Größere Arbeitsbreiten und der Wunsch nach höherer Arbeitsgeschwindigkeit einerseits, gestiegene Düngerpreise, verschärfte Umweltauflagen sowie die damit verbundene Notwendigkeit zu teilflächenspezifischer Arbeitsweise andererseits, fordern die stetige Weiterentwicklung der Ausbringetechnik. Dabei rückt neben einem gleichmäßigen Streubild beim Anschlussfahren und beim Grenzstreuen die teilflächenspezifische Mengenanpassung immer deutlicher in den Fokus der Entwicklung von Wurf- und Pneumatikstreuern. Zur Demonstration werden die gemeldeten Mineraldüngerstreuer daher in einen Pflanzenbestand mit unterschiedlichen Versorgungsstufen geführt. Außerdem werden die verschiedenen Systemlösungen zum Rand- bzw. Grenzstreuen in Aktion gezeigt. Dabei wird unter anderem direkt sichtbar, ob randgenaues Arbeiten möglich ist. Zweimal täglich, jeweils um 11.00 Uhr und um 14.30 Uhr, werden die Düngerstreuer zeigen, wie sie die Anforderungen der Praxis meistern. Kommentiert wird die Vorführung von Dr. Markus Demmel von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Interessenten erhalten weitere Informationen, zum Beispiel über die Ergebnisse des DLG-Düngerstreuer-Tests, im Internet unter www.dlgtest.de. Angemeldet sind die AMAZONEN-WERKE, H. Dreyer GmbH & Co. KG aus Hasbergen-Gaste, BOGBALLE A/S aus Uldum (Dänemark), Becker Landtechnik aus Oberweser, Honermeier GmbH aus Gnutz, die Kverneland Group Soest GmbH aus Soest, Maschinen- und Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Güstrow und die Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, die ihren Sitz in Sinzheim hat.
Größer, schneller, breiter – bei zeitgleicher Reduzierung der Aufwandmenge je Hektar, so ist die Entwicklung bei den Pflanzenschutzspritzen zu beschreiben. Gleichzeitig ist bei der Applikation immer höhere Präzision bis hin zur Einzeldüsensteuerung sowie ein effizienter und umweltschonender Mitteleinsatz gefordert. Spritzarbeit soll zunehmend in den Abend und Nachtstunden erfolgen können. Damit kommt der Weiterentwicklung der Gestängestabilität und -balance bei Pflanzenschutzspritzen eine noch wichtigere Rolle zu. Vor diesem Hintergrund hat die DLG eine neue Hindernisbahn aufgebaut, die bei den DLG-Feldtagen 2010 erstmals in dieser Anordnung zu sehen sein wird. In einem Streckenabschnitt mit Hindernissen, die extreme Anforderungen an Gestängestabilität und -balance stellt, werden die Federungs- und Dämpfungseigenschaften der Spritzgestänge bzw. Spritzenfahrwerke besonders gefordert. Die Abstandssensoren zur Höhenführung der Gestänge bleiben in diesem Abschnitt der Strecke inaktiv. Anders bei der darauf folgenden Feldpassage: Hier kann jeder Hersteller zeigen, was seine Sensortechnik in Verbindung mit der Führung des Gestänges zu leisten in der Lage ist. Die Arbeitsgeschwindigkeit während der Passagen über die Hindernisse wird dabei für die Besucher angezeigt. Damit wird sehr anschaulich dargestellt, wie sich die verschiedenen Feldspritzen und deren Gestänge im üblichen Praxiseinsatz verhalten. Kommentiert werden diese Vorführungen, die täglich jeweils um 11.30 Uhr und um 14.00 Uhr stattfinden, von Professor Yves Reckleben vom Fachbereich Landbau der Fachhochschule Kiel. Angemeldet dazu haben sich Agrifac Machinery B.V. aus Steenwijk (Niederlande), die AMAZONEN-WERKE, H. Dreyer GmbH & Co. KG, Hasbergen-Gaste, AGCO Deutschland Challenger aus Marktoberdorf, Herbert Dammann Pflanzenschutztechnik aus Buxtehude-Hedendorf, Danfoil Production a/s aus Lögstör (Dänemark), HARDI GmbH, Wedemark, INUMA Fahrzeug-Service und Maschinenbau GmbH aus Aschara, John Deere Vertrieb, Bruchsal, Kverneland Group Soest GmbH aus Soest, Leeb Mechanik GmbH aus Oberpöring, Lemken GmbH & Co. KG aus Alpen, TECNOMA TECHNOLOGIES SAS aus Epernay (Frankreich) und die Vogel & Noot Landmaschinen GmbH & Co. KG aus Wartberg/Mürztal (Österreich).
Fortschritt ist Entwicklung, die beim Landwirt ankommt! Kaum eine technische Innovation der letzten Jahre hat im gesamten Pflanzenbau ähnlich schnell und eindrucksvoll Fuß fassen können. Die Vorteile des automatisierten Lenkens und des Vorgewendemanagements sind greifbar und direkt ökonomisch zu bewerten. Je nach Ausbaustufe und Genauigkeit erschließen sich die zahlreichen Vorteile der verschiedenen Systeme. Sie reichen von der einfachen Anzeige der idealen Fahrspur bis hin zu deutlich gesteigerter Produktivität und Qualität der geleisteten Arbeit, selbst während der Abend- und Nachtstunden. Neben Großbetrieben, für die diese Technologie zum „must have“ moderner Traktorenausstattung gehört, erschließen sich jetzt auch Betriebe mit geringerer Flächenausstattung diese Vorteile, die auch – und vielleicht gerade – in kleiner strukturierten Regionen die Feldarbeit „beflügeln“ können. Welche Vorteile die Systeme bei der Feldarbeit mit dem Traktor bieten und wie exakt sie arbeiten, wird dem Besucher täglich von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Vorführparcours der DLG-Feldtage 2010 anschaulich gezeigt. Dabei wird auch präsentiert, wie Hindernisse umfahren werden können. Dazu sind während der Vorführung Geräte zur Bodenbearbeitung im Schlepperheck- und/oder im Frontanbau angehängt. Kommentiert werden die Vorführungen von Dr. Markus Demmel von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Angemeldet sind AGCO GmbH – Fendt aus Marktoberdorf, AGCO Vertrieb Massey Ferguson aus Marktoberdorf, AGCO Valtra Vertriebs GmbH aus Marktoberdorf, Claas Vertriebsgesellschaft mbH aus Harsewinkel, Claas Agrosystems aus Gütersloh, CNH Deutschland GmbH – CASE ICH aus Heilbronn, CNH Deutschland GmbH – New Holland aus Heilbronn, geo-konzept GmbH aus Adelschlag, John Deere Vertrieb aus Bruchsal, KRESS & Co. GmbH aus Vaihingen, Müller-Elektronik GmbH & Co. KG aus Salzkotten, Reichhardt GmbH Steuerungstechnik aus Hungen, TeeJet Technologies GmbH aus Ludwigsburg und Topcon Positioning Systems Inc. aus Livermore (USA).
Niedrige Agrarpreise, teilweise massiv steigende Energiekosten und neue, höhere Cross Compliance-Anforderungen zum Erosionsschutz sind die Auslöser für eine intensive Diskussion um angepasste Bodenbearbeitungsstrategien – auch und gerade, was die Stoppelbearbeitung betrifft. Dabei hat sich das Spektrum der eingesetzten Geräte gerade verschoben. Einfachere Grubberbauformen, klassische Scheibeneggen und die bekannten Flügelschargrubber werden zunehmend verdrängt. Mehr und mehr finden sich mehrbalkige Grubber, zum Teil mit mehreren Werkzeugfeldern, im Einsatz. In der Regel können diese Geräte mit speziellen Scharen für die flache Stoppelbearbeitung beziehungsweise für die tiefere Grundbodenbearbeitung umgerüstet werden. Für den schnellen und einfachen Scharwechsel bieten die Hersteller teilweise Schnellwechselsysteme an. Während der Saison lautet aber das Ziel des Profis, möglichst wenig umrüsten zu müssen. Denn beispielsweise zum Zeitpunkt der Stoppelbearbeitung nach Weizen ist oft schon bei anderen Kulturen die zweite, tiefere Bearbeitung fällig. Immer mehr Landwirte nutzen deshalb ein zusätzliches „Spezialgerät“ zur überwiegend flachen Bearbeitung der Stoppel. Sehr gut von der Praxis angenommen werden vor allem Kurzscheibeneggen oder auch verschiedene Flachgrubberbauformen. Die spannende Frage nach der passenden Geräteausstattung für längere oder auch kürzere Stoppeln steht im Mittelpunkt dieser Thematik. Dabei muss auf einzelbetrieblicher Ebene, im überbetrieblichen Einsatz oder auch beim Lohnunternehmer zunächst die Frage geklärt werden, ob die Stoppelbearbeitung per Spezialsämaschine – wie z. B. der Kurzscheibenegge - erfolgen soll oder durch universell einsetzbare Grubber. Beide Szenarien beinhalten eine Vielzahl von Fragestellungen und Argumenten. Durch die Vielzahl der angemeldeten Geräte und die damit verbundene breite Herstellerbeteiligung bieten die DLGFeldtage 2010 die ideale Informationsplattform, um im Expertenkreis zu diskutieren und die Geräte im praktischen Einsatz zu erleben. Die Kommentierung der Vorführungen, die täglich jeweils um 10.00 Uhr und um 15.30 Uhr stattfinden, wird Professor Dr. Karlheinz Köller von der Universität Hohenheim übernehmen. Angemeldet sind die AMAZONEN-WERKE, H. Dreyer GmbH & Co. KG aus Hasbergen-Gaste, Auf der Landwehr GmbH aus Rietberg, Becker Landtechnik aus Oberweser, Güttler GmbH aus Kirchheim-Teck, HORSCH Maschinen GmbH aus Schwandorf, KUHN Maschinen-Vertrieb GmbH aus Schopsdorf, Kverneland Group Soest GmbH aus Soest, Lemken GmbH & Co. KG aus Alpen, LMB Sarink-Elfrink aus Voorst (Niederlande), Rabe Agri GmbH aus Bad Essen, VÄDERSTAD GmbH aus Werder-Derwitz und Vogel & Noot aus Wartberg/Mürztal (Österreich).