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Joskin stellt Silagewagen Silo-SPACE 2 vor

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Artikel eingestellt am:
08.6.2018, 7:26

Quelle:
ltm-ME, Bilder: JOSKIN S.A.
www.joskin.com

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Mit der neuen, aus drei Modellen bestehenden Baureihe Silo-SPACE 2 präsentiert Joskin die Nachfolger der Silagetransportwagen Silo-SPACE, die sich durch die neue Karosseriebauweise, die neue Stirnwand, 25 % mehr Abladegeschwindigkeit und neue Hydro-Fahrwerke von den Vorgängern unterscheiden.

Joskin beziffert das Fassungsvermögen des neuen Silo-SPACE 2 - 480 mit 44 m³, das des neuen Silo-SPACE 2 - 540 mit 49 m³ und das des neuen Silo-SPACE 2 - 590 mit 54 m³. Mit Ladedom erhöht sich dieses für den Silo-SPACE 2 - 480 auf 48 m³, für den Silo-SPACE 2 - 540 auf 54 m³ und für den für den Silo-SPACE 2 - 590 auf 590 m³. Zum Vergleich: die erste Generation der Silo-SPACE Silagewagen bot 38,1 bis 47,5 m³ DIN-Volumen, mit Kuppel 44 bis 55 m³. Das höhere nutzbare Transportvolumen der zweiten Generation lässt sich einerseits auf die neue Karosseriebauweise zurückführen, die auf den bisherigen doppelten Rahmenaufbau verzichtet. Bei der selbsttragenden Konstruktion werden Fahrwerk und Deichsel direkt am Aufbau montiert, was das Gewicht senkt und einen niedrigeren Gesamtaufbau bewirkt, wodurch laut Joskin gut 200 mm an Aufbauhöhe gewonnen werden. Der zweite volumensteigernde Aspekt sind 300 mm hohe hydraulische Aufsätze auf beiden Seiten. Beibehalten wurde die konische Form des Aufbaus – der Aufbau ist hinten 4 cm breiter als vorn.
Joskin betont, dass sich der komplette Aufbau demontieren lässt, wodurch sich die neuen Silo-SPACE 2 zu akzeptablen Transportkosten im Container in sich entwickelnde Überseemärkte in Nord- und Südamerika oder Neuseeland und Australien verschicken lässt.

Die Stirnwand der neuen Silo-SPACE 2 verfügt nun über einen Neigungswinkel von 22° (vormals 10 °), um zusätzliches Nutzvolumen zu erzielen. Die Stirnwand, die 160 mm niedriger ist als der Grundaufbau, wird in erster Linie von einem rückklappbaren Einschub gebildet, der sich während der Entladung hydraulisch nach hinten klappen lässt (wobei er traktorseitig einklappt), um in der Schräge angehäuftes Material nach hinten zu werfen. Ein weiteres Novum stellt die Lackierung statt Verzinkung der Stirnwand dar, wodurch Scheinwerfer-Reflexionen vermieden werden.
Der Kratzboden der Joskin Silo-SPACE 2 ist längsgeteilt und wird mechanisch über die Zapfwelle angetrieben. Die Entladegeschwindigkeit liegt nach Unternehmensangaben 25 % über der des bisherigen Silo-SPACE-Modelles.

Joskin stattet die neuen Silo-SPACE 2 Silagewagen mit Hydro-Fahrwerken aus, die aus jeweils beidseitig geschlossen Hydraulikkreisläufen bestehen und nach Herstellerangaben durch hohe Standsicherheit überzeugen. Joskin erläutert, dass ein Hydro-Fahrwerk starr bleibe, da sich das Öl nicht zusammendrücken lässt. Folglich federe diese Ölfederung im Gegensatz zu Blatt - oder Luftfederung nicht ein. Einen weiteren Vorteil biete das Hydro-Fahrwerk nach Unternehmensangaben durch die gute Pendelwirkung zwischen erstem und zweitem Rad. Die Vorderachse kann dabei bis zu 12,5 cm nach oben gehen, während die Hinterachse entsprechend nach unten pendelt. Bei Blattfedern oder Luftfederung sei die Wirkung verzögert und somit auch ein höherer Zugkraftbedarf notwendig.

Die Deichsel der Joskin Silo-SPACE 2 ist blattgefedert, lässt sich optional aber auch mit hydraulischer Federung ausstatten. Verwendet wird eine etwas geknickte Deichsel, die in einem Rahmen unter dem Aufbau eingefasst ist, um das Gespann bei hoher Wendigkeit kompakter zu gestalten.

Autorin: Magdalena Esterer

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