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Deutz bereitet den Weg für CO2-freie Mobilität mit Wasserstoffantrieben

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Artikel eingestellt am:
29.3.2019, 18:26

Quelle:
DEUTZ AG
www.deutz.com

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Die Deutz AG und das Münchner Start-up-Unternehmen KEYOU beabsichtigen, ihre bisherige Entwicklungspartnerschaft auszubauen und eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung, Industrialisierung und Kommerzialisierung von CO2-freien Wasserstoffmotoren für den Off- und On-Roadbereich sowie die Energieerzeugung einzugehen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde kürzlich von Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, und Thomas Korn, CEO der KEYOU GmbH, unterzeichnet.

Deutz strebt eine Vorreiterrolle in der Entwicklung qualitativ hochwertiger, umweltfreundlicher und effizienter Antriebe an. Neben der E-Deutz-Strategie, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich etabliert wurde und konsequent vorangetrieben wird, ist die Kooperation mit KEYOU ein weiterer strategischer Schritt im Hinblick auf die Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien und Kraftstoffe.
„Die Nutzung von alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wir sehen in dieser Antriebslösung eine wertvolle Ergänzung unserer Elektrifizierungs-Strategie, und eine wichtige Säule für die emissionsfreie Mobilität der Zukunft“, so Deutz CEO Dr. Frank Hiller.
Mit der Entwicklung eines Wasserstoff-Verbrennungsmotors schaffe Deutz außerdem eine Alternative zur Brennstoffzellentechnologie. Deutz kombiniert dabei seine Kompetenz bei Verbrennungsmotoren mit der KEYOU-inside-Technologie, die für eine Verbrennung von Wasserstoff in herkömmlichen Serienmotoren entwickelt wurde. Die Technik sei in höchstem Maße skalierbar, sowohl On-Road als auch Off-Road, und auch in der Kombination mit dem elektrischen Antrieb in unterschiedlichen Hybridkonfigurationen einsetzbar.

KEYOU hat einen Prototypen für seine KEYOU-inside Technik entwickelt, die aus einem herkömmlichen Diesel-Verbrennungsmotor einen Antrieb auf Basis modernster Wasserstofftechnologie macht. Hierzu hat Deutz als Entwicklungspartner einen Sechszylinder-Serienmotor sowie sein technisches Know-how bereitgestellt. Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor ist nach Unternehmensangaben sehr kosteneffizient und somit eine attraktive Alternative zu anderen emissionsfreien Antrieben, wie der Elektro- oder Brennstoffzellentechnologie.

Der erste von KEYOU weiterentwickelte 7,8-Liter Deutz Prototypmotor konnte der Öffentlichkeit bereits 2018 auf der bauma China präsentiert werden und wird Deutz zufolge im April 2019 auf der bauma in München zu sehen sein. Aktuell sind konkrete Pilotprojekte mit Fahrzeugherstellern sowie Endanwendern in der Planung und die Vorstellung erster Prototypfahrzeuge ist in der ersten Jahreshälte 2020 zu erwarten. Die Serienreife wird für 2021/22 angestrebt.
„Unsere neue KEYOU-inside H2-Verbrennungs-Technologie ist nicht nur kosteneffizient, robust und leistungsstark, sondern lässt sich dank ihrer hohen Skalierbarkeit optimal auf die Deutz Motorentechnik anwenden“, so Alvaro Sousa, CTO von KEYOU.

Übrigens: Die KEYOU GmbH wurde im Herbst 2015 gemeinsam von Ingenieur Thomas Korn (48), seinem Ex-BMW-Kollegen und KEYOU-Technik-Vorstand Alvaro Sousa sowie dem portugiesischen Energieexperten Ivo Pimentel gegründet. Das High Tech Unternehmen aus Unterschleißheim bei München entwickelt für Fahrzeug- und Motorenhersteller innovative Wasserstofftechnologien, spezielle Komponenten und Brennverfahren, mit deren Hilfe konventionelle Motoren zu emissionsfreien Wasserstoffmotoren weiterentwickelt werden können. Fahrzeuge mit KEYOU-inside Technik gelten nach EU-Norm als „zero emission“ Fahrzeuge. Die Technologie ist motoren- und herstellerunabhängig und anwendbar für Neu- und Bestandsfahrzeuge, der aktuelle Fokus liegt auf Nutzfahrzeugmotoren.



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