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Sommerreise führte Ministerpräsident Wulff zu Landmaschinen- und Ersatzteilspezialisten Fricke

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff machte auf seiner Sommerreise 2010 Station beim Heeslinger Landmaschinen- und Ersatzteilspezialisten Fricke. Während seines eineinhalbstündigen Besuches standen neben einer Besichtigung des Stammsitzes des Unternehmens Gespräche mit der Geschäftsführung, der Familie Fricke sowie mit den Auszubildenden auf dem Programm.

Zur Begrüßung hatten sich die 44 Auszubildenden extra für den Ministerpräsidenten stilvoll aufgestellt. Der Ministerpräsident nutzte die Gelegenheit zum direkten Gespräch. Dabei stellte Fricke-Geschäftsführer Hans-Peter Fricke heraus, dass sein Unternehmen allein in diesem Jahrzehnt bereits mehr als einhundert junge Menschen ausgebildet und anschließend übernommen habe. Damit biete das Unternehmen gute Zukunftsperspektiven: „Wir bilden grundsätzlich für den eigenen Bedarf aus, weil wir auf Grund unseres Wachstums einen hohen Bedarf an gutem und qualifizierten Personal haben. Diese Strategie werden wir auch künftig weiter verfolgen.“

Bei der Betriebsbesichtigung machte sich Ministerpräsident Wulff ein Bild von der modernen Logistik des Ersatzteilspezialisten. So besichtigte er das vor zwei Jahren in Dienst gestellte Hochregallager sowie den Versandbereich. Fricke hält nach eigenen Angaben mehr als 120.000 Teile für Landmaschinen, Gartentechnik, Nutzfahrzeuge und Baumaschinen ständig am Lager verfügbar und liefert diese über Nacht an Kunden in ganz Deutschland und angrenzenden Ländern. Die Fahrt mit einem Schmalspurstapler im Hochregallager erlaubte Wulff dabei einen Einblick und ein Erlebnis der besonderen Art.

Ministerpräsident Wulff bekannte abschließend, das er sehr beeindruckt darüber sei, was die Firma Fricke als mittelständisches Unternehmen im ländlichen Raum in den letzten Jahrzehnten an Wachstum, verbunden mit der Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet habe. Dies gelte insbesondere hinsichtlich der inzwischen weltweiten Aktivitäten: „Hier wird Globalisierung schon erfolgreich gelebt.“

Unternehmer Hans-Peter Fricke stellte Christian Wulff die Frage, warum er als erfolgreicher Ministerpräsident auf den eher ruhigen Sessel des Bundespräsidenten wechseln wolle: „Wir hätten Sie gerne in der Bundespolitik in einer Machtposition gesehen“, so Fricke. Wulff nahm die Anspielung gut gelaunt auf und konterte mit der Feststellung: „Man wird in Berlin manch Gutes tun können für Deutschland.“

Das Abschlussfoto verband Tradition und Moderne sowie Jugend und Erfahrung in einer ebenfalls besonderen Form: Rund um zwei Oldtimer-Schlepper der Marken Porsche und Hanomag stellten sich neben dem Ministerpräsidenten, der Geschäftsführung und den Ausbildenden auch Seniorchef Wilhelm Fricke und seine Frau Helma den zahlreichen Fernsehteams und Pressefotografen.

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Rubrik:
Landtechnik allgemein

Artikel eingestellt am:
25.6.2010, 9:30

Quelle:
Wilhelm Fricke GmbH
www.fricke.de

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