In einer Stichleitung können nach Herstellerangaben Tiere ab einem Gewicht von 55 Kilogramm mit zwei unterschiedlichen Rezepturen für weibliche und männliche Tiere gefüttert werden. Dadurch wird es möglich, alle Tiere mit der geschlechtsspezifisch notwendigen Energie zu versorgen.
Das neue WEDA System „Eberstich“ kann bei vorhandenen Anlagen einfach nachgerüstet werden, da es sich um eine softwarebasierte Lösung handelt. Nahezu alle WEDA-Anlagen, die mit einem M16 oder einem 4PX-Rechner arbeiten, sind nach Herstellerangaben nachrüstbar. Einzige Voraussetzung: Die kleinste zu fütternde Portion in einem Stich muss mindestens doppelt so groß sein, wie der Leitungsinhalt des Fütterungsrohres.
Das würde laut WEDA beispielsweise bedeuten, dass man bei einem Stich von 50 Metern Länge bei einem Rohrdurchmesser von 50 Millimetern mindestens 160 Liter je Fütterungsblock und Mahlzeit dosieren müsste. Das System kann also schon bei kleineren Mengen eingesetzt werden.