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Deere & Company erzielt Rekordgewinn von 537 Millionen US-$ im dritten Quartal

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Wie Deere & Company am Mittwoch mitteilte, hat das Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2007 (31. Juli) einen Gewinn von 537,2 Millionen US-$ (Vorjahr: 436,0 Millionen US-$) bzw. US-$ 2,37 je Aktie (US-$ 1,85) erzielt. Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte 537,2 Millionen US-$ (435,7 Millionen US-$) oder US-$ 2,37 (US-$ 1,85) je Aktie. Damit erzielte das Unternehmen das bislang beste Ergebnis eines dritten Quartals in seiner Geschichte. In den ersten neun Monaten belief sich der Gewinn auf 1,400 Milliarden US-$ (1,416 Milliarden US-$) bzw. US-$ 6,12 je Aktie (US-$ 5,96), wobei das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 1,400 Milliarden US-$ (1,177 Milliarden US-$) bzw. US-$ 6,12 (US-$ 4,95) je Aktie betrug.

„Die Bemühungen von Deere & Company zum Aufbau eines hervorragenden Unternehmens erfahren insbesondere durch die sich weiter verbessernden Rahmenbedingungen in der weltweiten Landwirtschaft zusätzliche Dynamik und führen damit zu sehr guten Ergebnissen“, so der Verwaltungsratsvorsitzende von Deere & Company, Robert W. Lane. „Mit neuen fortschrittlichen Produkten und Dienstleistungen können wir unsere Präsenz auf den Märkten der Welt stärken. Außerdem sorgt die strenge Kontrolle der Aktiva dafür, dass John Deere die Wünsche seines wachsenden Kundenstamms auf höchstem Niveau erfüllt und dennoch die Lagerbestände niedrig und effizient hält. Mit diesem dritten Quartal sind die Forderungen an den Handel und die Lagerbestände im Verhältnis zum Umsatz im 29. Quartal in Folge gegenüber den entsprechenden Vorjahreszeiträumen zurückgegangen.“

Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im dritten Quartal um 6 % auf 6,634 Milliarden US-$ bzw. in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 5 % auf 17,914 Milliarden US-$. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 5,985 (5,677 Milliarden US-$) im Quartal und auf 16,066 Milliarden US-$ (15,398 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten.
Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten wuchsen im dritten Quartal um 5 % bzw. in den ersten neun Monaten um 4 %, wobei sich günstige Umrechnungskurse und Preiserhöhungen mit 5 % im Quartal bzw. 4 % in den ersten neun Monaten auswirkten. Während die Maschinenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada im dritten Quartal um 5 % bzw. in den ersten neun Monaten um 4 % zurückgingen, stiegen sie außerhalb Nordamerikas im dritten Quartal um 30 % bzw. in den ersten neun Monaten um 25 %. Dabei trugen günstige Umrechnungskurse mit 6 Prozentpunkten im dritten Quartal bzw. 7 Prozentpunkten in den ersten neun Monaten zum Ergebnis außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas bei.
Die John Deere Maschinensparten erzielten einen Betriebsgewinn von 708 Millionen US-$ (583 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 1,807 Milliarden US-$ (1,630 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. In beiden Zeiträumen war das gute Ergebnis in erster Linie auf die Durchsetzung besserer Preise zurückzuführen; im dritten Quartal kam die gestiegene Landmaschinenproduktion hinzu. Nachteilig wirkten sich jeweils höhere Rohstoffkosten und gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten aus.
Der nach wie vor disziplinierte Einsatz der Aktiva trägt weiterhin Früchte. Die Forderungen an den Handel und die Lagerbestände beliefen sich am Ende des dritten Quartals auf 6,227 Milliarden U-$ (6,264 Milliarden US-$) und entsprachen damit 30 % (32 %) des Umsatzes der letzten zwölf Monate.
Die Umsätze der Sparte Landmaschinen stiegen um 16 % im dritten Quartal bzw. um 14 % in den ersten neun Monaten vor allem aufgrund höherer Liefermengen, der Durchsetzung besserer Preise und günstiger Umrechnungskurse. Der Betriebsgewinn lag im dritten Quartal bei 431 Millionen US-$ (249 Millionen US-$) und in den ersten neun Monaten bei 1,055 Milliarden US-$ (739 Millionen US-$). Im dritten Quartal begünstigten dabei in erster Linie höhere Umsätze, gestiegene Produktionsmengen und die Durchsetzung besserer Preise das Betriebsergebnis, wenngleich eine Steigerung der Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung den Gewinn teilweise schmälerten. In den ersten neun Monaten wirkten sich die Durchsetzung besserer Preise und größere Liefermengen positiv auf das Ergebnis aus, während gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten, die zu einem erheblichen Teil auf Wachstumsinitiativen und die Auswirkungen von Umrechnungskursen zurückzuführen waren, sowie gestiegene Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung das Ergebnis minderten.
Der Finanzdienstleistungsbereich erzielte einen Betriebsgewinn von 92,1 Millionen US-$ (90,8 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 266,8 Millionen US-$ (496,8 Millionen US-$) in den ersten neun Monaten; in letzterem war der Ertrag aus dem nicht weitergeführten Krankenversicherungsgeschäft enthalten. Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im dritten Quartal 92,1 Millionen US-$ (90,5 Millionen US-$) bzw. in den ersten neun Monaten 266,8 Millionen US-$ (256,9 Millionen US-$). In beiden Zeiträumen war das Wachstum dabei in erster Linie auf ein größeres Finanzierungsportfolio zurückzuführen; allerdings schmälerten höhere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken sowie gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten das Ergebnis der ersten neun Monate.

Deere & Company erwartet, dass die Rahmenbedingungen für die weltweite Landwirtschaft wegen des Wirtschaftswachstums, relativ hoher Erzeugerpreise und einer starken Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin günstig bleiben. Ethanol, Biodiesel, Windenergie und andere erneuerbare Energiequellen werden auch weiterhin weltweit durch Politik und Gesetzgebung erheblich gefördert. Deere & Company bleibt bei ihrer Einschätzung, dass die Endabnehmerumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada im weiteren Jahresverlauf an Dynamik gewinnen werden. Die Umsätze der Branche werden in dieser Region im Geschäftsjahr voraussichtlich um 5 % steigen, vor allem im Großtraktoren-Bereich.
Die europäischen Märkte dürften auch weiterhin von guten Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft begünstigt werden, wenngleich schwierige Witterungsverhältnisse die Nachfrage nach Landmaschinen abgeschwächt haben. In Westeuropa werden die Umsätze der Branche um etwa 2 % steigen. Dagegen verzeichnen die Märkte in Osteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) einschließlich Russland, deutlich wachsende Umsätze wegen der großen Nachfrage nach leistungsfähigen Landmaschinen. In Südamerika haben sich die Bedingungen weiter verbessert und die Branche erwartet 30 % mehr Umsatz. Auf dem brasilianischen Markt wirken sich höhere Erzeugerpreise aus; außerdem wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht für die staatliche Förderung der Finanzierung von Landmaschinen durch die FINAME. In Australien werden die Umsätze der Branche infolge der ausgeprägten Dürre zu Beginn des Jahres um etwa 20-25 % zurückgehen. Die John Deere Landmaschinenumsätze werden angesichts dieser Faktoren und Marktentwicklungen im Geschäftsjahr 2007 weltweit um etwa 16 % steigen, wobei etwa 3 Prozentpunkte auf den Umrechnungskursen beruhen.
Aller Voraussicht nach werden die Maschinenumsätze von Deere & Company insgesamt im vierten Quartal um 16 % bzw. im Geschäftsjahr um 7 % steigen. Für das vierte Quartal wurden dabei der Umsatz von LESCO Inc. mit 5 Prozentpunkten sowie günstige Umrechnungskurse mit 3 Prozentpunkten berücksichtigt. LESCO ist ein Anbieter von Verbrauchsgütern für die Rasenpflege, den Landschaftsbau, die Golfplatzpflege und den Pflanzenschutz, der im dritten Quartal übernommen wurde. Insgesamt beläuft sich die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr auf 1,700 Milliarden US-$.

„Die jüngsten Ergebnisse des Unternehmens spiegeln die Bedeutung der Ertragskraft als zentrales Anliegen der Unternehmensführung wider“, sagte Lane. „Wir haben deutliche Fortschritte dabei erzielt, Kosten und Aktiva zu begrenzen und gleichzeitig diszipliniert in Wachstum zu investieren. Insgesamt ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt, um von den Entwicklungen zu profitieren, die sich in unserer Zeit weltweit abzeichnen, wie wachsender Wohlstand sowie steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Futtermitteln und Bio-Kraftstoffen. Diese Entwicklungen stimmen uns recht zuversichtlich. Wir halten sie für viel versprechend für das Unternehmen, seine Investoren und all jene, die Anteil an unserem anhaltenden Erfolg haben.“

Quelle: Deere & Company European Office/bearb. (www.deere.de)

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