Den Zuschlag für diese Arbeiten hatte nach Angaben von Mercedes-Benz der lokale Winterdienstspezialist und langjährige Unimog Kunde, die Firma Karl Pitzer, aus Schladming bekommen. Insgesamt 75 Mitarbeiter und fünf zusätzliche Mercedes-Benz Unimog traten im Kampf gegen die weißen Massen an, die in Schladming fristgerecht zum Auftakt der WM reichlich fielen. Auf ihre wichtige Aufgabe während der 14-tägigen Ski-WM wurden die Pitzer-Mitarbeiter nach Unternehmensangaben in einer mehrtägigen Schulung auf den Fahrzeugen und an den Geräten vorbereitet und auch von Unimog Serviceexperten eingehend geschult, damit das vorhandene technische Potenzial optimal genutzt werden konnte. Ausgerüstet wurden die Fahrzeuge mit Schneepflügen, Streuern und Fräsen des österreichischen Kommunaltechnik-Spezialisten Springer sowie mit RUD-Ketten. Und ganz im Sinne des offiziellen Veranstaltungsmottos war natürlich die serienmäßige Ausstattung der Unimog mit umweltfreundlichen Mercedes-Benz Motoren gemäß Euro 5-Abgasnorm.
Mercedes-Benz Unimog haben in Österreich nach Herstellerangaben seit Jahrzehnten einen exzellenten Ruf und eine große Tradition: Rund 10 000 Fahrzeugeinheiten sind in der Alpenrepublik aktuell im Bestand. Sie sollen sich im Einsatz bei Kommunen, Lohnunternehmen, Straßenbauämtern, in der Industrie und u. a. auch beim österreichischen Bundesheer bewähren, das die Fahrzeuge mit Wechselpritsche und -aufbauten für die unterschiedlichsten Transportaufgaben einsetzt. Ausschlaggebend für dieses heute so breite Anwendungsspektrum in der Alpenrepublik ist nach Firmenangaben die erfolgreiche Vermarktung des Mercedes-Benz Unimog durch die Pappas Gruppe und deren engmaschiges Vertriebsnetz in den öffentlichen und privaten Industrie- und Wirtschaftsbereichen des Landes.