Die automatische Gerätekupplung besteht aus einer Kamera die Bilder des Anbaugerätes und des Arbeitsbereichs hinter dem Traktor überträgt, zwei am Anbaugerät montierten Orientierungspunkten die die Ausrichtung und den Abstand des Anbaugerätes zum Traktor festlegen, dem iMonitor zur Anzeige des Kuppelwegs und Parametereingabe sowie einer Steuereinheit mit welcher die Bilder erfasst und verarbeitet werden und welche die Annäherungsbewegung definiert (Motor, Getriebe und Lenkung) um die gewünschte Bahn zu erhalten die das Ankuppeln ermöglichen.
Laut Deutz-Fahr handelt es sich um ein effizientes und flexibles System, das in nur fünf Schritten die Sicherheit und den Komfort erhöht und die Kuppelzeiten verkürzt. Schritt eins ist dabei die Bilderfassung durch die Kamera. In Schritt zwei erfolgt die Auswertung der Bilder durch die Steuereinheit, welche die Ausrichtung und den Abstand des Anbaugerätes zum Traktor durch die Analyse der Größe und der Position der Orientierungspunkte berechnet. Im dritten Schritt erfolgt der Abgleich der Position des Traktors zum Anbaugerät, im vierten Schritt das Heranführen des Traktors an das Anbaugerät und im abschließenden fünften Schritt das automatische Ankuppeln des Anbaugerätes an den Traktor.
Ein wichtiges Hilfsmittel bei der Umsetzung dieses fortschrittlichen Systems ist hierbei Agrosky, welches, so Deutz-Fahr, als dienliches Navigations- und Ortungssystem fungiert. Der klare Vorteil dieses Systems liegt zum einen in dem gesteigerten Komfort, zum anderen in der gesteigerten Sicherheit, da sich kein Bediener mehr zwischen Anbaugerät und Traktor befinden muss. Das System wird laut Deutz-Fahr künftig auch für die Erkennung von Hindernissen im Arbeitsbereich des Traktors eingesetzt werden.