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DEUTZ-FAHR stellt 600-PS-Großschlepper AgroXXL vor

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Wem der von Deutz-Fahr auf der Agritechnica 2009 als Prototyp vorgestellte AgroXXL irgendwie bekannt vorkam, hat sich nicht getäuscht: Hinter Deutz-Fahr-Design und -Farbgebung verbirgt sich der achträdrige Knicklenker, den die DTU (Deutsche Traktoren Union) bereits vor einigen Jahren entwickelt und als T860 präsentiert hatte. Deutz-Fahr hat dieses interessante Traktorenkonzept jetzt übernommen und in Hannover vorgestellt, um zunächst das Kundeninteresse auszuloten. Wann die Serienproduktion des Großschleppers startet, ist derzeit noch offen. Laut Deutz-Fahr hat der AgroXXL hat bereits wichtige Entwicklungs-Tests bestanden, wird aber noch weiteren Praxiseinsätzen und Belastungsprüfungen unterzogen werden, um den hohen Qualitäts- und Leistungsstandards von SDF vollständig zu entsprechen. Als Hauptabsatzmärkte für den 600-PS-Knicklenker sieht Deutz-Fahr Osteuropa und die GUS-Länder, wo, so Deutz-Fahr, nicht unbedingt die westeuropäischen High-Tech-Konzepte gefragt sind, sondern ein Traktorenkonzept, dass einfach und effektiv die Kraft auf den Acker bringt.

Mit dem auf der Agritechnica 2009 als Prototyp vorgestellten 600-PS-Großschlepper AgroXXL hat Deutz-Fahr vor allem Großbetriebe in Osteuropa und den GUS-Ländern als Kunden im Visier. Basis für den achträdrigen Knicklenker ist der von der DTU (Deutsche Traktoren Union) entwickelte T860.
Wie heißt der Deutz-Fahr Knicklenker nun wirklich? Auch wenn die Motorhaube des in Hannover gezeigten Prototypen der Schriftzug „Agron XXL 1630“ zierte, bezeichnet Deutz-Fahr den Großschlepper derzeit offiziell als AgroXXL.
Unter der mächtigen Motorhaube des Deutz-Fahr AgroXXL arbeitet ein DEUTZ V8-Turbodiesel mit Ladeluftkühlung vom Typ TCD 2015 V08, der über eine maximale Leistung von 600 PS (440 kW) und einen Hubraum von 16,0 l sowie ein maximales Drehmoment von 2.800 Nm verfügt. Die maximale Breite des AgroXXL beträgt laut Deutz-Fahr weniger als 2,85 m. Damit ist der Großschlepper uneingeschränkt straßentauglich.
Beim Deutz-Fahr AgroXXL setzt man auf vier angetriebene Achsen und eine Knicklenkung. Die beiden Achspaare, sogenannte Planetenpendelachsen (Boogie-Achsen), werden über Gelenkwellen angetrieben – das Hinterachspaar ist elektrisch zuschaltbar. Das spart auf der Straße Kraftstoff und vermindert den Verschleiß. Beide Achspaare sind mit unter Last schaltbaren Differentialsperren ausgestattet, die immer für die bestmögliche Zugkraftübertragung sorgen sollen.
Durch die Achsanordnung beim AgroXXL erreicht man laut Deutz-Fahr je nach Bereifung Reifenaufstandsflächen, die gleich groß oder größer sind als bei Raupenschleppern. Dadurch wird, so Deutz-Fahr, deutlich, wie bodenschonend das Konzept trotz seiner Größe ist. Die Boogie-Achsen erlauben zudem eine gute Bodenanpassung für eine maximale Zugkraftübertragung.
Eine Dreipunkthydraulik gibt es im Heck des Deutz-Fahr AgroXXL ebenso wenig wie eine Zapfwelle. Die Arbeitsgeräte werden in einem Zugpendel angehängt. Zusätzlich stehen wahlweise ein automatisches Zugmaul sowie eine Kugelkopfkupplung zur Verfügung, damit auch Standard-Geräte (z.B. große Güllefässer) mitgeführt werden können. Für den Antrieb der Arbeitsgeräte gibt es eine Hydraulik mit 170 l/min bei einem Öldruck-Betriebsdruck von 200 bar und bis zu sechs elektronische Zusatzsteuergeräte. Auf der Ladeplattform können über ein Wechselbrückensystem zum Beispiel Saatgut- oder Düngertanks aufgebaut werden. Wahlweise kann auf dem Hinterwagen auch eine Kugelkopfkupplung K 110 zum Aufsatteln von Anhängern montiert werden.

Beim AgroXXL setzt man auf vier angetriebene Achsen und eine Knicklenkung. Die beiden Achspaare, sogenannte Planetenpendelachsen (Boogie-Achsen), werden über Gelenkwellen angetrieben – das Hinterachspaar ist elektrisch zuschaltbar. Das spart auf der Straße Kraftstoff und vermindert den Verschleiß. Beide Achspaare sind mit unter Last schaltbaren Differentialsperren ausgestattet, die immer für die bestmögliche Zugkraftübertragung sorgen sollen.

Durch diese Achsanordnung erreicht man laut Deutz-Fahr je nach Bereifung Reifenaufstandsflächen, die gleich groß oder größer sind als bei Raupenschleppern. Dadurch wird, so Deutz-Fahr, deutlich, wie bodenschonend das Konzept trotz seiner Größe ist. Gleichzeitig erreicht man durch die Knicklenkung mit einem Knickwinkel von 40° nach Herstellerangaben einen Wenderadius von nur 5,50 m (innen) beziehungsweise 8,75 m (außen) bei sehr geringen Scherkräften am Vorgewende. Der Großschlepper AgroXXL besitzt mit seinem Fahrwerk eine volle Straßentauglichkeit bei einer maximalen Breite von weniger als 2,85 m. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 32,0 t und ermöglicht eine Zuladung von bis zu 12,5 t. Die Bremsanlage verfügt über hydraulische, ölgekühlte Mehrscheiben-Servobremsen in beiden Achspaaren.

Angetrieben wird der AgroXXL von einem DEUTZ V8-Turbodiesel mit Ladeluftkühlung vom Typ TCD 2015 V08, der über eine maximale Leistung von 600 PS (440 kW) und einen Hubraum von 16,0 l verfügt. Niedrige Geräuschemissionen, ein hohes Drehmoment von 2.800 Nm, das bereits ab 1.300-1.500 U/min zur Verfügung steht, ein niedriger Kraftstoffverbrauch und, wie bei Deutz-Fahr üblich, lange Ölwechselintervalle tragen laut Deutz-Fahr erheblich zu den niedrigen Betriebskosten bei.

Das Full-Powershift-Getriebe verfügt über 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge. Die maximale Höchstgeschwindigkeit beträgt 40 km/h und wird bei reduzierter Motordrehzahl erreicht. Im Hauptarbeitsbereich von 5-13 km/h stehen 10 Gänge zur Verfügung, die weich und ruckfrei geschaltet werden. Für die zügige Beschleunigung steht eine Kick-Shift-Funktion zur Verfügung, die das Überspringen von Gangstufen ermöglicht. Außerdem verfügt das Getriebe über eine elektrische Parkbremse.

Die Hydraulikanlage des AgroXXL ist selbstverständlich druck- und mengengesteuert (Load-Sensing) und verfügt serienmäßig über vier elektronische Zusatzsteuergeräte, optional sind sechs Zusatzsteuergeräte lieferbar. Die Förderleistung beträgt nach Herstellerangaben 170 l/min bei einem Öldruck-Betriebsdruck von 200 bar.

Die Arbeitsgeräte werden in einem Zugpendel angehängt. Zusätzlich stehen wahlweise ein automatisches Zugmaul sowie eine Kugelkopfkupplung zur Verfügung, damit auch Standard-Geräte (z.B. große Güllefässer) mitgeführt werden können. Bauartbedingt verfügt der AgroXXL im Heck über eine Ladeplattform, auf der über ein Wechselbrückensystem zum Beispiel Saatgut- oder Düngertanks aufgebaut werden können. Wahlweise kann auf dem Hinterwagen auch eine Kugelkopfkupplung K 110 zum Aufsatteln von Anhängern montiert werden.

Wie bei Deutz-Fahr üblich, so der Hersteller, ist die Kabine des AgroXXL geräumig und sehr komfortabel. Ausgestattet mit dem PowerCom-Bedienhebel, iMonitor und einer übersichtlichen Anordnung der Schalter und Bedienelement soll sie dem entsprechen, was Fahrer von Deutz-Fahr erwarten. Beifahrersitz, Klimaanlage und vielfältige Ablagemöglichkeiten gehören ebenso zur Serienausstattung wie eine Kühlbox. Schließlich verbringen die Fahrer schon einmal acht bis zehn Stunden in der Kabine, was bei einem Kraftstofftank mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1.200 l auch kein Problem darstellen würde. Zusätzlich liefert Deutz-Fahr mit seinen satellitengestützten Spurführungssystem Agrosky auch noch die passende Lenktechnik, um den Fahrer weiter zu entlasten. Je nach eingesetztem System werden Spurgenauigkeiten von bis zu +/- 2 cm erreicht.

Quelle: SAME DEUTZ-FAHR DEUTSCHLAND GmbH/ltm-KE (www.deutz-fahr.com)

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