Möglich machen dies die neu entwickelten, 47 cm breiten TriMix-Schare, die den Boden ganzflächig schneiden. Gebogene Leitbleche an den Flügelscharen sollen für eine deutlich intensivere Mischarbeit als bei allen bisher angebotenen Scharformen sorgen. Am ersten Balken sind die Leitbleche ganz außen auf den Flügelscharen platziert und am zweiten Balken etwas nach innen versetzt. Damit glänzt der Kristall laut Lemken mit der Leichtigkeit und Leichtzügigkeit eines zweibalkigen Grubbers mit sieben Zinken, verteilt aber zugleich das Stroh so gleichmäßig und vermischt es so intensiv mit dem Boden, wie es bisher nur viel längeren Grubbern mit erheblich mehr Zinken vorbehalten war.
Im Vergleich zu mehrbalkigen Geräten ist der Kristall dank zweireihiger Bauweise deutlich kürzer und kompakter. Der Hubkraftbedarf ist deshalb geringer, so dass sich der neue Grubber und auch in größeren Arbeitsbreiten von kleineren Traktoren sicher heben und transportieren lassen soll. So reicht bei drei Meter Arbeitsbreite nach Herstellerangaben ein 100 PS-Traktor für eine hervorragende Stoppelbearbeitung mit dem Kristall aus. Seine Balken und die Hohlscheiben zur Einebnung sind so angeordnet, dass der Boden vor dem nächsten Werkzeug zur Ruhe kommt, wodurch eine verstopfungsfreie Arbeit gewährleistet sein soll.
Zur Serienausstattung der neuen Grubbergeneration von Lemken gehört auch ein Schnellwechselsystem der Werkzeuge. Durch den schnellen werkzeuglosen Austausch der Schar- und Leitblechform kann der Kristall problemlos an die individuellen Anforderungen und Bodenbedingungen angepasst werden und bietet so besonders vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.
Die optimierte Anzahl an Zinken und Werkzeugen reduziert laut Hersteller den Anschaffungspreis für die neue Grubbergeneration und senkt zugleich die variablen Kosten durch geringere Ausgaben für Verschleißteile. Damit verwirklicht Lemken nach eigenen Angaben erneut sein Ziel, die Einsatzkosten seiner Geräte zu kappen, ohne Abstriche bei der Arbeitsqualität zu machen.