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Pöttinger: Kontrollierte Zerstörung für höchste Maschinenqualität

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Artikel eingestellt am:
30.4.2010, 13:04

Quelle:
Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
www.poettinger.at

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Das Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) ist das Herzstück im Hause Pöttinger punkto Qualitätssicherung. Seit fünf Jahren werden hier die Maschinen auf ihre Qualität und Tauglichkeit in praxisnahen Einsatzbedingungen getestet. Forschung, Entwicklung und Umsetzung greifen Hand in Hand. Das Prüfzentrum ist nach Herstellerangaben weltweit eines der modernsten in der Landtechnik und hat einen exzellenten Ruf. Viele internationale Produzenten lassen deshalb hier ihre Erzeugnisse auf Praxistauglichkeit testen, darunter beispielsweise Airbus-Industries und viele namhafte Autobauer.

Die Prüftests sparen Zeit und Kosten: Bis zu 75 Prozent gegenüber einem Feldversuch. In kurzen Zeiträumen können so die Lebensleistungen der Maschinen durchgeprüft werden. Das gewährleistet, so Pöttinger, optimale Einsatzsicherheit in der Praxis. Bei Pöttinger werden von jedem neuen Modell mindestens zwei Prototypen gebaut. Davon wird einer für die Prüfung im TIZ „geopfert“ und einer geht in den praktischen Feldversuch. Im Jahr 2009 wurden alleine mit den praktischen Versuchseinsätzen 8.300 ha Fläche bearbeitet.

Zu den Prüfanlagen des Zentrums zählen unter anderem ein 4-Poster zur Simulation von Straßentransporten, ein Multi-Axialer-Simulations-Tisch (MAST), ein Bauteileprüffeld für Test von Einzelkomponenten, eine Klimakammer, Antriebsprüfstände, sowie Elektronik-Testmöglichkeiten.

Auf dem MAST mit einer Nutzlast bis zu 4.500 kg werden die Anbaugeräte mit bis zu 40 Schwingungen pro Sekunde kräftig durchgerüttelt. Ohne Pause verbringt ein Gerät 24 Stunden auf dem MAST. Im 4-Poster wird das gesamte Arbeitsleben einer Maschine im Zeitraffer simuliert. Hier beträgt die Nutzlast sogar bis 25.000 kg.

Zur Prüfung der äußeren Einflüsse geht es dann noch in die Klimakammer: Bei Temperaturen von minus 70 bis plus 180 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit werden die Grenzen ausgetestet. Im so genannten „Shaker“ werden Komponenten zusätzlich zu den Extremtemperaturen noch in Schwingung gebracht. Die jeweiligen Tests sind immer auf die maximale Belastung ausgelegt. Bei den Landmaschinen werden die Maßstäbe den Kundensegmenten angepasst, dies bedeutet damit laut Pöttinger sowohl für den Landwirt als auch für den Lohnunternehmer absolute Sicherheit.

Neben allen diesen Tests werden parallel ausführliche Feldversuche durchgeführt. Diese zusätzlichen Erkenntnisse mit den Ergebnissen aus der Prüftechnik sollen ein, für den Kunden optimales Ergebnis ergeben: Pöttinger ist mit seiner Kompetenz nach eigenen Angaben ein Vorreiter am Markt für prozessorientierte Lösungen in vielen zentralen Fragen des Ackerbaus und des Grünlandes. „Wir machen unseren Kunden die Arbeit leichter und steigern ihre Lebensqualität: Uns genügt es nicht, dass Technik gut funktioniert, sie muss auch perfekt in die Welt unserer Kunden passen“, sind Heinz und Klaus Pöttinger überzeugt.

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