Zentral für Einböcks INVERA ist eine Kameraeinheit mit künstlicher Intelligenz, die Kulturpflanzen sicher identifiziert, zwischen Nutzpflanzen sowie Unkraut unterscheidet und die Erkennungsleistung kontinuierlich durch das Sammeln weiterer Bilddaten verbessert. Die Internetanbindung ermöglicht es, zusätzliche Pflanzenmodelle oder Softwareupdates schnell einzuspielen und der optionale Remote-Support bietet schnelle Unterstützung unabhängig vom Standort.
Beim neuen In-Row-Hackgerät Einböck INVERA kommt für jede Pflanzenreihe eine separate Kamera zum Einsatz, die die hydraulisch angetriebenen Hackmesser steuert. Diese arbeiten von beiden Seiten in die Reihe hinein und entfernen Unkraut direkt zwischen den Kulturpflanzen. Die robuste und wartungsfreie Hydraulik reagiert Einböck zufolge innerhalb von Millisekunden, sodass – abhängig von Kultur, Geschwindigkeit und Bodenverhältnissen – Sicherheitsabstände von nur etwa einem Zentimeter möglich sind.
Die für professionelle Betriebe im Acker- und Gemüsebau entwickelte Einböck INVERA steht in zwei Versionen zur Verfügung: Mit dem AIR-Hackelement, dem „schwebenden“ Element mit Linearmotor zur automatischen Höhenführung ohne Stützräder – vor allem für den Gemüsebau und mit dem PLUS-Hackelement mit Tasträdern für Arbeitsbreiten bis zu 6 m und maximal 12 Reihen. Das PLUS-Element kann zusätzlich mit Schneidscheiben und SECTION-CONTROL ausgerüstet werden, etwa für Kulturen wie Zuckerrüben oder Kürbis. Ein indirekt gefederter Reihenstriegel steht als Nachlaufwerkzeug zur Verfügung. Ergänzend bieten ultraflache Gänsefußscharen eine vollflächige Bearbeitung zwischen den Reihen. Für eine präzise Tiefenführung kann wahlweise ein Fahrwerk mit Lufträdern oder spezielle Rollsterne eingesetzt werden.