Die Geometrie der Einzelradaufhängung optimiert laut Same die Leistungen und die Lenkbarkeit sowohl auf losem Untergrund als auch bei hohen Geschwindigkeiten und sorgt für eine deutliche Reduktion der Vibrationen, insgesamt also für mehr Fahrkomfort und Laufruhe sowohl auf dem Feld und im Weinberg als auch auf der Straße.
Merkmale der neuen Vorderachsfederung für die Serien Frutteto und Vigneto sind zwei Hydraulikzylinder, ein Gelenksystem für die unabhängige Aufhängung, Geschwindigkeits-, Positions- und Lenkwinkelsensor und drei Stickstoffspeicher. Eine ausgeklügelte elektronische Steuerung hält nach Herstellerangaben die Aufhängung unabhängig von der vorne angebrachten Last immer auf dem optimalen Niveau und nützt den Dämpfungshub stets voll aus. Das Aufhängungssystem wird automatisch aktiviert, wenn die Geschwindigkeit auf mehr als 3 km/h steigt. Bei Bedarf kann das Aufhängungssystem über eine elektrohydraulische Steuerung in der Kabine manuell blockiert werden.
Besondere Eigenschaften, wie Federweg/Pendelweg und Bodenfreiheit, bleiben laut Same unverändert im Vergleich zur Starrachse, während der Lenkeinschlagwinkel weiter verbessert wird, da das Rad dank der Einzelradhängung auf dem Feder- respektive Pendelweg eine vertikale Bewegung ausführt. So ist bei gleicher Bereifung und Spurweite ein höherer Lenkeinschlagwinkel als bei einer herkömmlichen Vorderachse ohne Federung möglich.
Das neue Aufhängungssystem bei den Serien Frutteto und Vigneto verfügt über eine „Anti-Dive“-Funktion, die die Sicherheit beim Bremsen erhöhen soll, da ein Einsinken der Vorderachse und somit eine Verschiebung des Schwerpunkts verhindert wird. Außerdem verfügt das Aufhängungssystem über eine „Anti-Rolling“-Funktion, die die Steifigkeit des Systems automatisch an Lenkung und Geschwindigkeit anpasst. So werden laut Same Stabilität und Bodenhaftung sowohl auf dem Feld, als auch auf der Straße verbessert.