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John Deere: Mehr Genauigkeit beim neuen StarFire 6000 Empfänger

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Artikel eingestellt am:
24.4.2017, 7:25

Quelle:
ltm-KE, Bild: John Deere GmbH & Co. KG
www.johndeere.de

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Mit dem neuen StarFire 6000 Satellitenempfänger führt John Deere den Nachfolger des StarFire 3000 Empfängers ein. Mit einer verbesserten Antenne und modernster GNSS-Signalverarbeitungstechnologie soll er neue Maßstäbe bei der Arbeitsgenauigkeit und Signalstabilität setzen.

Wie der StarFire 3000 verfügt auch der neue John Deere StarFire 6000 Empfänger über das integrierte Neigungsausgleichssystem und ist mit den Satelliten des russischen GLONASS-Systems kompatibel. Zusätzlich bietet der StarFire 6000 laut John Deere ein verbessertes, kostenloses SF1-Korrektursignal (+/-15 cm, ursprünglich 23 cm Genauigkeit), ein völlig neues SF3-Korrektursignal mit +/-3 cm Spur-zu-Spur-Genauigkeit und verschiedenen RTK-Neuerungen (+/-2,5 cm Genauigkeit).

John Deere bewirbt den neuen Satellitenempfänger mit „dreifacher StarFire-Genauigkeit“ und meint damit die Möglichkeit, mit dem StarFire 6000 jetzt Korrektursignale von bis zu drei StarFire-Korrektursatelliten statt wie bisher nur von einem parallel empfangen zu können. Neben einer Erhöhung der Signalstabilität beispielsweise bei Abschattungen um das Dreifache, soll so auch ein 80 Prozent schnellerer Wechsel zu einem Ersatzsatelliten möglich sein. Das SF3-Korrektursignal wird laut John Deere dreimal so schnell erfasst, so dass der Empfänger schneller mit voller Genauigkeit einsatzbereit ist. Darüber hinaus bietet das SF3-Korrektursignal nach Herstellerangaben eine Wiederholbarkeit innerhalb der Saison für bis zu neun Monate. Verschiebungen von Spurführungslinien bei Arbeiten auf sehr langen Feldern oder bei der Rückkehr zum Feld an einem anderen Tag mit einer anderen Anwendung sollen damit der Vergangenheit angehören. Gleiches gilt laut John Deere, wenn AutoTrac Spurführungslinien für verschiedene Arbeitseinsätze über die gesamte Anbausaison verwendet werden.

Ebenfalls verbessert hat John Deere bei seinem neuen Empfänger die RTK-Funktionalität. So gibt es jetzt eine verlängerte RTK-Verfügbarkeit von bis zu 14 Tagen. Konkret bedeutet das laut John Deere, dass auch bei einem Ausfall des Funkkontaktes zur RTK-Basisstation oder zum Mobilfunknetz selbst außerhalb des RTK-Netzes bis zu zwei Wochen weiterhin mit voller RTK-Genauigkeit und -Wiederholbarkeit gearbeitet werden kann. Das neue John Deere 4G LTE Mobile RTK-Modem verfügt über zwei Hochleistungsantennen und unterstützt neben den Mobilfunkstandards 2G und 3G auch den aktuellen Mobilfunkstandard 4G LTE (Long Term Evolution), so dass jederzeit eine optimale Netzabdeckung und Signalstabilität gewährleistet sein soll. Kunden können außerdem ihren SIM-Kartenanbieter und Korrektursignalanbieter frei wählen. John Deere weist darauf hin, dass der gesamte StarFire Empfänger ein komplett eigenständiges System ist, dass in weniger als einer Minute von einer Maschine auf einer anderen Maschine montiert und verwendet werden kann. Damit Langfinger diesen Vorteil nicht für ihre Zwecke nutzen, bietet John Deere als sinnvolle neue Option eine Sicherheitsverriegelung für erhöhten Diebstahlschutz an.

Neben dem John Deere 4G LTE Mobile RTK-Modem ist das neue John Deere Mobile RTK-Signal übrigens auch mit dem JDLink MTG Controller (Modulares Telematik-Gateway) kompatibel. Durch diese integrierte Lösung ist weder ein separates Modem noch eine zusätzliche SIM-Karte mit einem entsprechenden Datentarif erforderlich. Der Kunde erhält, so John Deere, das gesamte System aus einer Hand, so dass alle nötigen Maßnahmen wie Kauf, Einrichtung und Wartung bequem abgewickelt werden können.

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