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Challenger führt neue selbstfahrende Feldspritzen RoGator RG1100 und RG1300 ein

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Challenger nutzte die SIMA 2013 zur Präsentation von zwei neuen selbstfahrende Feldspritzen mit hoher Bodenfreiheit, RoGator RG1100 und RG1300, für den osteuropäischen Markt.

Challenger führt für den osteuropäischen Markt jetzt die zwei neuen selbstfahrenden Feldspritzen mit hoher Bodenfreiheit RoGator RG1100 und RG1300 ein. Das Volumen des Brühetanks beziffert Challenger mit 4.200 l für den RoGator RG1100 und 4.950 l für den RoGator RG1300.
Zu einer besseren Rundumsicht trägt bei den neuen Challenger Pflanzenschutzselbstfahrern RoGator RG1100 und RG1300 unter anderem die neu gestaltete, nach vorne geneigte Motorhaube bei. Für mehr Sicherheit bei Wartungsarbeiten hat Challenger die Stufe auf der seitlichen Plattform von der Kabine zum Gestänge entfernt.

Ein zentraler Aspekt der beiden Modelle ist nach Herstellerangaben die bewährte Antriebstechnik und der AGCO Power 8,4-Liter-Dieselmotor, der mehr Leistung und Kraftstoffeffizienz bietet. Die Nennleistung des RG1100 gibt Challenger mit 316/232 PS/kW, die Höchstleistung mit 343/252 PS/kW an und der Spritzmittel-Tankinhalt beträgt 4.200 Liter. Beim RG1300 beträgt die Nennleistung laut Challenger 344/253 PS/kW, die Höchstleistung 375/276 PS/kW und der Spritzmittel-Tankinhalt 4.950 Liter.

Durch die durchdachte Platzierung der Wartungsöffnungen können die meisten Wartungsaufgaben bei den neuen Challenger Pflanzenschutzselbstfahrern RoGator RG1100 und RG1300 nach Herstellerangaben schnell vom Boden aus durchgeführt werden, zusammen mit den Benzintankstutzen wurden sie auf beiden Seiten der Maschine gruppiert. Durch die neuen Fettbehälter auf der Rückseite der Maschine bleiben laut Challenger auch die weiter oben liegenden Schmierstellen gut geschmiert; alle anderen Schmierungen können ebenfalls vom Boden aus durchgeführt werden.

Das Fahrwerk und die Abdeckung der Hydraulik-Schläuche sollen Ausfallzeiten durch den Verschleiß an Leitungen und Schläuchen, der durch den Kontakt mit Pflanzen verursacht wird, reduzieren. Die Stufe auf dem Tritt von der Kabine zum Gestänge wurde eliminiert, um einfachen und sicheren Halt zu bieten. Zusätzlich wurde der Tankinhalt um 570 Liter erhöht und die Vorderachse neu positioniert, um die Gewichtsverteilung zu verbessern und eine bessere Sicht auf die Vorderreifen zu ermöglichen. Auch die geneigte Motorhaube, die neu gestaltete Kabine, die Entfernung von hohen Pfosten am Gestänge und die Verlagerung von Spiegeln sollen zu einer exzellenten Rundumsicht beitragen.

Die neu gestaltete Motorhaube lässt sich für eine schnelle Reinigung der Kühleinheit laut Challenger leicht öffnen. Zehn Zusatzscheinwerfer sind um und unter dem RoGator angebracht, und zehn weitere Beleuchtungspositionen stehen für noch bessere Sichtverhältnisse zur Verfügung. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wurde ein Rückfahr-Alarm eingebaut. In der Kabine wurde der Geräuschpegel nach Herstellerangaben weiter gesenkt und die Kabine wurde so umgestaltet, dass Schalter für Gestänge, Pumpe und Spritze bequem auf den Armlehnen untergebracht werden konnten. Weitere Kabinenverbesserungen stellen eine neue leicht zu reinigende Bodenmatte und optionale Ledersitze dar.

Auch das AGCO RoGator Management Center (RMC) wurde überarbeitet: Es bekam einen größeren Bildschirm und eine bessere Übersicht über kritische Betriebszustände bei Motor, Getriebe und Kraftstoffnutzung. RMC soll auch automatisch oder manuell Spur-Anpassungen durchführen.

Der neueste RoGator Pflanzenschutzselbstfahrer übernahm nach Unternehmensangaben allerdings auch bewährte Funktionen seines Vorgängers, wie den Antriebsstrang mit seiner zweiteiligen Konstruktion aus hydraulischem Motor und separatem Untersetzungsgetriebe – was mehr Kraft auf den Boden bringen soll. Die sieben Drehzahlbereiche wurden nach Firmenangaben allen Feldbedingungen angepasst, was zu einem verbesserten Power Management und schnellerer Beschleunigung auf bis zu 58 km/h auf der Straße führt. Auch das AGCOMMAND Telemetrie-Paket für Fahrzeug-Logistik und Wartung ist weiterhin enthalten sowie der aus C-Profil-Rohren verschraubte flexible Rahmen, der sich unebenem Gelände anpassen soll und gleichzeitig die Kraft haben soll, den härtesten Bedingungen standzuhalten. Optional erhältlich ist auch weiter die GatorTrak Allradlenkung, die nach Firmenangaben 7 m Wendekreis auf 4.8 m schrumpfen lässt und nach wie vor kann zwischen vier Gestängebreiten von 24 bis 36 m gewählt werden.

Quelle: AGCO CORPORATION/Challenger (www.challenger-ag.com)

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