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Beinahe staubfreie Einstreu mit dem neuen Einstreuwagen NZD von CERNIN

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Mit dem neuen NZD stellt der tschechische Hersteller CERNIN s.r.o. einen Einstreuwagen vor, der nach Herstellerangaben eine einzigartige und dennoch einfache Lösung für staubfreies Einstreuen darstellt.

Beim neuen Einstreuwagen CERNIN NZD fällt das Material durch eine Öffnung auf ein Gummiförderband und wird damit verteilt, ohne Staub aufzuwirbeln. Der NZD kann ganze Silage-, Heu- und Stroh-Ballen schnell zerkleinern, schneiden und mischen.


Der neue CERNIN NZD verfügt über eine Öffnung im hinteren Teil des Wagenbodens, durch die das geschnittene und vermischte Material frei und gleichmäßig auf ein Gummiförderband fällt. Wie CERNIN erläutert, nutzt der Einstreuwagen den Umstand, dass das Material beim vertikalen Mischen automatisch in den hinteren Teil des Wagens gedrückt wird, wo es durch die Schwerkraft durch die Öffnung frei herausfällt. Das Förderband streut das Material anschließend in die Liegeboxen, ohne Staub aufzuwirbeln. Das Förderband lässt sich bei Bedarf hydraulisch weggeschieben, damit die Einstreu frei fällt – beispiesweise in Mistgängen.

„Dies ist eine extrem einfache Lösung, die gleichzeitig äußerst effizient ist und uns einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschafft, insbesondere gegenüber turbinebasierten Einstreumaschinen, die in den Ställen unerwünschten Staub stark aufwirbeln“, sagt Jitka Bukovjanová, Vertriebsmanagerin der CERNIN s.r.o. „Die vorgestellte Lösung haben wir auf Kundenwunsch entwickelt und erneut bestätigt, dass jeder von uns hergestellte und verkaufte Wagen ein Unikat ist, das aus den Bedürfnissen der Landwirte und ihrer Tiere hervorgeht.“

Der NZD ist eine einfache, leichte und effektive Maschine, die ganze Ballen Silage, Heu und Stroh schnell zerkleinern, schneiden und mischen kann. Er wird zur Einstreu mit Separator, einer Mischung aus Separator, Kalk und Stroh, Stroh mit Kalk und Wasser oder als Alternative zu einem Futterwagen eingesetzt.

Die Konstruktion des NZD ist CERNIN zufolge robust, gleichzeitig jedoch einfacher als bei herkömmlichen Futterwagen. Das Fahrwerk besteht aus einem einfachen Rahmen mit starrer Achse. Dadurch ist der NZD leichter und niedriger als übliche Futter- und Einstreuwagen. Die Maschine ist mit einem Behälter von 12, 14 oder 16 m³ Volumen, einem Durchmesser von 180 cm und zwei vertikalen Schnecken ausgestattet. Ein Vorteil ist auch, dass die Maschine bei niedrigeren Zapfwellendrehzahlen arbeiten kann, was den Traktor schont und den Geräuschpegel reduziert.

Der erste CERNIN NZD arbeitet in der Genossenschaft ZDV Novoveselsko im Bezirk Žďár nad Sázavou in der Tschechischen Republik. Der Betrieb hat sich auf die Haltung von 840 Holstein-Rindern spezialisiert und erreicht eine durchschnittliche Milchleistung von 12.800 kg pro normierte Laktation.

„Von der Firma CERNIN haben wir bereits einen Futterwagen und sind damit zufrieden. Wir erwähnten Frau Bukovjanová gegenüber, dass wir einen Einstreuwagen suchen, aber Schwierigkeiten haben, eine staubfreie Lösung zu finden. Das Unternehmen kam anschließend mit einem Vorschlag, den wir getestet haben, und wir sind mit dem Ergebnis zufrieden“, sagt Miroslav Koukal, Vorstandsvorsitzender von ZDV Novoveselsko.

In der Genossenschaft in der Region Vysočina arbeiten sie mit einem NZD mit einem Volumen von 12 m³, dessen Konstruktion den Anforderungen des Betriebs angepasst wurde. Die Maschine ist mit zwei niedrigeren Schnecken und zwei Gegenschneidern ausgestattet. Eingesetzt wird auch eine sogenannte Turbo-Schnecke mit zusätzlichem Auswurfarm, die bei einer Umdrehung das Material gleich doppelt auswirft. Die niedrigeren Schnecken sind aufgrund der insgesamt geringeren Bauhöhe installiert, da der Betrieb durch die begrenzte maximale Ladehöhe des Teleskopladers eingeschränkt ist. Zudem ist der NZD auf Wunsch der Genossenschaft mit einem verlängerten Gummiförderband (2,5 m statt der standardmäßigen 1,8 m) ausgerüstet, damit das Einstreuen in die Liegeboxen effektiv erfolgt, das Material nicht nur an den Rändern liegen bleibt und das Förderband die Boxenkanten nachfahren kann. Das verlängerte Förderband ist außerdem mit einer Kollisionssicherung ausgestattet. Die Maschine bewältige problemlos sowohl Quaderballen als auch Rundballen mit einem Durchmesser von bis zu 180 cm.

„Die Firma Cernin hat uns einen maßgeschneiderten Wagen gebaut, der staubfrei einstreut. In der Praxis sehe ich als Vorteile die gute Handhabung, einfache Bedienung und minimale Wartung. Der Wagen streut täglich etwa 500 Liegeboxen ein – ohne jegliche Probleme. Es stimmt, dass er effizienter arbeitet, wenn teilweise geschnittene Strohbällchen verwendet werden. Die Maschine ist mit einem Zetor-Traktor mit 120 PS gekoppelt. Außerdem können wir ihn bei Bedarf auch als Futterwagen einsetzen, was ein großer Vorteil ist“, ergänzt Koukal.

Quelle: Cernin s.r.o. (www.cernin.cz)

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