Grimme bereitet insbesondere selbstfahrende Erntemaschinen seit vielen Jahren werksseitig auf. Mit dem kontinuierlichen Ausbau dieses Geschäftsbereichs stiegen auch die Anforderungen an Fläche und Infrastruktur. Das neue Zentrum soll hier zusätzliche Kapazitäten schaffen. Nach Unternehmensangaben lassen sich die bisherigen Aufbereitungskapazitäten damit versechsfachen.
Das Gebäude entstand innerhalb weniger Monate und umfasst Grimme zufolge rund 5.500 m². Neben einem großzügig dimensionierten Werkstattbereich gehören ein überdachter Waschplatz und ein Bürotrakt zur Anlage; mehr als 30 Mitarbeitende haben im Sommer 2026 den Betrieb aufgenommen.
„Das neue Zentrum dient primär der Aufbereitung von Gebrauchtmaschinen, unterstützt aber auch die Erprobung und Validierung unserer zahlreichen Prototypen, für die die Kapazitäten am Standort Damme inzwischen nicht mehr ausreichen. Darüber hinaus greift unsere Grimme Manufaktur bei Engpässen auf das große Know-how der Mitarbeiter zurück. Wir sind sehr stolz auf diese Mannschaft, die bereits viel bewegt hat und auch künftig viel bewegen wird“, erläutert Christoph Grimme.
Die Lage direkt an der Autobahn 1 bietet zudem eine günstige Verkehrsanbindung für die An- und Auslieferung der Maschinen. Der neue Standort ergänzt damit die bestehenden Strukturen am Stammsitz in Damme und schafft räumliche Voraussetzungen für die weitere Ausweitung der Gebrauchtmaschinenaufbereitung.