Das Herzstück des CFS ist die Beschleunigerwalze zwischen Pickup und Rotor mit aufgeschweißten Stegen, die spiralförmig nach außen verlaufen. Diese bildet eine Einheit mit der ungesteuerten Pickup mit ebenfalls spiralförmig angeordneten Zinken. Zusammen sollen beide Elemente bewirken, dass das aufgenommene Grünfutter in die weniger belasteten Außenbereiche gefördert und so dem Laderotor und dem Schneidwerk über die gesamte Breite zugeführt wird. Durch die komplette Ausnutzung der Schneidwerks- und Rotorbreite wird die Ladeleistung erhöht, die Schnittqualität über einen längeren Zeitraum erhalten und Wartungsintervalle verlängert. Als wesentliche Vorteil der Beschleunigerwalze nennt Strautmann zudem die höhere Anordnung des Laderotors wodurch eine erhebliche Verkürzung des Förderkanal erreicht wird. Durch diesen verkürzten Presskanal wird der Kraft- beziehungsweise Antriebsbedarfs reduziert und der Kraftstoffverbrauch des Schleppers gesenkt.
Zur Agritechnica 2009 werden die beiden Typen Giga Vitesse CFS 4001 und 4401 präsentiert. Zum CFS-Paket gehören ebenso ein Stahlboden, der Einsatz von Laschenketten für den Transportboden sowie die Verwendung eines neuen Dosieraggregates mit serienmäßig drei Walzen. Mit diesen Neuerungen werden die CFS-Wagen, so Strautmann, den steigenden Anforderungen hinsichtlich der Verwendung als Doppelnutzungswagen gerecht.
Die neuen Ladewagen Giga Vitesse CFS 4001 und 4401 sowie viele weitere Neuheiten zeigt Strautmann auf der Agritechnica 2009 in Halle 27, Stand K 34.