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Bergmann debütiert mit Rübenreinigungswagen RRW 500

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Artikel eingestellt am:
18.10.2015, 7:25

Quelle:
ltm-ME, Bild: Ludwig Bergmann GmbH
www.bergmann-goldenstedt.de

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Mit dem dreiachsigen Rübenreinigungswagen RRW 500 stellt Bergmann ein Fahrzeug vor, das dazu konzipiert wurde, große Erntemengen aufzunehmen, zu transportieren und in kürzester Zeit in exakt angelegten Mieten abzulegen.

Die Sortimentserweiterung erklärt Bergmann damit, dass moderne Rübenroder unter optimalen Erntebedingungen und bei guter Ertragslage Rodeleistungen von mehr als 150 t pro Stunde erzielten und damit selbst die Fassungsvermögen der großen Roder (bis zu 43 t) auf langen Schlägen nicht ausreichten, um bis zur nächst gelegenen Miete durchgehend zu roden. Die Roder würden demnach als teure Transportfahrzeuge zweckentfremdet, um ihre Ladung bis zur Miete zu schaffen; gleichzeitig gehe wertvolle Rodezeit in der eng gesteckten Kampagne verloren. Diese Lücke soll der Bergmann Rübenreinigungswagen RRW 500 nun schließen.

Der Bunker des Bergmann Rübenreinigungswagens RRW 500 fasst nach Herstellerangaben 50 m³ (DIN). Angetrieben werden Bunker und Überladeband durch eine geschlossene Hochdruck-Hydraulik (bis zu 400 bar), die von der Traktor-Zapfwelle mit Energie versorgt wird. Unabhängig von der Traktorhydraulik soll der RRW 500 so Überladeleistungen von bis zu 2.100 t/h schaffen – nur die Zugleistung des Schleppers sollte nicht zu wenig sein, um die Fahrzeiten auf dem Feld gering zu halten. Bergmann beziffert die Abladezeit des vollen Bunkers (etwa 35 t) mit 50 s.
Für Stabilität des Bunkers sollen massive Seitenrungen, durchgehende, gekantete Seitenwänden und verschleißfeste Bodenbleche sorgen, die vollständig verschweißt werden.

Um den Überladevorgang zu einfach und effizient wie möglich zu gestalten, ist der obere Teil des Aufbaus des Rübenreinigungswagens RRW 500 durch eine zur rechten Seite schräg abfallende Aufsatzwand erhöht und das Austragsband des parallel fahrenden Roders kann so recht flach betrieben werden. Einblick in den Laderaum gewährt ein Lochgitter an der Stirnwand; durch Beleuchtung des Laderaums auch nachts.

Im Laderaum sollen speziell geformte Mitnehmerleisten, die mit Kettensträngen von hinten nach vorne bewegt werden, Verletzungen an den Rüben vermeiden; mit der gleichen Methode werden die Rüben auf das Überladeband transportiert. Gereinigt wird die Ernte einerseits durch eine mit achtkantigen Gummischeiben bestückte Reinigungswalze und andererseits durch das 180 cm breite Überladeband, mit Gitterstäben und gummierten Mitnehmerfingern. Erdanhaftungen und Fremdkörper können durch das Überladeband auf den Boden fallen und werden nicht mit eingelagert.

Das Überladeband des Bergmann RRW 500 lässt sich 3-fach hydraulisch klappen, und soll so bis zu 10 m breite Mieten ermöglichen. Auf dem Acker lässt sich das Überladeband in eine senkrechte, gestreckte Position bringen, währende es auf der Straße, um eine Transportbreite von 3 m nicht zu überschreiten, in den vorderen Teil des Bunkers geklappt wird.

Für Bodenschonung sorgen am RRW 500 großvolumige Räder und eine optionale Hundeganglenkung, bei der alle drei Achsen elektrohydraulisch zwangsgelenkt sind und sich via Terminal manuell ansteuern lassen, um den Rübenreinigungswagen nach links oder rechts ausschwenken zu lassen. Achsausgleiche von 300 mm je Achse sollen Bodenunebenheiten oder Pflugfurchen optimal puffern. Für die Straßenfahrt wird die mittlere Achse starr gestellt; erste und dritte Achse führen die Zwangslenkungsimpulse aus und sollen so zu einem komfortablen Fahrverhalten beitragen. Ein hydraulisches Fahrgestell soll das sichere Fahrverhalten auf der Straße fördern.

Optional lässt sich der Bergmann Rübenreinigungswagens RRW 500 mit LED-Beleuchtungseinheiten und Farbkameras ausstatten.

Bergmann zeigt seinen neuen Rübenreinigungswagen RRW 500 und weitere Neuheiten auf der Agritechnica 2015 in Halle 27, Stand B32.

Autorin: Magdalena Esterer

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