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Anbauspritze iXter von Kverneland-Rau setzt neue Maßstäbe

Die neue Anbauspritze iXter bezeichnet Kverneland Rau als kleine Revolution in dieser Gerätekategorie. Hinsichtlich Bedienungskomfort und Umweltschutz soll sie einen großen Schritt nach vorne markieren. Die iXter ist in vier Versionen von 1.000 bis 1.800 Liter Tankvolumen und mit vier verschiedenen Gestängen von 15 bis 24 m erhältlich. Ihr Schwerpunkt liegt extrem nahe am Schlepper. Dennoch ist sie laut Kverneland Rau besonders bequem an- und abzubauen. Die iXter soll sich darüber hinaus durch kinderleichte EasySet-Bedienung, ENFO inside sowie die optionalen digitale Tanklevel und Logofill auszeichnen. Drei unterschiedlich komfortable Bediencomputer bis hin zum ISOBUS-Tellus stehen zur Auswahl.

Dank ihres integrierten Anbaudreiecks liegt der Schwerpunkt der neuen iXter unmittelbar hinter dem Schlepper. Dennoch ist sie mit Easy Hitch laut Hersteller sicher, schnell und bequem anzubauen: Dabei werden zuerst Gelenkwelle, Hydraulik und Elektrik gekuppelt, danach der Schlepper zurückgesetzt, die Spritze angehoben und automatisch sicher verriegelt. Nach dem Einklappen der Abstellkufen ist sie einsatzbereit.

Hinter einer Tür, komplett in den Spritzenkörper integriert, findet sich das Easy Set Bedienzentrum, ein sauberer Arbeitsplatz, wo befüllen, zumischen, reinigen, Hände waschen und eine Reihe von Zusatz- und optionalen Funktionen zentral gesteuert werden. Sowohl ergonomisch, als auch bei der Einfachheit setzt die Bedienung, so Kverneland Rau, neue Standards: Saug- und Druckfilter sind gut zugänglich, leicht zu kontrollieren und einfach zu warten. Der große Saugfilter reinigt alle Flüssigkeiten, bevor sie die Pumpe erreichen. Sein transparenter Filterbecher ermöglicht einfache Kontrolle, das Entleerungsventil „trockene“ Reinigung. Dank eines ausklappbaren Aufstiegs ist auch die Kontrolle sicher und bequem.

Das optionale automatische Saugventil (ASV) Logofill beendet die Befüllung automatisch, wenn die gewünschte Menge erreicht ist. Vom Schleppersitz aus wird automatisch von Saugen auf Spritzen umgeschaltet. ENFO, die automatische Spül- und Füllfunktion wird ebenfalls von hier aus aktiviert. Die Tankentleerung bezeichnet Kverneland Rau dank der serienmäßigen Rührwerksabschaltung als einfach. Noch komfortabler geht es laut Hersteller mit dem ebenfalls optionalen Autoset-Flüssigkeitsmanagement, das entweder über das Focus II- oder das Tellus-Terminal gesteuert wird. Es bietet volle Kontrolle vom Schleppersitz und vom Bedienzentrum aus. Per Knopfdruck wird zwischen befüllen, intensiv rühren, spritzen, Restmengen verdünnen, Leitungen befüllen, Leitungen spülen und Tank reinigen gewählt. Autoset steuert auch die ENFO Spül- und Füllfunktion. Das in Autoset enthaltene Logofill stoppt den Befüllvorgang automatisch, wenn die gewünschte Menge erreicht ist. Das soll Restmengen reduzieren, Pflanzenschutzmittel sparen und die Umwelt schonen.

Zum Einmischen lässt sich die Einspülschleuse mit 30 l Füllvolumen und einer Literskala sowie Kanisterreinigung und Nachspül-Ringleitung einfach herausziehen. Nach dem Einschieben sorgt eine Dichtung für sicheren Verschluss in Transportposition. Der Handwaschtank macht die Einspülschleuse zum Waschbecken mit Seifenspender neben dem Wasserhahn. Eine Ablage hält Handschuhe griffbereit.

Das serienmäßige Turbo Rührwerk ergänzt das Rücklaufrührwerk. Sechs Injektordüsen können die komplette Pumpenleistung aufnehmen. Sie stellen beim Anmischen oder nach Arbeitspausen schnell eine gleichmäßige Konzentration her. Das Rücklaufrührwerk ist vom Schleppersitz aus schaltbar und sorgt für einfache Tankentleerung und reduzierte Restmengen.
Ein 180 l-Klarwassertank mit Füllstandsanzeige und klappbarer Utensilienbox steht zum Reinigen zur Verfügung. Der Tank lässt sich direkt oder über das Bedienzentrum befüllen.

Serienmäßig beim Einsatz von Flowmate Control, Focus II oder Tellus ist ENFO inside. Das System dient laut Kverneland Rau der Wirtschaftlichkeit und schützt die Umwelt, indem es für exakten Spritzbeginn, optimierten Pflanzenschutzmittelverbrauch und schnelles Spülen bei geringem Wasserverbrauch sorgt. Vor dem Start befüllt es automatisch die Spritzleitung, so dass bei Spritzbeginn sofort Spritzbrühe an den Düsen ist. Bei Arbeitsende oder bei Unterbrechungen spült es automatisch Pumpe, Armatur und Spritzleitung. Dabei gerät kein Spülwasser in den Spritztank, die Konzentration der Spritzbrühe bleibt unverändert. So lassen sich Pflanzenschutzmittel nahezu bis zum letzten Tropfen optimal nutzen.

Für die zentrale Bedienung der neuen iXter stehen vier unterschiedlich komfortable Steuerungen zur Auswahl: Die Fernbedienung EC, der Spritzcomputer FlowMate Control (FMC), das Focus II-Terminal plus Switchbox für alle ISOBUS-Geräte der Kverneland Group sowie das Tellus-Terminal plus Switchbox, mit dem sich auch alle ISOBUS-fähigen Geräte anderer Hersteller steuern lassen. Eine weitere Option ist Starguide II, eine GPS-gestützte Parallelfahreinrichtung, die zudem automatisch Teilbreiten schaltet. Starguide II ist kompatibel mit Flowmate Control, Flowmaster (FMA), Focus II und Tellus und kann nachgerüstet werden.

Vier verschiedene Gestänge sind für die iXter verfügbar. Das HPT 15/HPT 18 Paketgestänge bietet vollhydraulische Klappung, Höhenverstellung und Hanganpassung sowie einseitige Klappung links und rechts. Das HOS Alu 15 Gestänge ist eine Neuheit in der 15 m-Klasse. Es zeichnet sich durch die innovative ZETA-Klappung aus, mit der sich die Arbeitsbreite reduzieren und halbseitig links oder rechts spritzen lässt. Das HCA Alu-Sektional-Gestänge verbindet alle Vorteile eines Aluminium-Gestänges mit sektionaler Klappung. Es ermöglicht halbseitige Klappung sowie symmetrische und asymmetrische Reduzierung. Das bekannte HC Stahl-Sektional-Gestänge lässt sich wahlweise links und/oder rechts einseitig, symmetrisch oder asymmetrisch klappen. Zudem verfügt es unter anderem über Höhenverstellung, Pendel-Verriegelung, Hanganpassung und variable Geometrie.

Auf der Agritechnica 2009 zeigt Kverneland Rau die neue Anbauspritze iXter und weitere Neuheiten in Halle 5, Stand E38.

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Rubrik:
Düngung und Pflanzenschutz

Artikel eingestellt am:
12.10.2009, 18:47

Quelle:
Kverneland Group Deutschland GmbH
www.kvernelandgroup.com

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