• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

Mehr als 100 Eicher-Schlepper treffen sich im österreichischen Anthering

von

Eicher-Traktoren erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im benachbarten europäischen Ausland, wie etwa in Österreich, wo sich sieben Mitglieder der Eicher Freunde Schwarzwald e.V. – dem mitgliederstärksten und wohl engagiertesten Verein der Eicher-Szene – zu einer Art Regionalgruppe, den Eicherfreunden Österreich, zusammengefunden haben.

Einer der letzten, wenn nicht sogar der letzte bei Eicher gebaute Standard-Schlepper mit Sechszylinder-Eicher-Motor dürfte dieser Eicher 3125 Turbo aus dem Jahr 1991 sein. Nachdem Eicher bereits im Laufe des Jahres 1990 die Produktion der Standard-Schlepper mit Drei- und Vierzylinder-Eicher-Motor eingestellt hatte, folgten Ende 1990, Anfang 1991 auch die Sechszylinder-Typen 3108, 3125 und 3145 denen Eicher kurz vorher, im Jahr 1988, noch eine elektrohydraulische Betätigung für Zapfwelle und Allradantrieb sowie...
... eine Bosch-EHR spendiert hatte. Mit dieser Ausstattung und den ZF-Getrieben mit 20 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen waren die Traktoren damals absolut auf der Höhe der Zeit; viel mehr konnte die Konkurrenz Ende der 1980er-, Anfang der 1990er-Jahre auch nicht bieten.
Musikexpress: Dieser Eicher Geräteträger diente der Musikkapelle während des Fahrzeugkorsos als mobile Tribüne.
Mit einer Motorleistung von 28 PS war der G 280 Kombi bei seinem Erscheinen im Jahr 1960 der stärkste Geräteträger im Eicher-Programm.
Passend zu seinen Geräteträgern hatte Eicher auch zahlreiche An- und Aufbaugeräte im Angebot, wie etwa einen Kartoffelroder...
... und einen Rübenroder mit denen sich der Eicher-Geräteträger zur selbstfahrenden Erntemaschine umrüsten ließ.

Bereits zum zweiten Mal organisierte Engelbert Kühleitner von den Eicherfreunden Österreich nun in Anthering bei Salzburg, unweit zur Grenze nach Deutschland, ein Eicher-Treffen. Konnten beim ersten Treffen etwa 50 Eicher-Traktoren gezählt werden, so waren bei der diesjährigen Veranstaltung am 22. Juni bereits mehr als 100 Eicher-Traktoren zu sehen. Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass in Anthering nicht nur Eicher-Traktoren nahezu aller Baujahre und Bauserien, sondern auch einige der inzwischen selten gewordenen Eicher-Landmaschinen gezeigt wurden, darunter auch das einzige noch existierende Exemplar des Güllewagens „Eicher Schwemmregner“. Hinzu kamen noch etwa 20 Traktoren anderer, überwiegend österreichischer Hersteller. Abgerundet wurde die absolut gelungene Veranstaltung durch eine Traktorsegnung, einen Fahrzeug-Korso durch Anthering sowie einen kleinen Teilemarkt, bei dem auch die Eicher Landmaschinen Vertriebs GmbH Präsenz zeigte, die nicht nur für die Eicher-Traktoren der jüngeren Baujahre die Ersatzteilversorgung sicherstellt, sondern sich inzwischen auch um die Nachfertigung von Teilen für Eicher-Oldtimer bemüht.

Übrigens: Die Eicher Freunde Schwarzwald e.V. feiern dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und veranstalten zudem am 30. und 31. August ihr 5. Internationales Eicher Treffen (siehe Veranstaltungskalender). Wer mehr über die Eicher Freunde Schwarzwald e.V. erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite des Vereins unter www.eicherfreunde-schwarzwald.de.

Quelle: ltm-KE

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!