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Noch mehr ISOBUS bei Fliegl

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Artikel eingestellt am:
03.4.2014, 7:36

Quelle:
ltm-KE

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Fliegl erweiterte das bestehende Angebot an ISOBUS-Produkten und -Lösungen zur Agritechnica 2013 um eine neue Steckdose innerhalb der ConBlue-Serie. Darüber hinaus wurden mit Fliegl Trailer Control (FTC) und Fliegl Vario Sens (FVS) zwei ISOBUS-Steuerungen für Fliegl Abschiebewagen vorgestellt.

Als passende Ergänzung zu den bekannten ConBlue ISOBUS-Steckern erweitert Fliegl die Serie um eine neue Steckdose, die sich laut Fliegl von marktüblichen ISOBUS-Steckdosen insbesondere durch den sowohl von Links- als auch von Rechtshändern gleichermaßen gut zu öffnenden Deckel auszeichnet. Dieser verfügt hierfür über Griffe links und rechts statt dem sonst üblichen Griff nur auf einer Seite. Als weiteren Vorteil der ConBlue-Steckdose nennt Fliegl die so genannte Break-Away-Funktion. Sie soll verhindern, dass das Kabel vom Stecker gerissen wird, falls mit dem Traktor beim Abkoppeln von Geräten losgefahren wird und vergessen wurde, vorher den Stecker zu ziehen. Fliegl hat hierfür statt des üblichen Plastikstiftes, der, wie Fliegl hierzu anmerkt, bei starker Belastung leicht abbricht, einen Kugel-Feder-Mechanismus in der Dose integriert, der den Stecker ab einer bestimmten Zugkraft freigibt und dabei wesentlich bruchfester sein soll, als die Lösung mit Plastikstift.

Die ISOBUS-Steuerung Fliegl Trailer Control soll die Bedienung von Abschiebewagen erleichtern und ist nach Herstellerangaben mit allen vorhandenen ISOBUS-Displays kompatibel. Statt der sonst für die Ansteuerung der Funktionen eines Abschiebewagens benötigte relativ hohe Anzahl an Hydraulikverbindungen, kommt Fliegl Trailer Control mit drei Schläuchen aus. P steht dabei für Pressure, R für Return (Rücklauf) und LS für Load Sensing. Die Abschiebefunktion wird bei Fliegl Trailer Control über ein mechatronisches Steuerventil geregelt, das die Geschwindigkeit der Schiebewand laut Fliegl in 1.000 Stufen variieren kann und dadurch sowohl ein langsames Abschieben als auch ein sehr schnelles Zurückziehen ermöglichen soll. Mit lediglich einem Knopfdruck kann der komplette Abladezyklus – Öffnen der Rückwand, Abschieben, Zurückziehen der Abschiebeeinheit und Schließen der Rückwand – nach Herstellerangaben mit Fliegl Trailer Control durchgeführt werden.

Ebenfalls möglich ist mit Fliegl Trailer Control eine automatisch sensorgesteuerte Stützlastanpassung, die das Achsaggrgat nach vorne oder hinten verschiebt. Zudem werden der ISOBUS und die drei Hydraulikleitungen zum Heck des Abschiebewagens durchgeschleift, so dass beispielsweise ein Streuwerk angebaut werden kann. Ist zusätzlich ein Zapfwellendurchtrieb vorhanden, beinhaltet Fliegl Trailer Control einen Drehmomentsensor. Fliegl Trailer Control stellt dann das aktuell gemessene Drehmoment via ISOBUS weiteren Anbaugeräten respektive deren ISOBUS-Steuerungen zur Verfügung.

Im Falle eines Streuwerkes ist dies die Streuwerk-Regelung Fliegl Vario Sens (FVS). Ein mit Streuwerk, FTC und FVS ausgerüsteter Fliegl Abschiebewagen soll so eine weitestgehend automatisierte Dünger-Ausbringung ermöglichen. Zu den Funktionen die laut Fliegl mit dieser Ausstattung automatisiert ablaufen zählen zunächst die Überprüfung und Kontrolle der Zapfwellendrehzahl, das Öffnen der optionalen Heckklappe (z.B. bei Festmist) sowie des Stauschiebers. Anschließend wird die Schiebewand laut Fliegl mit maximaler Geschwindigkeit abgeschoben, bis ein optimales Streubild erreicht ist. Dabei erfolgt die Regelung der Schiebewand abhängig vom Drehmoment, um beispielsweise ungleichmäßige Beladungen auszugleichen und eine optimale Längsverteilung zu erzielen. Für die komplette Restentleerung werden abschließend zwei Entleerhübe ausgeführt, bevor die Schiebewand mit maximaler Geschwindigkeit zurückgefahren sowie Heckklappe und Stauschieber geschlossen werden.

Autor: Klaus Esterer

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