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Neues Bedienterminal Datatronic 5 von Massey Ferguson

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Artikel eingestellt am:
19.4.2017, 7:25

Quelle:
ltm-ME, Bild: Massey Ferguson
www.masseyferguson.com

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Das neue, große, von Massey Ferguson selbst entwickelte Bedien- und Informationsterminal Datatronic 5 orientiert sich nicht nur optisch an aktuellen Tablets, sondern erinnert auch in seiner Menüführung an reguläre Tablets und Smartphones. In den neuen MF 8700 gehört Datatronic 5 zur Serienausstattung.

Bei der Bedienung heutiger Landmaschinen ist ISOBUS und Precision-Farming kaum mehr wegzudenken – das neue Bedienterminal Datatronic 5 von Massey Ferguson setzt daher konsequenterweise einerseits auf uneingeschränkte ISOBUS-Kompatibilität und beinhaltet andererseits die Möglichkeit, das Terminal ab Werk inklusive eines umfangreichen Precision Farming-Paketes (Ertragskartierung, automatische Teilbreitenschaltung, variable Ausbringungsmengensteuerung, Jobdokumentation sowie professionelles Maschinen- und Fuhrparkmanagement über Telemetrie) zu bestellen. Auch bei der Hardware muss sich das neue Datatronic 5 nicht verstecken: Der 9-Zoll-Touchscreen bietet eine Auflösung von 480 x 800 Pixeln und 400 Candela sorgen dafür, dass man auch was erkennt. Des Weiteren wurde das Datatronic 5 laut Massey Ferguson mit 4 GB Arbeitspeicher und 1GB DDR3 RAM bestückt und verfügt über eine integrierte Kamera. Anders als ein normales Tablet lässt sich das Datatronic 5 allerdings auch bedienen, wenn die Hände zu verschmutzt sind: rechts befinden sich vier richtige Tasten und ein Drehrad; mit dem Drehrad wird gescrollt, mit der OK-Taste bestätigt und mit der Return-Taste abgebrochen. Ganz im Sinne einer ganzheitlichen Bedienung können Multipad Fahrhebel und Joystick als ISOBUS-Joystick genutzt werden – die Eingaben erfolgen über das Datatronic 5.
Durch die Hauptfunktionswahl werden per Knopfdruck auf dem Hauptbildschirm Traktoreinstellungen, Spurführung oder beispielsweise die Rückfahrkamera schnell eingeblendet. Um mehrere Hauptfunktionen gleichzeitig zu überwachen, ist der Bildschirm teilbar, es gibt allerdings auch die Möglichkeit mit Hilfe von vier Bildschirmseiten beispielsweise zwischen Kartierung, Traktorparametern, Kamera und ISOBUS einfach per „Wischen“ zu wechseln.

Massey Ferguson unterstreicht, die Auto-Guide Spurführung vollintegriert zu haben. Für ungeübte Fahrer empfiehlt sich nach Herstellerangaben der „Go Modus“, bei dem einfach die Arbeitsgerätebreite eingegeben und anschließend zwischen vier Lenkmöglichkeiten gewählt wird: A-B-Linie, A.+Winkel, Adaptive Linien sowie Kreise.
Bei der Genauigkeit stehen GPS, EGNOS und RTK zur Wahl. Nutzer können außerdem zwischen den zwei GNSS Signal-Providern NovAtel und Trimble wählen. Über einen Trimble-Empfänger nutzt Auto-Guide entweder das kostenlose europäische EGNOS-Signal oder Trimbles eigenes RangePoint RTK, CenterPoint RTK Standard, FAST oder ein geschlossenes System mit eigener RTK-Station oder eine feststehende Station innerhalb des Trimble-Netzwerks. Trimbles xFill-System unterstützt im Falle eines Signalverlusts bis zu 20 Minuten, um die Arbeit entsprechend fortsetzen zu können. Alternativ nutzt Auto-Guide bei Verwendung des NovAtel-Empfängers das kostenlose EGNOS Submeter-Signal oder Terrastar L sowie Terrastar C für Dezimetergenauigkeit. Die Glide und Steadyline Software von NoVatel verbessert zudem die Spur-zu-Spur Genauigkeit über alle Genauigkeitsstufen hinweg. Auto-Guide ist laut Massey Ferguson für praktisch alle Korrektursignale offen und somit auch über lokale NTRIP Anbieter nutzbar.

Das erwähnte Precision Farming Paket ist modular aufgebaut und kann dem jeweiligen Bedarf angepasst werden. Möglich Module ist die neue variable Ausbringungsmengensteuerung und automatische Teilbreitenschaltung AgControl, das Auftragsmanagement TaskDoc und das Telemetriesystem AgCommand.

Autorin: Magdalena Esterer

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