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| Freitag, 25. Mai 2012 - unabhängige Online-News aus der Agrartechnik | |||
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Nachdem im Jahr 2009 das Stoll Hauptwerk für Frontlader in Lengede modernisiert und die Fertigungsabläufe optimiert wurden, werden nun umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Arbeitswerkzeugwerk Slupsk begonnen. „Mit den Umbaumaßnahmen erreichen wir zum Jahresende eine Steigerung der Fertigungskapazitäten von nahezu 100%.“, berichtet der Geschäftsführer der Stoll-Gruppe, Karsten Rewitz. Die Umbaumaßnahmen sollen in gut sechs Monaten abgeschlossen sein.
Bereits seit Jahren produziert die Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH in ihrem Werk in Slupsk Arbeitswerkzeuge für Frontlader. Durch die gestiegenen Marktanteile von Stoll als einem der führenden Frontladerhersteller am Weltmarkt, wurde der Ausbau des Werkes und eine deutliche Erhöhung der Produktionskapazität bei Frontlader-Arbeitswerkzeugen nach Firmenangaben dringend erforderlich. Der Hauptanteil der Millioneninvestition entfällt auf eine neue Sandstrahlanlage und eine Pulverbeschichtungsanlage. Im Zusammenhang mit weiteren Investitionen und der Optimierung von Arbeits- und Fertigungsabläufen wird die Produktionskapazität laut Stoll fast verdoppelt.
„Die Erweiterung des Werkzeuge-Werkes war dringend nötig“, so Rewitz, „denn die außerordentlich zufriedenstellende Nachfrage in vielen Märkten der Welt machten es erforderlich, die Fertigungskapazitäten für Werkzeuge der gestiegenen Nachfrage anzupassen. Die gestiegene Nachfrage bestätigt einmal mehr die Strategie von Stoll, die auf drei wesentlichen Zielen basiert: erstklassige Qualität, hohe Funktionalität und ausgezeichneten Service.“
In einem rückläufigen Markt hat Stoll es nach eigenen Angaben auch in 2010 geschafft, eine deutliche Umsatzsteigerung zu erwirtschaften und die Marktposition auf vielen Märkten auszubauen. So werden mit den drei erst kürzlich neu aufgelegten Frontlader-Baureihen ProfiLine, EcoLine und CompactLine nach Unternehmensangaben Stückzahlen von gut 10.000 Frontladern erreicht.