Gegenüber den Vorgängermodellen unverändert ist die Motor-Maximalleistung bei den neuen 7080 Feldhäckslern – mit Ausnahme des 7380, dessen Motor 10 PS mehr Maximalleistung bietet als der des Vorgängers 7350. Im einzelnen beziffert John Deere die Maximalleistungen (nach ECE R120 bei den Modellen 7180 bis 7780, nach SAE J1995 beim 7980) mit 283/380 kW/PS für den 7180, 328/440 kW/PS für den neu hinzu gekommenen 7280, 365/490 kW/PS für den 7380, 417/560 kW/PS für den 7480, 466/625 kW/PS für die Modelle 7580 und 7780 sowie 605/812 kW/PS für den 7980.
Die neuen John Deere Feldhäcksler 7280 bis 7780 werden von 13,5-Liter-„Nur-Dieselmotoren“ der Abgasstufe Euro III B angetrieben. Dank der gekühlten Abgasrückführung und ihrem variablen Turbolader verfügen diese Motoren laut John Deere über die gleichen Drehmoment- und Leistungsreserven wie die der neuen R-Traktoren Baureihen von John Deere. Das Flaggschiff der John Deere Feldhäcksler-Baureihe 7980 wird auch weiterhin von einem 19-Liter-Cummins-Motor der Abgasstufe II angetrieben, das kleinste Modell 7180 von einem 9-Liter-Motor der Abgasstufe 3A.
Das intelligente Motormanagement-System der neuen John Deere Feldhäcksler der Baureihe 7080 unterstützt den Fahrer nach Herstellerangaben dabei, die Maschinen sowohl im Feld als auch auf der Straße möglichst sparsam zu betreiben. Mit der Wahl des jeweiligen Arbeitsmodus lassen sich durch die Anpassung der Motordrehzahl sowohl am Vorgewende als auch bei der Ernte laut John Deere bis zu 18 % Kraftstoff einsparen. Bei allen Modellen der 7080er Serie fasst der Kraftstofftank nach Herstellerangaben 1.100 Liter.
Als eine der Hauptbaugruppen sorgt der neue KernelStar Scheibenprozessor laut John Deere für erhebliche Produktivitätssteigerungen in der Futterernte sowie bei der Gewinnung von Substrat für Biogasanlagen. Im Gegensatz zu konventionellen Scheibenprozessoren oder solchen mit zylindrischen Walzen arbeitet KernelStar mit konvex bzw. konkav geformten Scheiben. Dadurch werden die Körner nach Herstellerangaben nicht nur intensiver zerrieben, auch der Materialfluss wird deutlich verbessert. Bei gleichem Durchsatz verbraucht das neue Aufbereitungssystem laut John Deere zudem deutlich weniger Energie. Dank der ineinander greifenden Scheiben verfügt das KernelStar-System nach Herstellerangaben über eine nahezu 3-mal so große Arbeitsbreite wie herkömmliche Aufbereitungssysteme. Damit soll selbst bei wechselnden Erntebedingungen eine deutlich bessere Aufbereitung der Körner mit sichtbar besseren Ergebnissen bei der Futterernte und einem deutlich geringeren Anteil an Überlängen erfolgen.
Die laut John Deere auf hohe Leistung in Gras, Mais und Ganzpflanzensilage ausgelegten neuen Feldhäcksler arbeiten auch weiterhin mit dem automatischen stufenlosen Schnittlängengetriebe IVLOC und ermöglichen dem Fahrer damit, die Schnittlänge während der Fahrt zu verändern. Lediglich die beiden Modelle 7180 und 7280 arbeiten in der Basisversion mit einem 5-Gang Schnittlängengetriebe, das nach Herstellerangaben aber nahezu über die gleichen Merkmale wie das stufenlose Getriebe verfügt.
Zusätzlich zur Grundausstattung sind die neuen Feldhäcksler als i-Serie mit intelligenter Technik für den Einsatz in der Präzisionslandwirtschaft ausgerüstet. Dazu gehören der HarvestLab-Sensor zur Bestimmung von Trockenmasse und Inhaltsstoffen, ein GreenStar 2630 Display, die Dokumentations-Softwarepakte Harvest Monitor und Harvest Doc, ein StarFire 3000 DGPS-Empfänger mit SF2-Genauigkeit (nach Herstellerangaben bis +/- 5cm für die Ertragskartierung) und automatische Schnittlängen-Regelung AutoLOC. Nach Voreinstellung auf dem GreenStar Monitor in der Fahrerkabine regelt AutoLOC automatisch die Schnittlänge des Erntegutes in Abhängigkeit vom jeweiligen Trockenmassegehalt.
Als weiteres Ausstattungspaket bietet John Deere für die besonders beanspruchten Komponenten seiner neuen Feldhäcksler-Baureihe 7080 Dura Line Teile an. Diese sollen aufgrund ihrer besonderen Beschichtung über eine bis zu viermal höhere Lebensdauer als normale Verschleißteile verfügen. Dank ihrer besonders glatten Oberfläche sorgen sie laut John Deere für einen nahezu „reibungsfreien“ Gutfluss durch die Maschine und ermöglichen damit die Steigerung der Ernteleistung und die Reduzierung des Kraftstoffverbrauches.
Als weitere Ausstattungspakete werden angeboten: Das hydrostatische Getriebe ProDrive mit Anti-Schlupfregelung, eine automatische Differentialsperre und Parksperre, das AutoTrac-Lenksystem und die automatische Einstellung des Auswurfkrümmers mit ihren 9 verschiedenen Positionen. Zusätzlich zur 3 m Gras-Pickup bietet John Deere für seine neuen Feldhäcksler eine Reihe von Erntevorsätzen an, darunter 4- bis 12-reihige Kemper-Maisgebisse (3 bis 9 m Schnittbreite) und den Zürn Profi Cut für die Ganzpflanzensilage.