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Farm21 präsentiert neue Smart-Farming-Lösung mit Feldsensoren

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Artikel eingestellt am:
17.5.2020, 7:34

Quelle:
ltm-ME, Bilder: Farm21 BV
www.farm21.tech

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Das niederländische Start-up Farm21 will mit kostengünstigen Feldsensoren, die ihre Daten stündlich an die Farm21-Plattform senden, um dort zu konkreten Handlungsanweisungen verarbeitet zu werden, die Landwirtschaft revolutionieren.

Die Farm21 Feldsensoren (die im Farm21-Webshop im 10er-Pack inklusive Batterien für etwa 1.000 EUR zu haben sind), erfassen Mikroklima-Daten, indem sie insgesamt sechs Werte messen: Die Bodenfeuchte im Bereich 0 bis 10 cm Bodentiefe, 10 bis 20 cm Bodentiefe sowie 20 bis 30 cm Bodentiefe, die Bodentemperatur in etwa 10 cm Tiefe, die relative Luftfeuchtigkeit und die Lufttemperatur. Diese Parameter gibt der Bodensensor stündlich drahtlos per LoRa an die Farm21-Plattform weiter, wo sie weiterverarbeitet werden.
Farm21 empfiehlt einen Feldsensor pro 1,5 ha, abhängig von den Gelände- und Bodenbedingungen können es mehr oder weniger sein. Für die Nutzung der Farm21-Plattform ist pro Bodensensor eine Lizenz nötig, deren Preis Farm21 mit 5,25 EUR pro Monat beziffert – für den 10er-Pack wären das dann 630 EUR im Jahr. Jeder Bodensensor ist mit einer austauschbaren Batterie ausgestattet, die Farm21 zufolge ein Jahr hält.

Die Erstinstallation des Farm21-Feldsensors soll sich einfach gestalten: Mit dem Smartphone wird ein Konto, erstellt, der QR-Code auf der Rückseite des Feldsensors gescannt und die Batterie eingesetzt. Der Feldsensor verbindet sich dann automatisch mit dem LoRa-Netzwerk und sendet von nun an verschlüsselte Daten an die Farm21-Plattform. Der Feldsensor hat keinen GPS-Tracker, aber beim Installationsvorgang wird der Standort des Smartphones gespeichert. Dieser Standort kann dann auf der Plattform korrigiert werden, falls der Feldsensor umgezogen wird oder am echten Standort kein Internet verfügbar war.

Bei dem erwähnten LoRa-Netzwerk handelt es sich um ein Low-Power-Wireless-Netzprotokoll, dass für Reichweiten von über 10 km konzipiert wurde. In einigen Ländern, wie den Niederlanden, Frankreich, Belgien und der Schweiz, gibt es flächendeckende LoRa-Netze, die von Telekommunikationsanbietern betrieben werden. Für landwirtschaftliche Betriebe, die in weniger privilegierten Gegenden beheimatet sind, ist es notwendig, ein eigenes Netzwerk aufzubauen – vorkonfigurierte Gateways (mit Reichweiten von 2 bis 5 km) sind ebenfalls bei Farm21 erhältlich. Nachtrag vom 18.05.: In der Standard-Konfiguration kann auch von beispielsweise Nachbarn auf das Gateway zugegriffen werden, Farm21 bietet auf Wunsch aber auch eine Konfiguration mit begrenztem Zugriff an.

Neben den relativ kostengünstigen Feldsensoren umfasst das Smart-Farming-Konzept von Farm21 eine Plattform, die mit selbstlernenden Technologien arbeitet, um eine gute Entscheidungsunterstützung zu bieten. Der Farm21-Assistent warnt User, schlägt Aufgaben vor, ermöglicht Datenanalyse mit Grafiken, erlaubt die Weitergabe der Daten an Pflanzenbauberatende und den Daten-Export in gängigen Formaten. Durch die Integration von künstlicher Intelligenz sollen realistische Prognosen ermöglicht werden.

Farm21 betont, dass die erschwinglichen Feldsensoren mehrere Messpunkte in einem Feld erlauben, wodurch mehr und qualitativ hochwertigere Daten generiert werden. Dadurch könne die Farm21 Plattform bessere Empfehlungen geben und so die Erträge langfristig verbessern.
Aktuell programmiert Farm21 eine Bewässerungsvorhersage auf Grundlage der Sensordaten und lokaler Wetterdaten, die bald freigeschaltet und Mitte des Jahres durch den Pflanzen-spezifischen Wasserbedarf ergänzt werden soll. Des Weiteren sei das Zusammenspiel mit Farmmanagement-Software und Beratungs-Plattformen geplant.

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