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Fendt Neuheiten 2024: Traktoren-Zubehör und Grünlandtechnik

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Artikel eingestellt am:
16.6.2024, 7:24

Quelle:
ltm-KE, Bilder: AGCO GmbH
www.fendt.com

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Fendt führt 2024 neues, nachrüstbares Zubehör für seine Traktoren ein. Neu im Bereich der Fendt Grünfutter-Erntetechnik sind in 2024 die Zweikreisel-Mittelschwader Former C und optionale Ausstattungen für die variablen Press-Wickelkombination Rotana Combi.

Wem die maximal vier Hydraulikventile bei den Fendt Traktoren der Baureihen 200 Vario Gen3 und 300 Vario Gen4 mit FendtONE nicht ausreichen – weil ein Frontlader bereits zwei der Ventile belegt – hat ab dem 3. Quartal 2024 die Möglichkeit, bei den genannten Traktoren-Serien zwei weitere Ventile nachzurüsten. Diese Ventile sind laut Fendt zwar voll in FendtONE als 5. und 6. Hydraulikventil (braun und violett) integriert, belegen im Heck aber die Positionen des gelben respektive blauen Ventils. Letztere sind nach Montage des Nachrüstkits dann nur noch in Schleppermitte über den dortigen Multikuppler nutzbar. Das Kit enthält laut Fendt die Ventile selbst nebst passenden Rohrleitungen, einen Kabelsatz, Farbclips für die Ventilkappen und eine Einbauanleitung.

Zu geringer Stauraum am Traktor für Werkzeuge, Zugmaul, Handwaschbehälter et cetera ist auch bei den Fendt Traktoren ein Thema. Abhilfe soll hier jetzt bei den Baureihen 300 bis 700 Vario der neue Chassis-Organizer schaffen. Der Chassis-Organizer besteht aus einer Basisplatte, die auf der rechten Fahrzeugseite angebracht wird. Auf der Basisplatte können dann wiederum wahlweise eine Zugmaul-Halterung, ein Handwaschbehälter mit integriertem Seifenspender, ein Werkzeugkasten oder eine Halterung für beispielsweise Besen oder Schaufeln montiert werden. Laut Fendt sind der Chassis-Organizer und die passenden Aufsätze ab Q4 2024 im Handel bestellbar.

Ebenfalls nachrüstbar und laut Fendt ab dem 4. Quartal 2024 im Handel bestellbar, ist ein Seitenscheibenwischer für Scheiben und Türen. Montiert wird der Scheibenwischer per Klebeverbindung. Neben der Wischereinheit umfasst das Narüstset nach Herstellerangaben auch einen Kabelbaum mit Bedienteil und einen Wischwassertank. Die Kalibrierung des Wischwinkels – der ist natürlich abhängig davon, ob der Wischer auf einer Türe oder einer großen, durchgehenden Seitenscheibe montiert wird – erfolgt über ein Diagnosetool, das bereits in den Werkstätten vorhanden ist.

Für die Montage zusätzlicher Terminals in der Kabine gibt es jetzt das neue MultifixBoard, das am Terminalhalter hinten rechts befestigt wird. Das MultifixBoard verfügt laut Fendt über ein universelles Lochbild, so dass an ihm RAM-Kugeln, handelsübliche Stecktaschen und Aufnahmen, sowie Gerätehalter montert werden können. Für die Befestigung weiterer Bedienterminals oder Bildschirme wird zudem der neue CabMount RAM-Kugeladapter für die A-Säule angeboten. MultifixBoard und CabMount sind nach Herstellerangaben ab sofort für die Traktoren-Baureihen 300 bis 700 Vario verfügbar.

Für Einsätze mit besonders starker Staubentwicklung können die Fendt Schlepper der Baureihe 900 Vario Gen6 jetzt mit einem selbstreinigenden Luftfilter ausgerüstet werden. Zusätzlich zu einer kontinuierlichen Staubabsaugung verfügt dieses System über eine aktive Filter-Reinigung. Dabei wird der Filter mittels Druckluft ausgeblasen. Der Lüfter – dessen Drehzahl für den Reinigungsprozess angehoben wird – unterstützt die Filter-Reinigung indem er den durch die Druckluft gelösten Staub absaugt. Die Steuerung dieser Nachrüstlösung erfolgt über das ISOBUS-Terminal, wobei die Reinigung automatisch erfolgt oder wahlweise auch manuell ausgelöst werden kann. Der selbstreinigende Luftfilter ist laut Fendt ab dem 3. Quartal 2024 über den Handel erhältlich.

Komplett neu entwickelt wurden laut Fendt die Zweikreisel-Mittelschwader Former C. Angeboten werden in der Serie die Modelle Former 760 C, Former 860 C und Former 920 C mit Arbeitsbreiten laut Fendt von minimal 6,90 bis 8,00 m respektive maximal 7,60 bis 9,20 m und konventioneller Bedienung über Steuergeräte sowie die Typen mit ISOBUS-Bedienung Former 860 C Pro, Former 920 C Pro und Former 1000 C Pro mit Arbeitsbreiten nach Herstellerangaben von minimal 7,60 bis 8,80 m beziehungsweise maximal 8,60 bis 10,00 m. Bei den ISOBUS-Modellen bietet Fendt erstmals in dieser Schwaderklasse als Wunschausstattung die Funktion Section Control an, die auf keilförmigen Flächen oder am Vorgewende die Kreisel automatisch anhebt, sobald bereits bearbeitete Flächen befahren werden. Ebenfalls als Option für die Former C Pro mit ISOBUS-Steuerung verfügbar ist das von den Former Vierkreisel-Schwadern übernommene ProConnect System mit den Funktionen FlexHigh (automatisierte Rechhöhen-Anpassung abhängig von der Fahrgeschwindigkeit) und MyMemory (Schwader-Managementsystem zur Speicherung Arbeitsbreite, Schwadbreite und Rechhöhe).

Neue ISOBUS-Funktionen sind für die Press-Wickelkombination Rotana Combi mit variabler Ballenkammer als Wunschausstattungen erhältlich. Jeweils einzeln können die Wiegefunktion und die Feuchtigkeitsanalyse bestellt werden. Das von den Rotana Solopressen bereits bekannte Profi-Paket beinhaltet zusätzlich zu Wiegefunktion und Feuchtigkeitsmessung auch das automatische Anhalten nach dem Bindevorgang (nur in Verbindung mit dem Tractor Implement Management System, TIM, nutzbar), die Automatisierung des Ballenauswurfs, die automatische Reinigung der Messerschlitze, eine LED Arbeits- und Wartungsbeleuchtung sowie eine Funktion zur Festigung der Ballenrandschicht.

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