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New Holland stellt neue Generation der T7 Traktoren vor

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Artikel eingestellt am:
25.3.2015, 7:25

Quelle:
ltm-KE/Bild: CNH Deutschland GmbH
www.newholland.com/de

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Dass sich die Traktoren der Marken New Holland und Case IH gemeinsame Plattformen teilen, ist ein offenes Geheimnis. So nimmt es nicht wunder, dass New Holland den Traktoren der T7 Serie jetzt die gleichen technischen Neuerungen sowie das Update auf die Abgasnorm EU Stufe 4/Tier 4 final zuteil werden ließ wie Case IH der Baureihe Puma. Unterschiede gibt es natürlich beim Design der Motorhaube – das New Holland für die neue T7 Generation zudem gründlich überarbeitet hat – sowie einem zusätzlichen Modell am unteren Ende der Baureihe zu dem es keine Entsprechung in der Case IH Puma Serie gibt.

Die New Holland T7 Serie besteht jetzt aus den acht Modellen T7.175, T7.190, T7.210, T7.225, T7.230, T7.245, T7.260 und T7.270. Wie gehabt verwendet New Holland im Gegensatz zu Case IH in den Typenbezeichnungen nicht die Nennleistung sondern die Maximalleistung mit Boost – so soll wohl der direkte Vergleich erschwert werden. Wie erwähnt, gibt es zum kleinsten Modell T7.175, das mit 6-fach-Lastschaltgetriebe Range Command, Volllastschaltgetriebe Power Command oder stufenlosem Getriebe Auto Command erhältlich ist, kein vergleichbares Case IH Puma Modell. Die Nennleistung für den T7.175 nach ECE R120 beziffert New Holland mit 103/140 kW/PS, die Maximalleistung mit Boost mit 129/175 kW/PS; eine Angabe zur Maximalleistung ohne Boost macht New Holland leider nicht. Die Motorleistungen und Getriebevarianten der übrigen T7 Traktoren entsprechen denen der Case IH Puma Modelle Puma 150 bis Puma 240, siehe hierzu „Update für die Traktoren der Case IH Puma Baureihe“.

New Holland weist darauf hin, dass bei den T7 Modellen mit langem Radstand (T7.230, T7.245, T7.260, T7.270) jetzt ein neuer, integrierter Frontkraftheber mit leistungsstärkerer Zapfwelle verbaut wird und bei den Modellen mit Standard-Radstand (T7.175, T7.190, T7.210, T7.225) der Rahmen des optional erhältlichen Frontlader für eine bessere Sicht und mehr Stabilität verbreitert wurde. Ebenfalls neu bei den Modellen mit Standard-Radstand ist die doppelt wirkende Steuerlogik der gefederten Terraglide-Vorderachse, die laut New Holland Stabilität und Komfort verbessert, während bei den Modellen ab dem T7.230 die semi-aktive „Skyhook“-Logik beibehalten wurde.

Durch das neue Design der Motorhaube unterscheiden sich die neuen New Holland T7 Traktoren optisch deutlich von ihren Vorgängern. So gibt es seitlich neue Lüftungsöffnungen und verlängerte blaue Seitenbleche, die für einen verbesserten Schutz des Motorraumes vor eindringendem Schmutz und Fremdkörpern sorgen sollen. Darüber hinaus sind die Scheinwerfer im für New Holland Traktoren typischen Design jetzt mit LED-Leuchten ausgerüstet und ein integrierter Öffnungsgriff links am Kühlergrill soll den Zugang zu den Filtern und dem Kühlerblock erleichtern. Auch die neuen T7 Traktoren sind als Blue-Power-Modelle mit Lackierung in Metallic-Blau/Silber und umfangreicherer Standardausstattung erhältlich.

Die bereits im Artikel über den Case IH Puma (siehe oben) erwähnten Neuerungen in den Bereichen Kabine und Bedienung finden sich analog auch bei der neuen New Holland T7 Baureihe. Hierzu zählen unter anderem die einteilige Frontscheibe, das neue Vorgewendemanagement, von New Holland als HTS II bezeichnet, sowie der jetzt serienmäßig eingebaute IntelliView IV Touchscreen-Monitor (Case IH: AFS 700 Terminal) mit ISOBUS-III-Funktionalität.

Autor: Klaus Esterer

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