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Neue Anhängespritze Ikarus S von Kverneland Rau

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Die neue Kverneland Rau Anhängespritze Ikarus S i

Eine neue Anhängespritze mit der Bezeichnung Ikarus S stellte Kverneland Rau erstmalig auf der Agritechnica 2009 vor. Die Weiterentwicklung der bewährten Ikarus A soll sich neben höherer Leistung vor allem durch erheblich gesteigerte Anwenderfreundlichkeit auszeichnen. Sie bietet eine höhere Pumpenleistung, ein neues Gestänge mit 27/28 m Arbeitsbreite, ein neues Bedienzentrum mit automatischem Flüssigkeitsmanagement sowie dank ISOBUS eine Vielfalt an Bedienungs- und Einsatzmöglichkeiten für Sensortechnik, GPS-Anwendungen sowie Kompatibilität zu Farm-Management-Programmen.

Im Easy Set Bedienzentrum erleichtern nach Herstellerangaben übersichtliche Bedienelemente, nach Funktionalitäten räumlich getrennt und leicht zu handhaben, die sichere Bedienung der Ikarus S. Das Bedienzentrum ist voll integriert und durch eine Tür vor Verschmutzung geschützt. Zur Wahl stehen die elektronische Füllstandsanzeige Tanklevel, der automatische Befüllstopp Logofill oder das vollautomatische Flüssigkeitsmanagement Autoset. Pumpen mit 200, 250 und 380 l/min sollen für schnelle Befüllung, Mischung und Reinigung und damit für Schlagkraft bei Spritzungen mit hohen Aufwandmengen sorgen.

Für die kompakte und wendige Ikarus S wurde das bewährte HSS-Gestänge um eine dreifach geklappte Version mit 27/28 m Arbeitsbreite erweitert. Sie ist auf 21 m Arbeitsbreite reduzierbar und hat eine kurze und schmale (2,5 m) Transportposition, die Lenkung und Wendigkeit nicht behindern. Die Ikarus S ist bei einem großen Tankvolumen bis 3800 l sehr kompakt gebaut. In Kombination mit der automatischen Deichsellenkung Autotrac ist sie laut Kverneland Rau äußerst wendig und folgt der Schlepperspur. Für den Einsatz mit kleineren Traktoren ist sie nach Herstellerangaben gut geeignet.

Ein breites Computer-Angebot soll die Ikarus S flexibel und zukunftssicher machen. Vom reinen Spritzcomputer Flowmate Control über den universellen Kverneland Group Terminal Focus II bis zum Tellus-ISOBUS-Terminal für alle ISOBUS-Geräte reicht das Angebot. Die komplette Elektronik wird bei Kverneland Group Mechatronics entwickelt und produziert. In der ISOBUS-Version kann die Ikarus S auch über jedes andere Schlepperterminal gesteuert werden. Weitreichende Möglichkeiten entstehen durch die ISOBUS-Kompatibilität zu externen Angeboten wie Farm-Management-Systemen, Sensoren und GPS-Anwendungen. Automatische Gestängeführung und Teilbreitenschaltung, Datenaustausch, Precision Farming, Einsatz von Sensoren für die Bestandsführung und vieles mehr was die Zukunft bringen wird, kann mit der Ikarus S eingesetzt werden. Zubehör wie Tanklevel (elektronische Füllstandsanzeige), Logofill (automatischer Befüllstop) und Autoset (automatisches Flüssigkeitsmanagement) liefern, so Kverneland Rau genau den Komfort, den der Landwirt sich wünscht. Das serienmäßige ENFO (ENvironmental FOcus) befüllt die Spritzleitungen bis zur Düse und spült sie bei Arbeitsunterbrechungen mit Klarwasser. Das spart Pflanzenschutzmittel und Reinigungswasser, ist wirtschaftlich und schont die Umwelt.

Neben dem seitlich geklappten HSS-Gestänge (18 bis 28 m) ist auch das Sektionalgestänge HC (18 bis 24 m) mit vertikaler Transportposition lieferbar. So stehen sowohl Lösungen für den großflächigen Ackerbau als auch für individuelle Anwendungen bereit, wie unterschiedliche Fahrgassensysteme, Beetbreiten oder viele Hindernisse im Feld. Beide Gestänge sind laut Hersteller praxisbewährt und zeichnen sich unter anderem durch hohe Stabilität, Verteilgenauigkeit und optimalen Düsenschutz aus.

Die Kverneland Group kann mit der Vorstellung der neuen Ikarus S und der Anbauspritze iXter nunmehr die komplette Feldspritzen-Produktpalette als ISOBUS-Version anbieten. Die Ikarus S ist ab Januar auf dem deutschen Markt verfügbar.

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Rubrik:
Düngung und Pflanzenschutz

Artikel eingestellt am:
25.11.2009, 9:24

Quelle:
Kverneland Group Deutschland GmbH/ltm-KE
www.kvernelandgroup.com

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