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Analyse der Milchinhaltsstoffe bei jeder Melkung bald im DeLaval VMS V300 verfügbar

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DeLaval erweitert sein BioSensors-Portfolio um die Milchinhaltsstoffanalyse, einen neuen Biosensor für das DeLaval VMS V300. Mithilfe der Nahinfrarot-Spektroskopie misst das System während des Melkens automatisch Fett, Eiweiß und Laktose – laut DeLaval mit hoher Genauigkeit und ohne manuelle Probenahme oder Verbrauchsmaterialien wie Chemikalien oder Testreagenzien.

Daten zur Milchzusammensetzung, gemessen mit der DeLaval BioSensors Milchinhaltsstoffanalyse und analysiert in DeLaval Plus.

Das Produkt wird laut DeLaval im Herbst auf den Markt kommen – in einer Zeit, in der Futterumstellungen, wie der Wechsel des Grünfutters oder der Futter-Rationen, die Steuerung der Milchbestandteile erschweren können. Herausforderungen im Fütterungsmanagement bestehen jedoch das ganze Jahr über, wobei in jeder Jahreszeit unterschiedliche Faktoren die Milchzusammensetzung beeinflussen. Daher sind kontinuierliche Einblicke weit über einen einzelnen Zeitraum hinaus wichtig.

Mit Nahinfrarot-Spektroskopie misst der Sensor die wichtigsten Milchinhaltsstoffe direkt bei jedem Melkvorgang – ohne manuelle Probenahme oder Verbrauchsmaterialien. Der Biosensor ist an der Milchleitung des DeLaval VMS V300 montiert, arbeitet kontinuierlich, wird automatisch gereinigt und liefert tägliche Daten. Diese werden analysiert und in DeLaval Plus, dem digitalen FarmManagement-Portal von DeLaval, als übersichtliche Tages- und Wochenmittelwerte dargestellt. So sollen Betriebe die Entwicklung über die Zeit verfolgen, Abweichungen auf Kuh-, Gruppen- und Herdenebene früh erkennen und schnell auf Veränderungen bei Fütterung oder Gesundheitsstatus reagieren können.

Die Milchzusammensetzung spielt eine zentrale Rolle für die Herdenleistung. Sie spiegelt wider, wie effizient Kühe Futter in Milch umsetzen, wie stabil die Pansenfunktion ist und ob sich erste gesundheitliche Probleme abzeichnen. Eine kontinuierliche Überwachung macht diese Kennzahlen nutzbar und unterstützt bessere Fütterungsentscheidungen, ein früheres Erkennen von Stoffwechselauffälligkeiten sowie eine verbesserte Pansengesundheit.

Diese Transparenz hilft Landwirt*innen dabei Fütterungsstrategien mit konsistenten Erkenntnissen zur Milchzusammensetzung aus jedem Melkvorgang zu optimieren, statt sich auf periodische Probenahmen zu verlassen. Zudem können sie Hinweise auf Stoffwechselveränderungen früh erkennen, die Auslöser für eine Ketose oder subklinische Azidose sein können – durch Veränderungen des Fett-Eiweiß-Quotienten. Zudem ermöglicht es das System, die Pansenstabilität zu überwachen und Verdauungsungleichgewichte früher zu erkennen als mit monatlichen Milchleistungsprüfungen. Nicht zuletzt hilft die Milchinhaltsstoffanalyse dabei, die Milchqualität zu verbessern und damit den Milchauszahlungspreis zu unterstützen, der auf Inhaltsstoffwerten basiert. Zusammen ermöglichen diese Erkenntnisse, so DeLaval, ein proaktiveres Herdenmanagement, helfen gesundheitsbedingte Verluste im Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen zu reduzieren und unterstützen insgesamt Effizienz und Resilienz des Betriebs.

Guillaume Bailly, Cluster Solution Specialist für FarmManagement Support und Digital Services bei DeLaval, sagt: „Mit der DeLaval BioSensors Milchinhaltsstoffanalyse stellen wir Landwirtinnen und Landwirten präzise und umsetzbare Informationen zur Verfügung, die eine effizientere Fütterung, die frühe Erkennung von Stoffwechselveränderungen und eine verbesserte Milchqualität unterstützen. Durch die nahtlose Integration in das VMS V300 lässt sich diese Technologie einfach in die täglichen Abläufe integrieren und hilft Milchviehbetrieben, fundierte Entscheidungen zu treffen, die Tiergesundheit und die langfristige Rentabilität des Betriebs fördern.“

Die Milchinhaltsstoffanalyse ist nach Herstellerangaben sowohl als optionale Funktion für ein neues DeLaval VMS V300 als auch als Upgrade für bestehende VMS V300 Melkroboter verfügbar. Als Bestandteil des DeLaval BioSensors-Portfolios ergänzt es weitere ins VMS-System integrierte Sensoren und stärkt, so DeLaval, die Rolle des automatischen Melkens als datenbasiertes Managementinstrument.

Quelle: DeLaval GmbH (www.delaval.com)

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