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Schmack Biogas baut Biomethananlage in Frankreich: Bioerdgas aus Gemüseabfällen

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Wie Schmack Biogas mitteilt, erhält das Unternehmen in Épaux-Bézu (Picardie) im Norden von Frankreich den Auftrag für den Bau einer Biomethananlage. Seit der Neuregelung der Einspeisevergütung für Biogas in Frankreich im Jahr 2011 wird die Vergärung von Bioabfällen und Reststoffen aus der Agroindustrie stärker gefördert - Frankreich ist der größte Agrarproduzent innerhalb der EU und bietet deshalb eines der größten Biomassepotenziale für die Erzeugung von Biogas.

Die geplante Biogasanlage soll laut Schmack Biogas 500 Nm³/h Rohbiogas produzieren können, das dann mittels Druckwechsel-Adsorption (PSA-Verfahren) auf einen Methangehalt von mindestens 97 Prozent veredelt wird. Damit habe das Biogas Erdgasqualität und kann in das lokale Versorgungsnetz von Épaux-Bézu eingespeist werden.

Lieferant der Gasaufbereitungsanlage ist Schmack Carbotech, der Biogas-Aufbereitungsspezialist innerhalb der Viessmann Group. Schmack Biogas liefert die Biogasanlage und ist als Generalunternehmen für das Gesamtprojekt verantwortlich. Im Juli 2016 soll erstmalig Biomethan ins Erdgasnetz eingespeist werden.

Auftraggeber ist Letang Hoche Biogaz, SARL, ein lokales Gemeinschaftsunternehmen der Landwirte Letang und Hoche. Der Ackerbaubetrieb im Département de l'Aisne in der Region Picardie erzeugt überwiegend Getreide und Gemüse. Aus den Gemüseabfällen und Zwischenfrüchten kann der Betrieb dann jährlich etwa 25 Millionen Kilowattstunden Biomethan als Erdgasäquivalent erzeugen, dies entspricht in etwa der jährlichen Versorgung von 1.500 Haushalten mit regenerativer Wärme.

Quelle: Schmack Biogas GmbH (www.schmack-biogas.com)

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