Die umfassende Optimierung betrifft so viele Komponenten des agroliners, dass Kröger zurecht vom neuen Vorderwagen agroliner EAD14 spricht (der übrigens ab sofort erhältlich ist). So konnte beispielsweise durch eine innovative Rahmenbauweise das Eigengewicht reduziert werden; im Chassisrahmen wurde auch die Bordelektrik schmutz- und wassergeschützt untergebracht. Um Kollisionen mit der schlepperseitigen K50 Kugel zu vermeiden und den Lenkeinschlag zu vergrößern, wurde die bisher geschraubte Flanschzugöse K80 gegen eine eingeschweißte Rundschaftzugöse K80 ersetzt. Die Serienausstattung des Kröger agroliner EAD14 wurde durch einen hydraulischen Scherenstützfuß für das Abkuppeln vom Schlepper bei voller Beladung und einen Radabweiser, um Beschädigungen am Schlepperreifen zu vermeiden, ergänzt. Eine höhen- und neigungsverstellbare Schlauchgarderobe soll die Auf- und Entnahme der Hydraulik- und Luftanschlüsse erleichtern und Aufliegern mit größeren vorderen Überhängen genügend Freiraum bieten. Die optionale Bordhydraulik wird zukünftig per Funkfernbedienung gesteuert (vormals: kabelgebundene Steuereinheit).
Damit auch die Optik nach vielen Jahren noch stimmt, werden die Vorderwagen agroliner EAD14 übrigens im KTL+Pulver-Verfahren beschichtet.