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Massey Ferguson stellt neue Frontlader-Serie MF FL vor

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Artikel eingestellt am:
17.5.2017, 7:27

Quelle:
ltm-KE, Bild: Massey Ferguson
www.masseyferguson.com

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Mit den neuen Frontladern der Serie MF FL löst Massey Ferguson die Baureihe MF 900 ab. Inklusive dreier neuer Größen bietet die Frontlader-Serie MF FL nicht weniger als 20 Modelle, abgestimmt auf die Massey Ferguson Traktoren von 60 bis 300 PS der Baureihen MF 4700, MF 5700, MF 6700, MF 5700SL, MF 6700S, MF 7700 und MF 8700. Für Entwicklung – die nach Unternehmensangaben in enger Kooperation mit Massey Ferguson stattfand – und Produktion der MF FL Frontlader zeichnet der Frontlader-Spezialist Ålö verantwortlich.

Innerhalb der Massey Ferguson Frontlader Serie MF FL stehen die vier Modelle MF FL 3519, MF FL 3723, MF FL 4125 sowie MF FL 4227 ohne Parallelführung und die 16 Modelle MF FL 3615, MF FL 3619, MF FL 3817, MF FL 3819, MF FL 3823, MF FL 4018, MF FL 4121, MF FL 4124, MF FL 4220, MF FL 4323, MF FL 4327, MF FL 4621, MF FL 4624, MF FL 4628, MF FL 5029 sowie MF FL 5033 mit Parallelführung zur Auswahl. Neu sind die drei Größen MF FL 4220, MF FL 4621 und MF FL 5029. Abhängig vom Modell sind die Frontlader für die Kombination mit unterschiedlichen Massey Ferguson Traktoren-Serien geeignet. Die Typenbezeichnungen geben direkt Auskunft über Hubhöhe und Hubkraft (nach Herstellerangaben) des jeweiligen Modelles, wobei die ersten beiden Ziffern die Hubhöhe, die letzten beiden Ziffern die Hubkraft angeben. So bietet etwa der MF FL 3519 3,5 m Hubhöhe und 1,9 t Hubkraft während beispielsweise der MF FL 5033 eine Hubhöhe von 5,0 m und eine Hubkraft von 3.300 kg vorweisen kann.

Allen neuen MF FL Frontladern gemein ist der geschwungene Ladearm, der für noch mehr Stabilität jetzt aus 80 mm Profilstahl geschweißt wird. Darüber hinaus wurden die bisher geschweißten Lagerungspunkte durch gegossene und geschmiedete Bauteile ersetzt. Größere Bolzen und Lagerungen sollen die Drehpunkte verstärken und so die Lebensdauer erhöhen. Dazu tragen laut Massey Ferguson auch die mechanisch gegen Verdrehen geschützen, neuen, stärkeren und zum Korrosionsschutz galvanisierten Bolzen bei. Der Anbaurahmen ist laut Hersteller 30 mm dick und trägt die Frontladerschwinge in einem Gehäuse, das nach dem Schweißen maschinell bearbeitet wird, um die Präzision zu erhöhen.
Optimiert und den aktuellen Anforderungen angepasst wurden laut Massey Ferguson auch die Hydraulikkomponenten der Frontlader. So finden jetzt größere Rohrleitungen und Zylinder Verwendung und bei der SoftDrive Schwingungstilgung sorgen größere Speicher und ein hydraulisches System mit höheren Durchflussraten für eine Verdoppelung des Federweges. Die SoftDrive Federungskomponenten befinden sich geschützt im Inneren der Querstrebe. Andere hydraulische Komponenten sind in der Schwinge geschützt angeordnet oder extern am Rohr angebracht und werden durch eine stabile Hülle vor Beschädigungen geschützt. Um Wartungsarbeiten zu erleichtern, sind sämtliche Schmiernippel von außen zugänglich.
Gegenüber der Vorgänger-Baureihe MF 900 bieten die neuen MF FL Frontlader laut Massey Ferguson eine größere Hubkraft und 7 cm bis 14 cm mehr Hubhöhe. Zudem verfügen die Anbaugeräte jetzt nach Herstellerangaben über einen größeren Füllwinkel von 58 Grad (bei 70 cm) und einen größeren Auskippwinkel von bis zu 57 Grad.

Als Option wird für die neue MF FL Serie ein vom Händler montiertes, elektronisches System zur Bedienung und Überwachung der Frontlader inklusive Wiegefunktion angeboten. Auf einem Bildschirm zeigt das System Ladegewicht, Gerätewinkel, Hubhöhen, Wartungsmeldungen, Betriebsstunden, Anzahl der Ladezyklen und sogar Anzeigefehler an. Für Gerätewinkel und Hubhöhen können darüber hinaus auch Referenzpositionen festgelegt und gespeichert werden. Über das Terminal können zudem optionale LED-Arbeitsscheinwerfer geschaltet werden. Die Wiegefunktion ermöglicht es neben dem Wiegen des Ladegewichtes während der einzelnen Hubzyklen auch die Gesamtmengen zu speichern und Datenaufzeichnungen für Dokumentationszwecke auf einen USB-Speicherstick zu übertragen.
Im Übrigen bietet Massey Ferguson für die neuen MF FL Frontlader optional verschiedene Joysticks als Alternative zur Bedienung mittels Steuergeräten an. Zu nennen sind hier der mechanische ErgoDrive LCS Joystick, der elektronische EasyDrive LCS Joystick, der elektronische ElectroDrive LCS Joystick und nicht zuletzt der neue Multifunktions-Joystick, den es in mehreren Ausführungen (mechanisch, elektronisch) gibt. Letzterer ermöglicht neben der Bedienung sämtlicher Frontladerfunktionen auch den Zugriff auf Getriebefunktionen wie die Wendeschaltung.

Autor: Klaus Esterer

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