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Zürn erweitert Programm mit Sätechnik für Feldversuchswesen

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Ein wichtiger Baustein für den Fortschritt in der weltweiten Landwirtschaft sind die Feldversuche zur praktischen Erprobung von Sorten, Verfahrenstechniken, Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Den ersten „brauchbaren“ Parzellenmähdrescher zur Beerntung der Druschfrüchte auf den schmalen Versuchsparzellen entwickelte vor 50 Jahren der Saatgut-Züchter und Tüftler Dr. Hans-Ulrich Hege aus dem baden-württembergischen Waldenburg. Diese Maschine revolutionierte damals das weltweite Feldversuchswesen. Seit 2004 werden auf dem Standort der Domäne Hohebuch von der Zürn Harvesting GmbH & Co. KG Parzellenmähdrescher nach dem System Hege für die Versuchsfelder in aller Welt produziert.

Durch die Übernahme der Parzellen-Sätechnik von AgrarMarkt Deppe kann Zürn jetzt Feldversuchstechnik von der Saat bis zur Ernte aus einer Hand anbieten.
Vor 50 Jahren entwickelte der Saatgut-Züchter und Tüftler Dr. Hans-Ulrich Hege den ersten brauchbaren Parzellenmähdrescher. Seit 2004 produziert Zürn Parzellenmähdrescher nach dem System Hege.
Moderne Parzellenmähdrescher wie der Zürn 150 stehen mit umfangreicher elektronischer Ausstattung und Sensorik technisch ihren großen Kollegen in nichts nach.

Im Jahr 2015 übernahm der Hohenloher Hersteller die Parzellen-Sätechnik des langjährigen Partners AgrarMarkt Deppe und eröffnete hierfür einen Lager- und Vertriebs-Standort im Thüringischen Großwechsungen. Damit bietet der Technikproduzent nun zuverlässige Feldversuchstechnik von der Saat bis zur Ernte aus einer Hand.

Nicht weniger innovativ als bei großen Landmaschinen gibt es auch bei der Technik für die Parzellenbewirtschaftung immer mehr Elektronik und Computer. NIRS-Systeme (Nah-Infrarot-Reflexions-Spektroskopie) in Parzellen-Mähdreschern erfassen die Feuchtigkeit und Inhaltsstoffe des Erntegutes. Moderne Wiegesysteme werden über berührungsempfindliche Bildschirme (Touch-Screen) überwacht und gesteuert. Und nicht zuletzt werden die so erfassten Daten über ein Parzellen-Managementsystem dokumentiert, damit sie direkte Ergebnisse für den Versuchsansteller liefern.

Quelle: Zürn Harvesting GmbH & Co. KG (www.zuern.de)

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