europäischer.

Autorin: Magdalena Esterer

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