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Neue Mähdrescher der 60er-Baureihe von Deutz-Fahr

Auf der Agritechnica 2009 präsentierte Deutz-Fahr die neue 60er-Mähdrescher-Baureihe mit den 5-Schüttler-Maschinen 6060, 6065 und 6065HTS sowie den 6-Schüttler-Modellen 6090, 6090HTS und 6095HTS. Die 60er Baureihe ist mit Deutz-Motoren mit Leistungen von 250 PS (6060 und 6060HTS), 310 PS (6065HTS, 6090 und 6090HTS) und 366 PS (6095HTS) ausgestattet und bietet neben der neuen Kabine Commander Cab IV viele neue Details, die Druschleistung, Wirtschaftlichkeit und Fahrkomfort verbessern sollen.

Die sechs Modelle der 60er Serie sind in bis zu vier Varianten lieferbar: Farmline, Topline, Balance und Climer. Erstere dient als Basisversion, die aber laut Deutz-Fahr in der Druschleistung der umfangreicher ausgestatteten Topline-Version (Serie für den 6095) in nichts nachsteht. Die Topline-Version richtet sich dann auch in erster Linie an Lohnunternehmer, die laut Hersteller bei ständig wechselnden Einsatzsituationen mit den zusätzlichen Automatik-Funktionen noch schneller und bequemer arbeiten können. Hinzu kommt als dritte Version die Balance Ausstattung, die nun für alle Modelle lieferbar ist. Sie ermöglicht einen Seitenhangausgleich von bis zu 20 % und einen Ausgleich von Steigungen und Gefällen von bis zu 6 %. Als vierte und letzte Variante ist der 6060 HTS als Climber lieferbar. Dieses Modell wurde für extreme Hanglagen konzipiert und verfügt über ein hydraulisch verstellbares Fahrwerk sowie einen serienmäßigen Allradantrieb.

Die neuen Modelle 6060 HTS, 6090 HTS, 6065 HTS und 6095 HTS bieten neben einem elektrisch verstellbaren Dreschtrommelvariator (Drehzahlen von 420 bis 1.205 1/min) und einer synchronisierten Wendetrommel auch einen stufenlosen Haspelantrieb, der sich automatisch der Fahrgeschwindigkeit anpasst. Ein Luftkompressor mit einem 30 l-Tank und zwei neue Bereifungsvarianten (900/60 R32 und 600/55 R22,5 sowie 710/78 R34 und 540/95 R24) runden die Ausstattung ab. Bemerkenswert ist außerdem, so Deutz-Fahr, dass die 60er-Baureihe auch mit einer 800er Bereifung noch unter 3,50 m Außenbreite bleibt.

Die Vario-Schneidwerke mit Arbeitsbreiten von 5,50 m bis 7,20 m verfügen für eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen und Fruchtarten über eine auf Knopfdruck stufenlos verstellbare Tischlänge von 575 mm bis 1.075 mm. Außerdem sind klappbare Schneidwerke mit Arbeitsbreiten von 4,80 m bis 7,20 m erhältlich, die – je nach Modell – zum Straßentransport auf minimal 3,00 m (3,80 m bei Arbeitsbreite 7,20 m) zusammengeklappt werden können.

Augenfällig bei der 60er-Mähdrescher-Baureihe ist das neue, moderne Design durch die senkrecht angeschlagenen Wartungsklappen auf beiden Seiten des Mähdreschers. Je zwei große Klappen lassen sich werkzeuglos öffnen, sollen die tägliche Wartung und den Service erleichtern und geben nun auch den Zugang zum Motor und der Hydraulikanlage frei. Eine integrierte Leiter an der Innenseite einer der Wartungsklappen ist nun immer an Bord und ermöglicht den Zugang zu allen Bereichen auch auf dem Feld. Der Zugang zur Kühlanlage wurde durch die Neugestaltung laut Deutz-Fahr ebenfalls erleichtert. Auch die Arbeits- und Wartungsbeleuchtunganlage wurde komplett überarbeitet. So verfügt die neue 60er-Baureihe neben den sechs Haupt- und sechs Arbeitsscheinwerfer über elf weitere zusätzlich Arbeitsscheinwerfer rund um die Maschine. Hinzu kommen außerdem nun auf Wunsch lieferbare Kameras am Heck und am Entladerohr. Die Entladerohre sind nun passend zu den bekannten Schneidwerken von 4,80 m bis 7,20 m in drei Längen von 4,00 m, 5,00 m und 5,60 m lieferbar.

Die CommanderCab IV der neuen 60er-Serie ist laut Deutz-Fahr besonders bedienungsfreundlich ausgelegt: Mit einer übersichtlichen Bedienkonsole auf der rechten Seite, gut ablesbaren Anzeigen und klar gruppierten Schaltern sowie dem neu entwickelten Bordrechner präsentiert sich der Fahrerplatz nicht nur in einem neuen Design, sondern auch ergonomisch modern und funktionell. Der CCM (Combine Control Management) genannte Bordrechner vereint alle Bedienfunktionen und Anzeigen in einem Gerät. Das großformatige zentrale Display zeigt die Werte für die Verlustsensoren, Überkehr, Motorauslastung, Schnitthöhe und diverse andere Funktionen an. Außerdem können die Einstellungen der Schüttler, des Reinigungsgebläses, die Schnitthöhenprogrammierung und diverse weitere Funktionen zentral über das CCM gesteuert werden. Ein weiteres Merkmal der Kabine ist die dreifach verstellbare Lenksäule, ein vergrößertes Korntankfenster sowie die komfortablen Armlehnen des Fahrersitzes.

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Rubrik:
Erntemaschinen

Artikel eingestellt am:
22.11.2009, 19:13

Quelle:
SAME DEUTZ-FAHR DEUTSCHLAND GmbH/ltm-KE
www.deutz-fahr.com

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