Fendt erläutert, dass beim Arbeiten auf dem Feld oder beim Rangieren nicht einsehbare Bereiche an großen Landmaschinen zu Kollisionen und Schäden an Fahrzeugen und Personen führen können, da die Sicht für den Fahrer aufgrund von Höhe und Umfang des Mähdreschers oft erheblich eingeschränkt ist. Das Fendt 360°-Kamerasystem arbeitet mit vier Ultraweitwinkel-Kameras, ausgestattet mit 185°-Objektiven, an allen vier Seiten des Mähdreschers. Eine intelligente Software flacht die vier Fischaugen-Digitalaufnahmen ab und kombiniert sie zu einer nahtlosen Ansicht in einem Bild auf dem Monitor. Die gesamte Umgebung des Mähdreschers wird laut Fendt in Echtzeit abgebildet. Die Schwarz-Weiß-Darstellung ist wahlweise als Vollbild oder als Viertelbildansicht auf dem Fendt Varioterminal 10.7 möglich.
Bisher waren für die Mähdrescher der X und P-Serie ausschließlich Rückfahrkameras sowie Kameras am Überladerohr und am Anhängemaul zur Einsatzüberwachung der Maschinen verfügbar. Mit dem neuen 360°-Kamerasystem soll die Sicherheit rund um den Mähdrescher nochmals enorm erhöht werden, beispielsweise bei Wendemanövern mit eingeschränkten Platzverhältnissen auf dem Hof oder in der Maschinenhalle. Maschinenausfälle und Reparaturen sollen sich verringern, das Unfallrisiko sinken.
Fendt gibt an, das 360°-Kamerasystem ist für die Ernte 2016 im Markt verfügbar.