Die 750 ist die erste Novag-Sämaschine mit IntelliHead – einer neuen Generation von Verteilerköpfen mit größerem Durchmesser und fortschrittlicher Teilbreitenschaltung. IntelliHead kann nicht nur einzelne Reihen automatisch abschalten, um Überlappungen zu vermeiden, sondern integriert auch eine Saatgutflussüberwachung, so dass die Verteilgenauigkeit in Echtzeit vollständig kontrolliert werden kann. Die neueste Isobus-Anwendung unterstützt dynamisches DDOP (Device Description Object Pool). Ebenso können auch aktive Reihen manuell ausgewählt werden, was eine mühelose Aussaat und Überwachung von Kulturen wie Raps oder Mais in Vielfachen des Standardreihenabstands ermöglicht. Ab 2026 wird IntelliHead als Option für alle Novag-Maschinen ab 6 m Arbeitsbreite erhältlich sein.
Die T-ForcePlus 750 verfügt über eine neue Plattform, die nach Herstellerangaben verstärkte Rahmen und Buchsen, ein optimiertes dreiteiliges Klappsystem und einen neu gestalteten Saatgut- und Düngertank kombiniert. Praktische Details wie neue Leitern, eine integrierte Werkzeugkiste und kompaktere Transportabmessungen spiegeln, so der Hersteller, Novags Fokus auf Bedienkomfort und Verkehrssicherheit wider. Hinter den Kulissen verbessert die teilweise standardisierte Plattform, welche auch bei der T-ForcePlus 650 zum Einsatz kommt, nach Unternehmensangaben die Fertigungseffizienz und -konsistenz. Einfacher zu montierende Rahmen und optimierte Produktionsprozesse reduzieren laut Novag die Montagezeit im Werk und sorgen für schnellere Lieferungen, kontrollierte Kosten und eine gleichbleibend hohe Qualität über die gesamte Produktpalette hinweg.
Mit einer Transporthöhe von nur 3,9 m und einer Transportbreite von 3 m ist das Modell 750 für einen sicheren Straßentransport laut Hersteller bis 40 km/h zugelassen. Die T-ForcePlus 750 gibt es wahlweise mit 7,20 m Arbeitsbreite mit 36 oder 30 Säscharen (20 cm oder 24 cm Scharabstand) – ideal für 36-m-Fahrgassen – oder mit 7,50 m Arbeitsbreite und 30 Säscharen (25 cm Reihenweite). Mit einem Leistungsbedarf von rund 300 PS ist die 750 laut Novag für Ackerbaubetriebe mit einer Fläche von 1.000 ha und mehr konzipiert, die eine Kombination aus hoher Flächenleistung und optimalem Kosten-Nutzen-Verhältnis anstreben.
Wie alle Maschinen von Novag ist auch die 750 mit dem T-SlotPlus-Scharsystem ausgestattet, das ein umgekehrtes „T“ in den Boden schneidet und so die Aussaat und die Düngung voneinander trennt. Das Ergebnis sind laut Novag optimale Keimbedingungen, keine chemische Verbrennung durch Dünger und zuverlässige Leistung auch bei starken Rückständen. Als weitere Vorteile nennt der Hersteller die konstante Ablagetiefe durch die IntelliForcePlus-Schardruckregelung, den Anpressdruck von 100 bis 500 kg pro Schar und bis zu 12 km/h Arbeitsgeschwindigkeit. Zudem ist der Doppeltank serienmäßig und bis zu vier Tanks sind auf Wunsch möglich. Nicht zuletzt ermöglicht das Scharsystem eine Aussaat mit Ultra-Low-Disturbance, so dass 90 % der Bodenoberfläche unberührt bleiben.
Die T-ForcePlus 750 wird nach Unternehmensangaben ab der Agritechnica 2025 bestellbar sein. Die ersten Maschinen sollen zur Saison 2026 ausgeliefert werden. Preislich liegt sie laut Novag etwa 5% über der T-ForcePlus 650, bietet aber spürbar mehr Schlagkraft. Auf dem Novag-Messestand (Halle 11, Stand E03) werden die überarbeitete Novag T-ForcePlus 650 &T-ForcePlus 250 wie auch andere Neuheiten zu sehen sein.