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TU Wien und CNH stellen Brennstoffzellen-Traktor Steyr FCTRAC vor

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Der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Konzepttraktor FCTRAC, der vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (IFA) der TU Wien zusammen mit Ingenieuren aus St. Valentin entwickelt wurde, wurde für den Staatspreis Technologie 2024, der vom Österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie vergeben wird, in der Kategorie Mobilitätstechnologien nominiert.

Der von der TU Wien und CNH entwickelte Wasserstoff-Brennstoffzellen-Konzepttraktor Steyr FCTRAC wird von komprimiertem Wasserstoff und einer 14-kWh-Batterie angetrieben.

Der Steyr FCTRAC basiert auf einem angepassten Steyr 4140 Expert CVT und verfügt über eine 14-kWh-Batterie sowie ein 400-V-Elektrosystem, um etwa die Leistung des Dieseläquivalents von 95/129 kW/PS zu erreichen. Brennstoffzellen- und Elektroantriebssysteme fungieren als Dieselmotor, das Speichersystem für komprimierten Wasserstoff sowie die Batterie als Dieseltank.
Um den Steyr FCTRAC nicht nur emmissionsfrei zu gestalten, sondern durchgehend nachhaltig, wurde zusätzlich das BioH2Modul entwickelt, das aus biogenen Roh- und Reststoffen Wasserstoff erzeugt, der am Hof getankt werden kann. CNH zufolge werden etwa 15 bis 16 kg trockene Biomasse benötigt, um Wasserstoff mit dem Brennwert von etwa 3,5 l Diesel zu erzeigen. Das Netzteil nur Wasserdampf emittieren.

Der Steyr FCTRAC wurde übrigens im Rahmen eines nationalen Forschungsprojekts entwickelt, das von der Austrian Research Promotion Agency (FFG) finanziert und vom Institut für Antriebsstrang- und Automobiltechnologie (IFA) an der TU Wien geleitet wird.

Quelle: ltm-ME, Bild: CNH Industrial N.V. (www.steyr-traktoren.com)

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