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Neuer Dewulf ZB3: Dreireihiger Klemmbandroder

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Mit dem ZB3 erweitert Dewulf sein Programm selbstfahrender Klemmbandroder um eine dreireihige Ausführung mit drei unabhängig voneinander arbeitenden Rodeelementen, einem 7-t-Bunker und einem Antriebskonzept für unterschiedliche Fahrwerksvarianten. Die Maschine richtet sich insbesondere an Betriebe mit ungeradem Pflanzmuster, die die Flächenleistung steigern wollen, ohne bei Aufnahme, Krautentfernung und Reinigung Abstriche zu machen.

Der neue dreireihige, selbstfahrende Klemmbandroder Dewulf ZB3 bietet drei unabhängig voneinander arbeitenden Rodeelementen, einen 7-t-Bunker und ein Antriebskonzept für unterschiedliche Fahrwerksvarianten.

Als Antrieb des neuen Dewulf ZB3 dient der Scania-Motor DC9 der Abgasstufe V mit nach Herstellerangaben 257/350 kW/PS. Ein Kontrollsystem passt den Betrieb auf einen möglichst niedrigen Kraftstoffverbrauch aus. Für den Einsatz unter hohen thermischen Belastungen lässt sich die Kühlleistung bei extremen Witterungsbedingungen erhöhen.
Das Fahrwerk ist für unterschiedliche Einsatzbedingungen ausgelegt: Die Hinterachse kann sowohl mit 900 mm breiten dreieckigen Raupen als auch mit Rädern ausgerüstet werden. Der Lenkwinkel beträgt in beiden Konfigurationen 12°. Für den Wechsel zwischen Raupen und Rädern werden Abstandshalter zwischen Achse und Maschinenrahmen eingesetzt.

Jedes der drei Rodeelemente des neuen Dewulf ZB3 verfügt über eine eigene Rodeschar. Das Floating-Share-System ermöglicht eine unabhängige Anpassung an die Bodenkontur und soll auch auf unebenem Untergrund eine konstante Erntetiefe und Aufnahmehöhe gewährleisten. Der flache Rodewinkel unterstützt dabei einen gleichmäßigen Produktstrom. Kleinere Bewegungen der einzelnen Rodeelemente werden nicht auf die Scharposition übertragen, was die Stabilität auch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten verbessern soll. Für die Bodenhaftung sorgen 14 m lange Roderiemen mit Super-Grip-Profil, große Antriebsräder und automatische Riemenspanner. Ein Sensorsystem überwacht die Riemen. Wird ein gelöster oder ausgefallener Riemen erkannt, fährt der Spannzylinder in seine Endposition. Das System stoppt daraufhin das betroffene Rodeelement und informiert gleichzeitig die Bedienperson.

Für die Krautentfernung setzt Dewulf beim neuen ZB3 auf einen sechsteiligen Premium-Messersatz. Die Messer bestehen aus verschleißfestem Material und sind reversibel ausgeführt. Ist die vordere Schneidkante abgenutzt, kann der Messersatz gewendet und mit einer zweiten Schneidkante weiterverwendet werden. Angetrieben werden die Messer über einen wartungsfreien Gearbox Drive. Zwei hoch belastbare Kettenräder ersetzen dabei die bei konventionellen Kettenantrieben übliche Spannvorrichtung und sorgen für eine synchronisierte Messerbewegung. Damit soll die Krautentfernung auch bei höherer Arbeitsgeschwindigkeit präzise erfolgen, ohne die Karottenköpfe unnötig zu belasten.

Für die Feldlogistik ist der Dewulf ZB3 mit einem 7 t fassenden Bunker ausgestattet. Der erste Bunkerabschnitt ist fest ausgeführt und muss zum Entladen nicht vollständig angehoben werden. Dadurch kann der Roder während des Abladevorgangs weiterroden. Die maximale Abladehöhe beträgt laut Dewulf 4.100 mm, die minimale 1.480 mm. Der Abladepunkt liegt ausreichend weit von der Maschine entfernt, um beim Überladen auf einen Transportanhänger genügend Freiraum zwischen Roder und Anhänger zu schaffen.

Für Bestände mit schwachem Kraut steht eine optionale Siebbandeinheit zur Verfügung. Sie besteht aus zwei Abschnitten und erzeugt einen zusätzlichen Fall, der die Reinigung des Ernteguts unterstützt. Zwei Zylinder halten die Einheit stabil und sichern gleichzeitig die erforderliche Erntetiefe.

Die Siebkette besteht aus drei Riemen, die an drei Punkten gespannt werden. Dies soll Schlupf reduzieren und die Lebensdauer der Einheit erhöhen.

Die Reinigung des Ernteguts erfolgt über mehrere aufeinanderfolgende Stufen. Unterhalb der Roderiemen können zwei oder drei hydraulisch angetriebene, rotierende Reiniger eingesetzt werden. In Verbindung mit der optionalen Rotary Cleaner Control lässt sich der Winkel der Reiniger für jedes Rodeelement individuell einstellen und speichern. Nach der Aufnahme gelangt das Produkt zunächst auf zwei Siebketten mit separat einstellbarer Geschwindigkeit. Beide können mit optionalen Klopfern ausgerüstet werden. Anschließend folgt ein 1.150 mm breites Igelband. Von dort wird das Erntegut seitlich auf eine dritte Siebkette übergeben, die ebenfalls mit einem Klopfer ausgestattet werden kann. Den Abschluss bildet ein 900 mm breites zweites Igelband, für das ebenfalls ein Klopfer erhältlich ist.

Quelle: ltm-ME, Bild: Dewulf (www.dewulfgroup.com)

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