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Zetor präsentiert die neue Serie 6

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Auf der Agritechnica 2025 stellte Zetor die neue Serie 6 vor, die die vier Modelle 6130, 6140, 6150 und 6170 im Maximalleistungssegment von 96/131 bis 126/171 kW/PS umfasst mit neuer Kabine. Die neue Serie 6 bietet zwei Getriebevarianten, zwei Varianten der angetriebenen Vorderachse, eine Frontlader-Option und zahlreiche Wunschausstattungen.

Die neue Zetor Serie 6 verfügt über eine Multicontrol-Armlehne mit Joystick für den Frontlader und als Wunschausstattung ein 7-oder 12-Zoll-Terminal.
Klima- und Lichtsteuerung sowie das optionale Continental-Radio sind bei der Zetor Serie gut erreichbar im Dach eingebaut. Die Lichter werden per Touchpanel bedient.

Im Januar kündigte Zetor die neue Serie 6 an (siehe Artikel: „Zetor kündigt neue Serie 6 Traktoren für 2025 an”), zeigte sich aber noch zurückhaltend in Bezug auf technische Daten und Modellbezeichnungen. Der tschechische Hersteller präsentierte in Hannover die fertige Baureihe als universellen Traktor für jede Herausforderung.
Angetrieben werden die neuen Serie-6-Modelle von Deutz-4-Zylindermotoren mit 4 l Hubraum (Deutz 4.1 Stage V) und serienmäßigem Visco-Ventilator. Die gemessene Leistung des neuen 6130 gibt Zetor nach ECE R120 mit 91/124 kW/PS an, die des 6140 mit 98/133 kW/PS, die des 6150 mit 110/149 kW/PS und die des 6170 mit 120/163 kW/PS. Die Maximalleistung des 6130 beziffert Zetor mit 96/131 kW/PS, die des 6140 mit 105/143 kW/PS, die des 6150 mit 115/156 kW/PS und die des 6170 mit 126/171 kW/PS. Als maximales Drehmoment der turbogeladene Motoren mit Common-Rail-Einspritzung und vollelektronischer Steuerung nennt Zetor 564, 604, 663 sowie 699 Nm und betont den hohen Drehmomentanstieg, der den Kraftstoffverbrauch niedrig hält. Die EU-Abgasnorm der Stufe V erfüllen die Motoren durch Dieselpartikelfilter und selektive katalytische Reduktion mit AdBlue. Der Kraftstofftank fasst nach Herstellerangaben 300 l, der AdBlue-Tan 30 l.

In der Serienausstattung der Zetor Serie 6 bietet das ZF-Getriebe 30 Vorwärts- und 15 Rückwärtsgänge, die sich mit der Kriechgangoption auf 54 Vorwärts- und 27 Rückwärtsgänge erhöhen lassen. Die normale Mindestgeschwindigkeit beträgt nach Herstellerangaben 3,02 km/h, mit Kriechgang 0,2 km/h. Das lastschaltbare Getriebe umfasst fünf mechanische Bereiche, die durch die 6-stufige Lastschaltung PowerShift ergänzt werden, die per Knopfdruck am Schalthebel oder Joystick aktiviert wird – der Automatikmodus passt die Schaltung an gewünschte Leistung und aktuelle Belastung an. Der Wechsel der Fahrtrichtung erfolgt bis 10 km/h mit PowerShuttle elektrohydraulisch ohne Kupplungspedal und kann mit einem Hebel unter dem Lenkrad, am Schalthebel oder am Joystick ausgelöst werden; die Agressivität lässt sich in vier Stufen einstellen. Die PowerClutch Kupplungstaste am Schalthebel erlaubt auch Gangwechsel ohne Betätigung des Pedals. Speedmatching, Smart brake und die maximale Geschwindigkeit von 40 km/h sind serienmäßig, ein Radar kann optional eingebaut werden.
Die elektrohydraulisch betätigte Zapfwelle im Heck bietet die vier Drehzahlen 540, 540E, 1000 und 1000E, die optionale Frontzapfwelle dreht mit 1.000 U/min.

Die Hydraulik der neuen Zetor Serie 6 arbeitet als Hauptpumpe mit einer Axialpumpe, die laut Hersteller bis zu 120 l/min hydraulische Förderleistung erreicht, für die Lenkung steht eine 42-l/min-Pumpe zur Verfügung. Zetor nennt 4+1 hintere Hydraulikkreise mit 8+1 Schnellkupplungen, die mit zwei regelbaren Kreisläufen mechanisch gesteuert werden. Den Arbeitsdruck beziffert das Unternehmen mit 200 bar und bietet auf Wunsch Power Beyond und bis zu vier hydraulische Frontanschlüsse mit externer Bedienung.
Das Heck-3-Punkt-Hubwerk stemmt laut Zetor bis zu 9,7 t, verfügt über eine Bosch EHR der neuesten Generation und lässt sich an beiden Kotflügeln bedienen. Die maximale Hubkraft des optionalen Frontkrafthebers beträgt nach Herstellerangaben 3,5 t.

Zetor stattet die neue Serie 6 mit einer gefederten Carraro-Vorderachse aus, die in der Serienversion 4.700 kg Tragkraft bei 40 km/h und in der optionalen HD-Version 5.300 kg Tragkraft bietet, wodurch sich das zulässige Gesamtgewicht von 10 t auf 11,5 t erhöht. Für die unabhängige Federung der Räder zeichnen zwei unabhängig gefederte Halbachsen mit Trapezaufhängung verantwortlich. Der Federungsmodus lässt sich einstellen – automatisch, aus oder Position der Vorderachse nach Bedarf. Eine Zentralschmierung ist auf Wunsch erhältlich.

Zetor betont, durch die intelligente Steuereinheit sei die Serie 6 bereit für das autonome Fahren auf dem Feld und merkt außerdem an, die 3-stufige variable Lenkung ermögliche einen vollständigen Wendekreis mit einer einzigen Lenkradumdrehung. Den Radstand gibt Zetor mit 2,6 m an und den Wenderadius mit 12,2 m.

Gerade die neue Kabine der neuen Zetor Serie 6 mit serienmäßiger mechanischer Kabinenfederung zeigt das elegante Design des renommierten Studios Pininfarina; kombiniert mit einem ebenfalls serienmäßigen Durchsichtdach mit FOPS. Zur Serienausstattung zählt auch ein Sozius und ein pneumatisch gefederter Sitz mit Sicherheitsgurt von SEARS, der sich optional durch einen von GRAMMER ersetzen lässt.

Neben dem klappbaren und teleskopierbaren Lenkrad verfügt die Kabine über eine manuelle Heizung, eine neu entwickelte Klimaanlage, die Multicontrol-Armlehne, einen Joystick für den Frontlader und die Vorbereitung für das Radio; als Wunschausstattung lässt sich das Radio Continental mit Bluetooth und Freisprecheinrichtung einbauen. Je nach Bedarf kann ein universelles 7-Zoll-Terminal oder ein 12-Zoll-Modell mit AUTO GUIDANCE bestellt werden. Als Standard finden LED-Arbeitsscheinwerfer mit Coming-Home-Funktion Verwendung: Vier Dach- und zwei Frontscheinwerfer, die sich optional zu acht Dach- und vier Frontleuchten verdoppeln lassen. Auf Wunsch ist eine Lenkvorbereitung verfügbar, die mechanischen, beheizbaren Teleskopspiegel sind Teil der Serienausstattung.

Quelle: ltm-ME, Bilder: ltm-KE

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